CLIA-Statement zum Coronavirus

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Raoul Fiebig
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CLIA-Statement zum Coronavirus

Beitrag von Raoul Fiebig »

Hallo allerseits,

folgende Pressemitteilung habe ich von der Cruise Lines International Association erhalten:
CLIA-Statement zum Coronavirus

Für die CLIA-Mitgliedsreedereien haben die Sicherheit und Gesundheit der Passagiere und der Crew oberste Priorität. Die CLIA-Mitgliedsreedereien stehen in engem Kontakt mit Gesundheitsexperten und Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt, einschließlich der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Mitgliedsreedereien bewerten und ändern Richtlinien und Verfahren laufend, wenn sich neue Entwicklungen ergeben. Dazu gehören die Änderung von Reiserouten, wo dies angesichts der sich verändernden Umstände erforderlich ist, sowie – in Übereinstimmung mit den geltenden Richtlinien der globalen Gesundheitsbehörden – gegebenenfalls Gesundheits-, Reise- und Kontaktüberprüfungen von Gästen und Besatzungen, die kürzlich aus dem betroffenen Gebiet oder durch das betroffene Gebiet gereist sind. Auf Basis von Screening-Protokollen wird fallabhängig entschieden, ob einem Gast oder einem Besatzungsmitglied das Einschiffen verweigert wird.

Die CLIA-Mitgliedsreedereien haben Reisen von Besatzungsmitgliedern durch das chinesische Festland ausgesetzt. Gäste und Besatzungsmitglieder, die innerhalb der letzten 14 Tage vom oder durch das chinesische Festland angereist sind, werden nicht an Bord gelassen.

Die Kreuzfahrtbranche ist eine der erfahrensten Branchen, wenn es darum geht, Gesundheitsbedingungen zu überwachen, und die Schiffe verfügen über die entsprechende Ausrüstung. Darüber hinaus stehen Verfahren zur Verfügung, um Verdachtsfälle frühzeitig zu erkennen. Alle Schiffe verfügen über medizinische Einrichtungen, die durchgehend mit Fachpersonal besetzt sind. So kann sichergestellt werden, dass Passagiere im Krankheitsfall zügig behandelt werden und eine weitere Übertragung verhindert wird.
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Raoul Fiebig
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Re: CLIA-Statement zum Coronavirus

Beitrag von Raoul Fiebig »

Hallo allerseits,

hier eine PM der CLIA vom heutigen Tag mit einem Update:
Statement des internationalen Kreuzfahrtverbandes CLIA zum Ausbruch des Neuen Coronavirus 2019

Zuletzt aktualisiert am 7. Februar 2020 um 15:00 Uhr

Washington, DC, 7. Februar 2020 – Cruise Lines International Association (CLIA), der Verband der weltweiten Kreuzfahrtindustrie, gibt heute die folgende Erklärung als Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Neuen Coronavirus 2019 und dessen Auswirkungen auf die globale Kreuzfahrtindustrie bekannt.

„Für die CLIA-Mitgliedsreedereien, die weltweit über 90 Prozent der Hochseekreuzfahrtkapazität repräsentieren, haben die Sicherheit und Gesundheit der Passagiere und der Crew oberste Priorität.

Angesichts der Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Neuen Coronavirus 2019 und auf der Grundlage der aktuellen Empfehlungen der internationalen Gesundheitsbehörden, einschließlich der Weltgesundheitsorganisation (WHO), haben die CLIA-Mitgliedsreedereien die folgenden erweiterten Richtlinien eingeführt. Diese gelten für Hochseekreuzfahrtpassagiere und Besatzungsmitglieder, die in der jüngsten Vergangenheit von oder durch China, einschließlich Hongkong und Macau, gereist sind.

Diese erweiterten Richtlinien, die am 7. Februar 2020 in Kraft treten, basieren auf den am 31. Januar 2020 eingeführten Maßnahmen und ermöglichen weiterhin eine sachkundige, einzelfallbasierte Entscheidung, ob ein Gast oder Crewmitglied an Bord gehen darf.

Die erweiterten Richtlinien umfassen die folgenden Maßnahmen:

· Die CLIA-Mitgliedsreedereien verweigern allen Personen die Beförderung, die innerhalb von 14 Tagen vor der Einschiffung aus oder über China, einschließlich Hongkong und Macau, angereist sind oder über Flughäfen in diesen Regionen im Transit gereist sind.

· Die CLIA-Mitgliedsreedereien verweigern allen Personen die Beförderung, die innerhalb von 14 Tagen vor der Einschiffung engen Kontakt zu Personen hatten oder diese gepflegt haben, bei denen der Verdacht einer Infektion mit dem Neuen Coronavirus besteht oder bei denen Coronavirus diagnostiziert wurde, oder die derzeit einer Gesundheitsüberwachung hinsichtlich eines möglichen Kontakts mit dem neuartigen Coronavirus unterzogen werden.

· Die CLIA-Mitgliedsreedereien unternehmen in erforderlichem Umfang Gesundheitschecks vor der Einschiffung, um die vorbeugenden Maßnahmen umzusetzen. Erweiterte Untersuchungen und erste medizinische Unterstützung werden im Bedarfsfall erfolgen, wenn Personen die Symptome oder den Verdacht auf eine Coronavirus-Erkrankung aufweisen.

In Abstimmung mit den Kreuzfahrtreedereien, medizinischen Experten und Aufsichtsbehörden weltweit werden CLIA und ihre Mitgliedsreedereien die weiteren Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus genauestens verfolgen und die geltenden Richtlinien bei Bedarf anpassen. Dabei haben die Gesundheit und Sicherheit von Passagieren und Besatzungsmitgliedern stets höchste Priorität.

Die Kreuzfahrtbranche ist eine der erfahrensten Branchen, wenn es darum geht, Gesundheitsbedingungen zu überwachen, und die Schiffe verfügen über die entsprechende Ausrüstung. Darüber hinaus stehen jederzeit Verfahren zur Verfügung, um Verdachtsfälle frühzeitig zu erkennen und einem Ausbruch von Krankheiten vorzubeugen. Alle Schiffe verfügen über medizinische Einrichtungen, die durchgehend mit Fachpersonal besetzt sind, um Passagiere im Krankheitsfall zügig zu behandeln und eine weitere Übertragung von Krankheiten zu verhüten.“
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