Review HAL MS Rotterdam Norwegen 14.08.2022 – 21.08.2022

Kreuzfahrten mit Carnival Cruise Line, Costa Crociere, Cunard Line, Holland America Line, P&O Cruises, P&O Cruises Australia, Princess Cruises und Seabourn Cruise Line (ohne Aida Cruises)
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Woesty
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Review HAL MS Rotterdam Norwegen 14.08.2022 – 21.08.2022

Beitrag von Woesty »

Mit der MS Rotterdam sind wir Mitte August nach Norwegen gefahren. Momentan fährt sie fast die identische Tour und ich bin deshalb auf die Idee gekommen, meine Eindrücke mal hier niederzuschreiben. Die Rotterdam kommt nächstes Jahr auch wieder nach Europa, vielleicht hilft mein Bericht ja jemandem.
Aufgrund des Niedrigwassers in Amsterdam wurden der Start und Zielhafen auf Rotterdam geändert.
Glücklicherweise hatten wir die Zugfahrt noch nicht gebucht und wir konnten uns darauf noch einstellen.
Persönlich hätte ich Amsterdam besser gefunden, weil die Ausfahrt über den Nordseekanal aus meiner Sicht attraktiver ist.
Da wir aber früher schon Mal mit MSC in Amsterdam waren, konnten wir damit auch leben, obwohl die Fahrt mit einem Kreuzfahrtschiff über die Autobahn schon cool ist.
Auf der Route stand Eidfjord, Molde, Geirangerfjord und Bergen.
Nach AIDA, Royal Caribbean und 3x MSC haben wir uns bewusst für Holland America Line entschieden.
Bei der Entscheidung sind wir nach folgenden Kriterien vorgegangen. Route, Termin, Reederei, Schiff.
Zusätzlich achten wir auf die Schiffsgröße und Passagieranzahl. Die neuen Schiffe mit über 3000 Passagieren vermeiden wir. Das wir gerne Abends ins Bedienrestaurant gehen, fallen die kleineren AIDA Schiffe momentan auch raus.
Wir legen Wert auf guten Service, gutes Essen und ein interessantes Abendprogramm.
Das große Angebot von Live-Musik klang für uns auch interessanter als irgendwelche Shows in einem Theater.
Wir haben dann eine Wellness Balkonkabine auf der Rotterdam mimt einem „Have it all“ Paket gebucht.
Darin sind pro Person und Tag 15 Getränke mit einem Wert bis zu 11 USD, 100USD Guthaben für einen Ausflug, der Besuch eines Spezialitäten Restaurant und 1 Internetpaket enthalten.

Die Anreise mit der Bahn nach Rotterdam lief problemlos. Alle Züge waren pünktlich.
Der gelbe holländische Intercity war schon sehr alt, die Sitze durchgesessen und abgenutzt.
In Holland gibt es kein Maskenpflicht mehr in den Zügen was ich als sehr angenehm empfand.
Aufgrund einer schniefenden Holländerin auf dem Nebenplatz, haben wir es aber im Letzten Abschnitt vorgezogen eine Maske zu tragen.
Vom Hauptbahnhof ging es der U-Bahn weiter zum Cruiseterminal.
Nach 500m waren wir dann am Terminal, wo schon eine lange Schlange draußen stand.
Die großen Koffer konnte man draußen schon abgeben
Relativ schnell waren dann aber dann doch durch den Sicherheitscheck, wo man auch eine farbige Karte mit einer Nummer bekommen hat.
In einer Wartehalle mussten man dann auf den Aufruf der Farbe und Nummer warten.
Das hat ungefähr eine Stunde gedauert. Da man seine eigenen PET Wasserflaschen abgeben musste, konnte man sich aber Wasser von einem Spender ziehen.
Nachdem man aufgerufen wurde, musste man an der ersten Stelle seinen Impfnachweis und seinen Coroanatest vorzeigen.
Wer keinen gültigen Test hatte, wurde dort getestet, was aber weitere Wartezeit verursachte.
Bei einer weiteren Personalisierung wurde ein Foto für Bordkonto und für den Check in gemacht
Nach 1,5 Stunden waren dann an Bord, was mir aber gar nicht so lange vorkam.
Wir sind erstmal auf unsere Kabine gegangen und der erste Koffer war auch schon da.
Kurz frisch gemacht und dann erstmal eine Kleinigkeit essen.
Das Buffetrestaurant hatte eine große Auswahl kalter und warmer Speisen zu bieten.
Die Lasagne sah nicht nur gut saus, sie war auch sehr lecker. Sehr Fleisch lastig aber auch hervorragend zubereitet mit ordentlich Käse überbacken, ein Traum.
Bei einem ersten kleinen Rundgang haben wir uns das Schiff angesehen und sind dann zum Ausflugsstand gegangen. Bei meinen Interbuchungen ist was schiefgelaufen und die Ausflüge waren noch nicht fest gebucht.
Wir kamen jeweils auf die erste Stelle einer Warteliste und haben die Ausflüge dann auch nachher bekommen.
Nachdem dann auch mein Koffer angekommen war, konnten wir unsere Badesachen anziehen und uns auf das Sonnendeck legen. Es waren ausreichend Liegen vorhanden und wir konnten uns bei fast 30 Grad von der Anreise ausruhen.
Gegen 17 Uhr sollten wir ablegen, was sich aber etwas nach hinten verschoben hat.
Das erste Ablegen wollten sich fast alle ansehen und es war dementsprechend sehr voll auf dem Deck.
Es stellte ich heraus, dass ca. 90% amerikanische und holländische Gäste an Bord waren.
Der Rest waren dann Asiaten und Belgier und sehr wenige Deutsche.
Englische Sprachkenntnisse sollten daher vorhanden sein.
2 Stunden nach der Abfahrt sind wir dann aufs offene Meer gefahren und wir haben uns fertig gemacht für den ersten Besuch des Bedienrestaurant.
Da wir eine offene Tischzeit hatten, sind wir dann so gegen 20 Uhr losgegangen.
Es stellte sich heraus, dass 20 Uhr keine gute Zeit war. Alle Tische belegt und wir mussten warten. Man bekam einen Pager mit, der anfing zu piepen wenn man wiederkommen sollte.
Also ging es erstmal in eine Bar was trinken. Nach einer halben Stunde konnten wir dann essen gehen.
Aus dem Menü bestellte man sich dann eine Vorspeise, einen Hauptgang und eine Nachspeise.
Ich glaube es wäre auch kein Problem gewesen mehr zu bestellen, für uns reichte das aber eigentlich immer.
Während meine Frau ein Riesenstück Lachs hatte, waren meine Filetstückchen relativ klein und übersichtlich.
Das war aber auch nur am ersten Abend so, nachher reichten die Portionen immer aus.
Der Seetag nach Norwegen verging im Flug.
Auf dem Deck in der Sonne liegen, ein gutes Buch lesen, zwischendurch etwas essen und ein paar Kaltgetränke genießen.
Es war mein 50. Geburtstag und meine Frau hat Mittags versucht im Bedienrestaurant für Abends einen guten Platz für uns zu organisieren. Das hat auch hervorragend funktioniert.
Wir saßen ganz hinten im Restaurant am Heckfenster und hatten einen traumhaften Blick auf das Kielwasser des Schiffes.
Nach dem Hauptgang kamen unsere Kellner mit einem kleinen Happy Birtday Kuchen und haben mir ein philippinisches Ständchen gesungen.
Der schöne Tag endete dann mit etwas Tanz im BB.Kings Blues Club bei Soul und Black-Musik.
Am nächsten Morgen erreichten wir frühmorgens Eidfjord. Beruflich bedingt stört mich das frühe Aufstehen nicht und ich war um halb 6 Uhr das erste Mal draußen um zu fotografieren.
Die ersten Eindrücke von der norwegischen Landschaft bleiben hoffentlich noch einige Jahre hängen, ansonsten habe ich ja auch viel festgehalten.
Der Hardanger Fjord war leider etwas bedeckt, aber es regnete noch nicht.
Über HAL hatten wir den Ausflug Eidfjord Cruise & Voringsfossen Waterfall gebucht.
Aufgrund der Personenzahl würden wir in zwei Gruppen getrennt und wir sind als erstes zu den Voringsfossen Wasserfällen gefahren. Leider hat es dann gerade in den 20 Minuten leicht geregnet als wir die Plattformen besucht haben. Dafür schien dann auf der Minicruise von dem abgelegenen Fjord-Arm zurück zum Eidfjord die Sonne. Zwischenzeitlich war auch die Bolette von der Fred.Olsen Cruise Line im Eidfjord angekommen und wir sind mit der kleinen Fähre extrem nah vor Ihrem Bug passiert.
Gegen 15 Uhr haben wir dann Eidfjord verlassen und die Bolette konnte unseren Platz an dem kleinen Anlieger einnehmen. Was mich wirklich wunderte war, dass das Tendern mit zwei Rettungsbooten in der Zeit weiterlief.
Das Durchfahren der Hardanger Brücke und durch den Hardanger Fjord waren dann auch wunderschön.
Am nächsten Morgen erreichten wir pünktlich um 10 Uhr Molde.
Unseren Plan mit einem Taxi zur Aussichtsplattform Varden zu fahren und zu Fuß zurückzugehen, wurde von der Taxi-Zentrale umgeworfen.
Das bestellte Taxi war nach einer Stunde immer noch nicht da und wir wurden auf weitere 20 Minuten Wartezeit vertröstet. Wir entschieden uns beide Wege zu laufen, was im Nachgang auch die bessere Entscheidung war.
Der schön angelegte Wanderweg mit bis zu 20% Steigung war sehr schön. Freilaufende Steinböcke oder so was in der Art kommen dir entgegen oder stehen auf dem Weg.
Der Blick auf den Fjord mit Holmen und den vielen Gipfeln war leider etwas bedeckt.
Nach einem Spaziergang durch Molde sind wir wieder zurück auf das Schiff.
Das Riesensteak im Restaurant war perfekt zubereitet und zum Abschluss des Tages haben wir noch eine kleine Runde durch das Schiff gemacht.
Extrem müde sind wir aber sehr früh auf unsere Kabine verschwunden, den am nächsten Tag stand mein persönliches Hauptziel mit Geiranger auf dem Programm.
Um kurz nach 5 Uhr stand ich wieder mit voller Kamera-Ausrüstung auf dem Deck.
Die Einfahrt durch den Geirangerfjord muss man einfach erlebt haben. Es war zwar etwas bedeckt, aber die ersten Sonnenstrahlen kamen schon durch und die Prognosen für den restlichen Tag waren super.
Die Wasserfälle sind gut gefüllt, laut einer Reiseleiterin hatte Norwegen den schlechtesten Sommer seit 30 Jahren.
Die Vorfreude auf diesen Tag steigt, als die Pontonbrücke „Sea walk“ an unser Schiff gesteuert wird.
Über HAL haben wir den Ausflug „Eagle Street and Skywalk Dalsnibba“ gebucht.
Bei der 3-stündigen Bustour hält man an alle Sehenswürdigkeiten rund um Geiranger an und man hatte ausreichend Zeit Fotos zu machen.
Wir wollten extra schon den Ausflug um 9 Uhr machen, weil wir für nachmittags noch eine RIB-Schnellboottour über den Geirangerfjord gebucht hatten.
Den Ausflug hatten wir vorher privat im Internet gebucht und kostete nur die Hälfte als das Angebot vom Schiff.
Bei strahlendem Sonnenschein sind wir 1 Stunde über den Fjord gefahren. Unser Skipper sagte, es wäre der erste sonnige und regenfreie Tag seit 5 Wochen.
Kurz vor Ende der Tour dreht der Skipper nochmal bei, weil gerade 3 Seeadler über den Fjord flogen. Diese atemberaubenden Bilder werde ich nie mehr vergessen, auch weil ich die ganze Tour mit meiner Gopro aufgenommen habe und die Adler auch voll draufhabe. Man muss auch mal Glück haben.
Die atemberaubende Ausfahrt aus dem Geirangerfjord war dann ein toller Abschluss des schönsten Tages dieser Reise, wissentlich das Bergen noch vor uns lag.
Am nächsten Morgen sind wir dann im regnerischen Bergen angekommen! Dort soll es 300 Tage im Jahr regnen und so war es dann auch bei uns.
Mit einem Neffen von meiner Frau, er war mit einem Freund auf 2 wöchige Wohnmobiltour, hatten wir uns am Fischmarkt verabredet. Wir sind vorne am Bug des Schiffes von Bord gegangen und waren am mittleren Eingang schon platschnass. Wir wollten uns nur kurz unterstellen, was uns aber von dem freundlichen Secrurity-Dienst verweigert wurde. Entweder reingehen oder weitergehen.
Wir waren ja schon nass, also sind wir weitergelaufen. In der Nähe des Fischmarktes haben wir uns getroffen und sind dann erstmal in dem Hanseviertel Bryggen spazieren gegangen.
Ich hatte bereits in Deutschland eine einfache Fahrt mit der Floibahn gekauft, also kamen wir auf die Idee mit einem Hopp on Hopp off Bus eine Rundfahrt zu machen und an der Floibahn dann auszusteigen.
Meine Frau und ich sind dann hochgefahren. Die 5-minütige Fahrt war sehr interessant und als wir oben waren kam dann auch passend die Sonne raus.
Nach einer kleinen Stärkung im Restaurant sind wir dann wieder runtergelaufen.
Mit dem Hopp on Hopp off Bus sind wir dann zurück zum Industriehafen gefahren, wo die Rotterdam festgemacht hatte. Das Cruiseterminal war nicht belegt, daher war das schon etwas doof und weiter weg. Wahrscheinlich eine Kostenfrage.
Das Ablegen war wieder super und wir haben die letzten Blicke auf die Küste Norwegens nochmal sehr genossen. Vor unserer täglichen Abendrunde mit dem Bedienrestaurant und dem BB.Kings Blues Club sind wir nämlich in den 38° Whirlpool gesprungen und haben uns aufgewärmt. Danach ging es noch in die kostenlose Sauna. Für uns Deutsche unverständlich, gehen hier Damen und Herren getrennt in die Sauna.
Auf unserem Seetag zurück nach Rotterdam haben wir die Reise schon Revue passieren lassen. Selbst meine vorher skeptische Frau war begeistert und wir sind einig, dass wir nicht das letzte Mal in Norwegen waren. Da wieder die Sonne schien, konnten wir wieder das Pooldeck genießen.
Um 11 Uhr war ich auch auf der in Englisch geführten "Ask the Captain" Veranstaltung. Um 13 Uhr würde diese dann auf holländisch wiederholt.
Da man wegen Corona noch nicht auf die Brücke darf, war die gezeigte Powerpoint sehr interessant und unser Kapitän war sehr lustig und unterhaltsam drauf.
Als wir in Rotterdam von unserem Handy geweckt wurden, war das Schiff schon lange da.
Wir hatten uns entschieden unsere Koffer nicht abzugeben und konnten daher etwas uneingeschränkter das Schiff verlassen. Also schnell duschen und dann noch mal ausgiebig frühstücken. Als wir am Ausgang waren wir etwas überrascht, dass unser Käptain Werner Timmers auch dort anwesend war und jedem eine schöne Heimreise wünschte.
Nachdem wir mit dem Taxi zum Hauptbahnhof gefahren sind, verlief die Zugreise wieder einwandfrei. Es war schon lustig, dass wir nach Grenzüberschreitung in Deutschland sofort angewiesen worden sind unsere Masken aufzusetzen. Am ersten Bahnhof in Deutschland sind dann zwei Polizisten durch den Zug gegangen und haben u.a. das kontrolliert. Gedankenlesen konnten sie nicht, was vielleicht ganz gut war.

Mein Fazit zu der MS Rotterdam und HAL.
Ich habe noch nie so eine engagierte Crew gesehen. Man konnte Ihr Lächeln nicht sehen, weil sie ja Masken tragen mussten, aber sie waren immer gut gelaunt und hilfsbereich. Wir hatten mindestens 30 Rollstuhlfahrer an Bord. Sie würden förmlich betüddelt, sowas habe ich noch nie erlebt.
Das Essen ist Weltklasse. Mit meinen durchnittlichen Englischkenntnissen wusste ich nicht immer sofort was auf der Karte im Bedienrestaurant stand. Auf meine Frage was unser Kellner empfehlen könnte, habe ich ihm vertraut und die Vorspeise genommen.
Als die überbackene Keramikschale dann vor mir stand wusste ich iimmernoch nicht was das war. In kleinen Vertiefungen befanden Weinbergschnecken, die waren der absolute Hammer. Und wenn ich es vorher gewusst hätte, wäre meine Wahl wahrscheinlich anders gefallen.
An einem Abend gab es eine Lammkeule, man brauchte nur mit der Gabel leicht am Knochen anstoßen und das Fleisch viel perfekt vom Knochen. Sowas habe ich auf den früheren Reisen nicht gesehen. In einem anderen Chat hat HeinBloed geschrieben, Kinder sollten das Essen zelebrieren können, das würde ich für alle Gäste unterschreiben. Die Qualität im Bedienrestaurant war jeden Abend sehr gut. Im Buffetrestaurant war es in den meisten Fällen auch so. Es kommen natürlich einige Gerichte immer wieder in die Auslagen, was ich aber bei der Anzahl der Auswahl und Möglichkeiten nicht schlimm finde. Die Speisen würde ich etwas kälter einstufen als im Bedienrestaurant, aber aufgrund der Anzahl Passagiere und Anzahl der Speisen kann ich damit leben. Wenn man es sagte, würde auch sofort der Teller erhitzt oder entsorgt. Das Frühstück ist auch extrem umfangreich und man bekommt alles. Die Brötchen sind leider etwas klein, aber sie backen auch tolles Brot, wo ein Spiegelei auch draufpasst.
Die Rotterdam ist ja erst seit Oktober mit Passagieren unterwegs. Das sieht man auch. Das Schiff ist einem tadellosen Zustand und es wird geputzt und nachlackiert, wenn es nur geht. Die Zimmer sind toll eingerichtet, die Betten und Kissen sind klasse. Das Bad und die Dusche ist groß genug für mich als 2m Mann.
Im ganzen Schiff sind viele Arbeiten diverser Künstler untergebracht. Die gesamte Aufteilung des Schiffes gefiel uns sehr. In den Liften werden im Boden jeden Morgen kleine Teppiche mit dem aktuellen Wochentag eingesetzt.
Während uns die Abendveranstaltungen in der World Stage (Theater) nicht so gefallen haben, sind die Live Bands in den unterschiedlichen Bereichen der Hammer. Das war genau unser Ding.
Der Spa-Bereich war auch schön, leider sind die Anwendungen aus meiner Sicht extrem teuer.
Eine Massage ging bei 149USD los, das kann ich dann besser zuhause machen lassen.
Wenn ich diese Reise vergleiche mit meinen bisherigen Fahrten mit AIDA, Royal Caribbean und 3x MSC, würde ich bei gleicher Route immer wieder HAL nehmen, weil ich das Essen und den Service im Luxusbereich ansiedeln würde.
Was könnte HAL noch besser machen? Ich fand bei MSC klasse, das ich am Bahnhof schon meinen Koffer abgeben konnte, auch wenn ich den Shuttleservice nicht genutzt habe und gelaufen bin. Die 5 – 10 € Zusatzkosten würde ich bezahlen und man hätte eine schönere Einschiffung.

Das soll es erstmal gewesen sein, bei Fragen oder Fotoanfragen (nicht kommerziell gedacht, aber es sind einfach zu viele) könnt ich mich gerne anschreiben.
VG
Woesty
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Ralf
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Re: Review HAL MS Rotterdam Norwegen 14.08.2022 – 21.08.2022

Beitrag von Ralf »

Hallo Woesty,

danke für den Bericht. Norwegen ist toll. Und HAL hat uns auf der Koningsdam vor einigen Jahren auch gut gefallen, z.B. die Live-Musik abends.
Wir gehen nächstes Jahr für 3 Wochen auf die Rotterdam, Norwegen, Island und Schottland.

Ralf
alba
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Re: Review HAL MS Rotterdam Norwegen 14.08.2022 – 21.08.2022

Beitrag von alba »

Vielen Dank für den interessanten Bericht.

Norwegen ist ein sehr schönes Land.
germancruiser
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Re: Review HAL MS Rotterdam Norwegen 14.08.2022 – 21.08.2022

Beitrag von germancruiser »

Hallo,
schöner Bericht.
Wie warst du mit dem Service vor der Reise zufrieden? Wir gehen am Samstag nach einigen Jahren HAL-Pause auf die Volendam und sind mit dem Team in Rotterdam nicht so glücklich. Schlechte Erreichbarkeit und Kundenservice. Ich hoffe an Bord wird es dann besser und wir können unser Anliegen dann klären. Zur Info. Wir haben in der Inside mit mit Have it all 1620 gezahlt und das upsell in die Outside soll 399 pP betragen, obwohl er aktuelle Preise lt. HAL-Webside 1799 incl HIA ist. Für 180 pP wären wir dabei aber nicht für knapp 800 Aufschalg auf die Kabine.
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Re: Review HAL MS Rotterdam Norwegen 14.08.2022 – 21.08.2022

Beitrag von Woesty »

Hallo Germancruiser,

da ich bei Sonnendeck Seereisen gebucht habe, kann ich auch nur jedem empfehlen, hatte ich ich mit dem Service vorab wenig zu tun.
Über die Änderung des Start und Zielhafens von Amsterdam auf Rotterdam bin ich sowohl von HAL und auch von Raoul informiert worden.
Weil ich ja Probleme mit der Buchung des Ausfluges hatte, habe ich nur 1x den Kundenservice angerufen.
Die Dame war sehr nett und sehr höflich, konnte mir aber auch nicht weiterhelfen, weil 3 Tage vor Abfahrt die Ausflüge gesperrt sind.
Sie konnte kein Deutsch, aber auf Englisch konnten wir uns sehr gut verständigen. Der Kundendienst ist mir also nicht negativ aufgefallen.
VG
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Re: Review HAL MS Rotterdam Norwegen 14.08.2022 – 21.08.2022

Beitrag von shipfriend »

Vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Ich kenne ja die fast baugleiche Koningsdam von einer Norwegen-Kreuzfahrt im Spätsommer 2017, habe sehr vieles wiedererkennen können und war entsprechend begeistert.
Für Juni 2023 haben wir die Rotterdam eine Woche nach Norwegen gebucht und freuen uns sehr. Wir sind gespannt, inwieweit sie sich von der Koningsdam unterscheidet.
Wart ihr auch in dem Explorations Central, das in der Observation Lounge integriert ist? Und wie war das so?
Woesty
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Re: Review HAL MS Rotterdam Norwegen 14.08.2022 – 21.08.2022

Beitrag von Woesty »

shipfriend hat geschrieben: 23.09.2022 22:25
Wart ihr auch in dem Explorations Central, das in der Observation Lounge integriert ist? Und wie war das so?
Hallo shipfriend,
ich weiß garnicht was du meinst, von daher waren wir wahrscheinlich nicht da.
Meinst du mir Explorations Central Vorträge zu den jeweiligen Zielen?
VG
Woesty
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Re: Review HAL MS Rotterdam Norwegen 14.08.2022 – 21.08.2022

Beitrag von shipfriend »

Woesty hat geschrieben: 23.09.2022 23:40 Hallo shipfriend,
ich weiß garnicht was du meinst, von daher waren wir wahrscheinlich nicht da.
Meinst du mir Explorations Central Vorträge zu den jeweiligen Zielen?
VG
Woesty
Auf Deck 12 gibt es ja im "Crows Nest" am Bug meine ich, einen Abschnitt, der sich Explorations Central nennt, wo man sich interaktiv an Touchscreens über die angelaufenen Häfen informieren kann, meine ich. Lektorvorträge habe ich hier nicht gemeint. :)

Gab es auf Deck 3, glaube ich, neben der Rezeption, noch den Destination Guide, der für Passagiere, die individuell von Bord gehen wollen, Tipps hat?
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