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Reisebericht MSC Orchestra Norwegens Fjorde und Nordkap

Alle internationalen Veranstalter von Hochseekreuzfahrten, die nicht zu den "Großen Drei" gehören

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Reisebericht MSC Orchestra Norwegens Fjorde und Nordkap

Beitragvon Flying Welshman am 11.08.2019 11:10

Landschaftlich ein absoluter Traum! Beeindruckende Panoramen bei der Einfahrt in die Fjorde, morgens um halb zehn das Nordkap vom Balkon aus vorbeiziehen sehen und zwei Wale beobachten. Traumhafte Sonnenuntergänge gegen halb zwölf nachts. Am Nordkap ist es um diese Jahreszeit auch um Mitternacht noch hell, eine karge Landschaft.
Die Anreise mit der Bahn war völlig problemlos, da habe ich von den Tischnachbarn anderes gehört. Die großen Koffer hatten wir mit TEfra vorausgeschickt, die standen bei unserer Ankunft schon vor der Kabine.
Bei einer Reise so weit nördlich würde ich zumindest eine Aussenkabine wählen, wegen des kühlen Wetters ( unter 10 Grad! ) ist man nicht so viel an Deck wie im Mittelmeer o.Ä.
Landausflüge: die Ausschiffung war teils chaotisch und die Liegezeiten bis aufs Nordkap kurz. In Alesund hatten wir die Fjordfahrt gebucht, sehr beeindruckend! Das kann man auch vor Ort buchen, ob diese Anbieter so weit in den Fjord fahren kann ich nicht beurteilen. In Honningsvag ging es ans Nordkap, auch das lässt sich vor Ort buchen, die organisierten Landausflüge waren schon bei Reisebeginn fast ausgebucht. Wir hatten den Eindruck, dass ab neun Uhr abends Nebel einfällt und die Sicht dann entsprechend eingeschränkt ist. In Tromsö war die Zeit auf dem Ausflug schlicht zu knapp bemessen . Leknes auf den Lofoten war wieder ein schönes Erlebnis. Wir hatten das Wikingermuseum und die Panoramatour gebucht. In Andalsnes waren die Wolken so dicht, dass man vom Ausflug zur Trollwand und dem Trollstigen gar nichts hatte, aber fürs Wetter kann ja keiner was. Hätten wir nicht vorab gebucht gehabt, hätten wir das ausfallen lassen. Trondheim haben wir auf eigene Faust besucht, allerdings war das Ausschiffen total chaotisch! Ewig lange Warteschlangen. In Olden soll die Gletschertour sehr schön sein, die Panoramatour war soso lala. Insgesamt waren die Liegezeiten in den Häfen eher kurz, ob man da mit selbst organisierten Landausflügen zeitlich hinkommt ist eher fraglich. Wir waren zwei mal zu spät für die erste Essenssitzung und ein mal knapp dran.
Die Abende waren wir meist in der Savannahbar, wegen der Musik. Mittags gab es ein sehr gutes Buffet in der Villa Borghese, dem Bedienrestaurant auf Deck 5. das Shanghai, Zuzahlrestaurant, war für uns eine Enttäuschung, da eher japanisch mit Sushi als Chinesisch. Das Buffet im La Piazetta haben wir nur zum Frühstück genutzt, man kann auch sehr schön in der Villa Borghese frühstücken, entweder Buffet oder bedient. Das Schiff ist noch einigermaßen übersichtlich und trotz Vollbelegung wirkte es nicht überlaufen. Gut, am bzw im Pool könnte man sich nicht viel aufhalten, da zu kalt und windig. Ob es da bei derart vielen Leuten zu eng wird, kann ich daher nicht sagen. Drei Abende waren Galaabende, Abendkleider und Smoking aber eher wenige zu sehen. Überwiegend Jackett, mit oder ohne Krawatte, teils auch nur Hemd mit Stoffhose.
Insgesamt eine schöne Reise zu einem unserer Traumziele.

LG Karin
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Re: Reisebericht MSC Orchestra Norwegens Fjorde und Nordkap

Beitragvon Techno255 am 13.08.2019 19:20

Das war die Reise die letzen Samstag 10.08.19 in Hamburg endete, richtig?

Bin den Tag nach Altona um ein paar Fotos zu machen und Erinnerungen aufzufrischen, hatte 2013 mit der Orchestra eine tolle Reise im Mittelmeer (Civitaveccia, Palermo, Mallorca, Ibiza, Villefrance). Samstag wurde gerüstet für eine Kreuzfahrt nach Island und Grönland.

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