Nutzung des Bordarztes (bei Phönix)

Hochseekreuzfahrten mit Phoenix Reisen
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Der Onkel
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Nutzung des Bordarztes (bei Phönix)

Beitrag von Der Onkel »

Hallo zusammen,

gerade bei VnM wieder gesehen, wie ein Gast sich Medikamente beim Bordarzt abgeholte hat. Haben wir zum Glück noch nicht benötigt..
Warf aber die Frage auf: Wird da was berechnet? Gibt es eine Rechnung vom Arzt oder für eventuelle Medikamente?
Wer hat Erfahrungen damit?

Der Onkel

Emrys

Re: Nutzung des Bordarztes (bei Phönix)

Beitrag von Emrys »

Hallo Onkel,

ja, das wird gehandhabt wie bei Privatpatienten. Der Besuch beim Arzt (der immer Pflicht ist, wenn man Medikamente haben möchte) sowie die Medikamente selbst werden berechnet und dem Bordkonto belastet, d.h. man zahlt erstmal alles selbst. Man bekommt dann eine Rechnung, die man seiner Krankenkasse und anderen erstattenden Institutionen (z.B. Beihilfestelle) vorlegt. Wichtig: Sobald man sich außerhalb von EU-Gewässern bewegt, braucht man eine Auslandskrankenversicherung, wenn man was erstattet haben möchte.

Gruß
Arne

Emrys

Re: Nutzung des Bordarztes (bei Phönix)

Beitrag von Emrys »

Hallo Hafenratte,

da unterscheiden sich die Versicherungen sicherlich auch sehr stark, so dass man das vorher im Detail klären sollte. Ich z.B. brauche keine Zusatzversicherung fürs Ausland, solange ich maximal 2 Monate außerhalb der EU bin und dann zurückkomme. Selbst nur ein Tag Stippvisite in einem EU-Land genügt, um die 2 Monate neu beginnen zu lassen.
Vor 5 Jahren musste ich für die 4monatige Weltreise demnach für 2 Monate einen Zusatztarif fürs Ausland abschließen. Dieses Jahr mit Kanada und Afrika kommt das gerade so hin, dass ich keinen brauche, da ich zwischendurch wieder in der EU bin und auch im Dezember wieder früh genug in EU-Häfen zurückkehre.

Gruß
Arne

dibi
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Re: Nutzung des Bordarztes (bei Phönix)

Beitrag von dibi »

Mein Gatte hatte sich in Vietnam eine Harnwegs-und Nierenbeckenentzündung mit hohem Fieber zugezogen. Wir waren mit der Albatros dort. Der Schiffsarzt hat die richtige Diagnose gestellt (was der Hausarzt nach der Rückkehr bestätigte), Blutuntersuchung, Urinuntersuchung und entsprechende Medikamente kosteten 68 Euro. Das fanden wir nicht zu teuer.
Wir erhielten auch eine Rechnung, die leider auf dem Postweg zur Krankenkasse verloren ging, und von der wir keine Kopie angefertigt hatten.
Wir hatten aber schon auf anderen Schiffen gehört, dass die Schiffsärzte horende Summen für die Behandlung verlangten und waren angenehm überrascht.


Gruß Brigitte

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henry
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Re: Nutzung des Bordarztes (bei Phönix)

Beitrag von henry »

aus eigener Erfahrung:
im Gegensatz zu Amerikanischen Schiffen, wo ich schon merklcih hohe Rechnungen sah, sind die Arztliquidationen bei Phoenix seeeehr moderat, ich erkenne eine Anlaéhnung an die GOÄ. Nur Medikamente gibt es nicht, ein Arzt mu0 vorher eine Untersuchung und eine Beratung durchführen, erst dann gibt es Medikamente (alles andere wäre aus ärztlicher Sicht unzulässig, das ist auch ein Haftungsproblem). Außerhalb der genannten Sprechzeiten gibt es je nach Tges-/Nachtzeit Zuschläge. Ich selbst war gerade vor wenigen Tagen rd zwanzig Minuten nach Ender der offiziellen Sprechzeit beim Doc, der noch anwesend war, es wurde kein Zuschlag dafür gerechnet. Die Rechnung kann beim einen privaten Krankenversicherer oder einem Reisekrankenversicherer eingereicht werden.
Tabletten gegen Seekrankheit, die man u U. an der Rezeptiopn erhält, sind eine andere Sache, diese sind miest bzw immer (?) kostenlos.
Eine Reisekrankenversicherung wie auch eine Reiserücktritts bzw Reiseabbruchversicherung sind umbedingt empfehlenswert, je nach Krankheitsbild kann hier ein beträchtlicher Betrag zusammenkommen, insbesondere zB bei Rücktransport (auch Heli-Bergung).

Hugo
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Re: Nutzung des Bordarztes (bei Phönix)

Beitrag von Hugo »

Emrys hat geschrieben:Hallo Onkel,

ja, das wird gehandhabt wie bei Privatpatienten. Der Besuch beim Arzt (der immer Pflicht ist, wenn man Medikamente haben möchte) sowie die Medikamente selbst werden berechnet und dem Bordkonto belastet, d.h. man zahlt erstmal alles selbst. Man bekommt dann eine Rechnung, die man seiner Krankenkasse und anderen erstattenden Institutionen (z.B. Beihilfestelle) vorlegt. Wichtig: Sobald man sich außerhalb von EU-Gewässern bewegt, braucht man eine Auslandskrankenversicherung, wenn man was erstattet haben möchte.

Gruß
Arne
Falsch ! Auch innerhalb Europa ist eine Auslands-Krankenversicherung dringen zu empfehlen. Warum ? Klar kann man die entstandenen Kosten die innerhalb der EU entstanden sind bei seiner heimatlichen Krankenversicherung geltend machen. Die vergütet (im Gegensatz zu Auslands-Krankenversicherung) aber nur die Gebührensätze wie sie in in der Honorar-Ordnung in Deutschland festgeschrieben sind. Nur ist der Gebührensatz auf Schiffen bis zu 9 mal (kein Schreibfehler) höher gegenüber den Gebühren der deutschen gesetzlichen Krankenkassen. Und das betrifft nicht nur medizinische Leistungen die auf Kreuzfahrtschiffen erbracht werden. Auch in vielen EU-Ländern ist eine ärztliche Behandlung/medizinische Versorgung vielfach deutlich teurer gegenüber Deutschland. Aber auch da ist die Bemessungsgrundlage für die gesetzlichen Krankenkassen die in Deutschland gültige Honorar-Ordnung. Daher ist eine Auslandskrankenversicherung immer die beste Lösung, auch für erbrachte Leistungen innerhalb der EU:

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