Sonnendeck Seereisen

Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Carnival Corporation & plc, Royal Caribbean Cruises Ltd. und Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. mit allen Tochtergesellschaften (ohne AIDA Cruises & TUI Cruises)

Moderator: moeve

Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 25.06.2011 15:48

Hallo zusammen,

die Review ist überarbeitet und bei uns sind die ersten Artikel online, so dass ich jetzt die Freigabe für meinen Part habe :lol: ! Den Anfang machte unsere Tochter mit ihren Beitrag über die Wasserrutschen samt Video. Mein Mann hat dann schon mal sein Fazit online gestellt.

Und hier mal der Disclaimer vorweg: Wir fuhren für eine Familien-Reportage auf Einladung von NCL. Die Anreise, Landausflüge und Ausgaben an Bord haben wir selbst bezahlt. Aufgrund der Einladung haben wir an Bord die eine oder andere Sonderbehandlung bekommen, die aber im Beitrag angemerkt ist.

Gruß

Carmen
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 25.06.2011 15:49

Schiff: Norwegian Epic

Cruise Line: Norwegian Cruise Line

Datum: 12.06.2011-19.06.2011

Länge: 7 Nächte

Kabine: Familien-Balkonkabine B3, 14079 Deck 14

Route: westliches Mittelmeer (Barcelona/Spanien - Seetag – Livorno/Italien – Civitavecchia/Italien – Neapel/Italien – Seetag – Palma de Mallorca/Spanien – Barcelona/Spanien)

Schiff

Das erste für Passagiere zugängliche Deck ist Deck 5, das gleich mit öffentlichen Bereichen beginnt. Vorne liegt die untere Ebene des Epic Theaters. Auf der rechten Seite schließen die beiden Biscayne Meeting Rooms (A und B) an gefolgt vom i-Connect Internet Café und der Click Photo Gallery. Gegenüber ist das französische Zuzahlrestaurant Le Bistro, an welches sich die Kunstgalerie The Collection Art Gallery (Park West) anschließt. Im folgenden Atrium befinden sich das Shore Excursion Desk, der Future Cruise Consultant, die Rezeption (Reception Desk), das Atrium Café und das WNCL Broadcast Studio (gegen den Uhrzeigersinn aufgezählt). In der Mitte ist die große Videoleinwand, die für Wii-Spiele, Kinofilme oder einfach nur entspannende Wasserfallbilder und mehr genutzt wird. Mittschiffs liegt das legere Hauptrestaurant, das Taste.

Deck 6 beginnt vorne mit der oberen Ebene des Epic Theaters. Zwischen den vorderen Aufzügen folgt der Entertainment Kiosk für die Buchung der Shows. Rechts liegt der Headliner´s Comedy Club, in dem die Comedy Gruppe The Second City auftritt (nicht auf den Fahrten im Mittelmeer) bzw. Howl At the Moon. Gegenüber liegt das zuzahlungspflichtige Spiegel Tent. Es schließt sich O´Sheehan´s Neighborhood Bar & Grill an, wo auch Dart gespielt oder gebowlt werden kann (Bowling gegen Zuzahlung von 5 Dollar pro Person). Billard- und Airhockey-Tische stehen ebenfalls (gegen Entgelt, 1,50 Dollar) zur Verfügung. Umschlossen ist das O´Sheehan´s vom Epic Casino, das sich mittig fast über das ganze Deck erstreckt. Anschließend liegt rechts das asiatische Restaurant Shanghai´s Chinese Restaurant (zuzahlungspflichtig, 15 Dollar pro Person). Daran schließt sich unmittelbar die Shanghai´s Noodle Bar an (zuzahlungspflichtig, à la carte Preise). Links folgt der Fat Cats Jazz & Blues Club, der abendlich Jazz und Blues Musik bietet. Zwischen den hinteren Aufzügen liegt die Cascades Bar. Zum Heck hin liegt das zweite, etwas formellere Hauptrestaurant The Manhatten Room, der auch über eine Tanzfläche verfügt.

Mit der Bliss Ultra Lounge beginnt Deck 7, die als Nachclub und Sportsbar fungiert. Außerdem gibt es hier drei weitere Bowling-Bahnen (5 Dollar pro Person). Nach den vorderen Aufzügen schließen sich die diversen Shops an. Es folgt rechts das Zuzahl-Restaurant Teppanyaki (25 Dollar pro Person) mit der Wasabi Sushi und Sake Bar (à la carte Preise). Gegenüber liegt die Svedka Ice Bar mit ihren frischen -8°C Raumtemperatur (20 Dollar pro Person inkl. 2 Cocktails). Es folgt linker Hand die Shaker´s Martini Bar und die Maltings Beer & Whiskey Bar mit The Humidor Cigar Lounge. Hier ist etwas versteckt die kleine Bibliothek, die neben Brettspielen auch eine Reihe an deutschsprachigen Büchern bereit hält. Rechts folgt ein weiterer Shop sowie ein klassischer Barber Shop. Am Heck liegt das zuzahlungspflichtige Cagney´s Steakhouse (25 Dollar pro Person) und daneben die ebenfalls zuzahlungspflichtige Moderno Churrascaria (20 Dollar pro Person). Außerdem befinden sich auf dem Außendeck hier rechts die Jogging-Bahn und links Deckspiele wie Shuffleboard.

Erst auf Deck 8 beginnen die Kabinen (Innen, Balkon, Mini Suite). Gleiches gilt für Deck 9. Auf Deck 10 sind weitere Kabinen (Innen, Balkon, Mini Suite und Penthouse) sowie das Medical Center bei den hinteren Aufzügen. Deck 11 enthält ebenfalls Kabinen (Innen, Balkon, Mini Suite, Penthouse, Familien Balkon). Außerdem befinden sich hier die speziellen Einzel-Innen-Kabinen, die Studios, mit der Studio Lounge, einer Art Wohnzimmer für die Studio-Kabinen. Auf Deck 12 folgen weitere Kabinen (Penthouse, Familien Mini Suite, Mini Suite, Familien Balkon, Balkon, Studio und Innen). Deck 13 (ja, das gibt es auf der Epic) beginnt mit dem Bridge Viewing Room. Ansonsten befinden sich auch hier Kabinen (Penthouse, Familien Mini Suite, Mini Suite, Familien Balkon, Balkon, Familien Innen, Innen).

Deck 14 hat neben Kabinen (Spa Suite, Spa Mini Suite, Familien Mini Suite, Mini Suite, Spa Balkon, Familien Balkon, Familien Innen, Innen) auch wieder vermehrt öffentliche Räume. Am Bug liegt das italienische Zuzahl-Restaurant La Cucina (Zugang über Deck 15, 10 Dollar pro Person). Hinter den vorderen Aufzügen ist der Recess Kid´s Club für Kinder von 3 bis 12 Jahren mit verschiedenen Gruppenräumen, Air Hockey Tischen, Wii Spielzone, Bastelecke, Spielecke und Kino. Vorderhalb der hinteren Aufzüge folgt das Pulse Fitness Center mit Rezeption, Hair Salon, Medi Spa und Smile Spa (Zahnbleeching). Zwischen den hinteren Aufzügen ist die Rezeption des Mandara Spa mit Laden. Das Spa selbst liegt im Anschluss zum Heck hin.

Das Pooldeck startet auf Deck 15. Zum Bug hin liegt das Buffet-Restaurant Garden Café mit dem Abgang zum La Cucina. Das noch auf den Decksplänen eingezeichnete Kids´ Cafe wurde aber nicht realisiert. Vor dem Garden Café liegt der Außenbereich des Great Outdoors mit zwei Außen-Getränkestationen. Außerdem sind beidseitig an den Theken des Great Outdoors Softeis-Maschinen. Links liegt die Waves Pool Bar, rechts gegenüber die Handtuchstation (zusätzlich Handtücher kosten 25 Dollar Pfandgebühr). Vor dem Hauptpool mit zwei Becken ist noch eine Bühne. Links daneben ein Poolside Casino, das aber nie in Betrieb war. Es folgt der Aqua Park mit seinen drei Rutschen und dem Highlight Epic Plunge mit einer Länge von 61 m. Fünf Whirlpools ergänzen den Poolbereich. Es schließt sich der Kid´s Aqua Park an mit der Kid´s Splash and Play Zone, einer eigenen kleinen Rutsche und einem Planschbecken. Danach folgt an den Schornsteinen die 10 m hohe und 19,5 m breite Kletter- bzw. Abseilwand. Mittig folgt The Marketplace mit Shops für Bademoden und mehr. Die Fläche wird auch für Aktions-Verkäufe genutzt. Außerdem stehen in diesem Durchgang bequeme Loungemöbel. Links davon liegt die Video Arcade. Am Heck folgt der Spice H2O Bereich mit einem Pool vor einer Großleinwand. Atriumartige Sitzgelegenheiten umrahmen diesen Bereich. Abends wird aus dem Pool eine Tanzfläche und Open-Air-Party-Zone für Erwachsene ab 21 Jahren. Auch zwei weitere Whirlpools stehen hier zur Verfügung. Eine Bar und ein Grill auf Deck 16 ergänzen das Spice H2O.

Auf Deck 16 liegt vorne der Courtyard Villa Bereich mit den Courtyard Villas sowie den Deluxe Owner´s Suites. Hier gibt es einen eigenen Innenhof mit Pool und zwei Whirlpools (Courtyard Pool & Spa). In der Concierge Lounge steht den Bewohnern ein Concierge zur Verfügung. Außerdem gibt es das Restaurant The Epic Club und die The Epic Club Lounge sowie das Outdoor-Restaurant The Courtyard Grill mit Bar. Der Courtyard Villa Bereich hat zudem eine eigene Sauna. Es folgen rechts und links weitere Sonnendecks sowie die obere Ebene der Epic Plunge und der Kletterwand. Zum Heck hin liegt links die Entourage Teens Lounge für alle Teenager von 13 bis 17 Jahren mit Kickern, Video-Jukebox, PlayStation Spielekonsolen und einer nächtlichen Disko. Deck 17 beginnt mit der oberen Ebene des Courtyard Bereich mit weiteren Kabinen (Deluxe Owner´s Suite, Courtyard Villa, Courtyard Penthouse) und dem Private Courtyard Fitness Center & Spa sowie der Private Courtyard Lounge. Die Epic Plunge sowie die Kletterwand reichen bis auf Deck 17 hoch. Außerdem ist hier ein Sportplatz im hinteren Bereich. Hier ist auch das Spider Web, eine über 7 m hoher Kletterkäfig aus Gummi-Seilen sowie ein Trampolin. Beides hat nur gelegentlich geöffnet (siehe Tagesprogramm).

Deck 18 beginnt mit dem privaten Sundeck für den Courtyard. Es schließt sich aber ein öffentliches Sonnendeck an, da über den rechten (steuerbordseitigen) Außenlift von Deck 15 aus erreichbar ist. Der Posh Beach Club ist tagsüber ein privater kostenpflichtiger Strandclub im Stil der französischen Riviera oder Miami Beach (15 Dollar pro Tag, Pässe an der Rezeption erhältlich). Hier gibt es bequeme Liegen mit Polsterauflagen und Sonnenschirme. Auf Deck 19 ist die obere Ebene des Posh Beach Club mit Sonnendeck sowie das Freestyle Sundeck (FKK, nur für Erwachsene). Letzteres ist über das öffentliche Sonnendeck auf Deck 18 erreichbar.

Offiziere auf unserer Fahrt:

Frank Juliussen, Kapitän
Andy Steinhauser, Cruise Director
Richard Janicki, Hotel Director
Mustafa Gulbahar, F&B Director
Marite Naz, Executive Housekeeping
Karen Maybury, Entertainment Director,
Sonja Sommeregger, Guest Service Manager (ja, eine Österreicherin)
Hasan Mohammad, Executive chef
Serhat Kati, Restaurant Manager
Zuletzt geändert von fneumeier am 25.06.2011 15:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 25.06.2011 15:52

Restaurants, Lounges, Bars und mehr


In der Reihenfolge der Decks, erst die Restaurants, dann die Bars...

Le Bistro (Deck 5)
Das Le Bistro bietet gegen eine Zuzahlung von 20 Dollar feine französische Küche mit gegrilltem Schwertfisch, Altantik Lachs, Bouillabaise, Rosmarin-Schweinefilet und mehr. Die Karte enthält zudem Zusatzoptionen für weitere 10 Dollar, z.B. für ein Meeresfrüchte-Mix mit Hummer, einem Hummerschwanz oder einem 32 oz Steak für zwei Personen.

Taste (Deck 5)

Das im Retro-Stil eingerichtete Taste ist eines der beiden Hauptrestaurants auf der Epic. Hier gibt es sowohl traditionelle als auch zeitgenössische Küche. Die Kleiderordnung im Tast ist leger. Neben einer wechselnden Tageskarte sind auch nicht wechselnde Gerichte im Angebot.

Spiegel Tent (Deck 6)

Das im Stil eines Circus-Zelts gehaltene Spiegel Tent bietet abendliche Unterhaltung durch Akrobaten von Cirque Dreams and Dinner Productions im Varieté-Stil. Dazu gibt es ein festes drei-gängiges Menu. Das Spiegel Tent kostet auf den Premium Plätzen 30 Dollar, auf den Standard Plätzen 20 Dollar.

O´Sheehan´s Neighborhood Bar &Grill (Deck 6)

Das O´Sheehan´s zeichnet sich durch klassische amerikanische Küche aus mit Burgern, Sandwiches und mehr. Gleichzeitig ist es auch eine Sportsbar. Eine Bowling-Anlage mit drei Bahnen, Air-Hockey, Billiard-Tische, Video-Spiel-Automaten und Dart-Scheiben stehen zur Verfügung. Das O´Sheehan´s ist rund um die Uhr geöffnet. Bowling ist gegen Zuzahlung (5 Dollar pro Person).

Shanghai´s Chinese Restaurant (Deck 6)

Das Shanghai´s Chinese Restaurant ist im Stil der Shanghais der 1930er Jahre eingerichtet. Gegen einen Aufpreis von 15 Dollar werden in der Showküche traditionelle chinesische Gerichte serviert.

Shanghai´s Noodle Bar (Deck 6)

Direkt angeschlossen an das Shanghai´s Chinese Restaurant ist die Shanghai´s Noodle Bar, in der zu à la carte Preisen asiatische Nudelgerichte angeboten werden wie Fried Rice und Noodles, Suppen und Dim Sum (Preise zwischen 2,50 und 5,50 Dollar). Die Gerichte werden direkt vor dem Gast im Wok zubereitet.

The Manhatten Room (Deck 6)

The Manhatten Room ist das zweite Hauptrestaurant. Hier gilt eine etwas formellere Kleiderordnung. Außerdem gibt es eine Tanzfläche, die auch für Showdarbietungen genutzt wird.

Teppanyaki (Deck 7)

Das Teppanyaki ist ein klassisches japanisches Steakhouse mit zwölf Hibachi-Grills. Hier wird vor dem Gast auf einer heißen Platte gegrillt und gekocht – und das Ganze mit einer kleinen Show der Köche. Die Zuzahlung beträgt 25 Dollar.

Wasabi Sushi und Sake Bar (Deck 7)

Klassisches Sushi, Sashimi und japanische Yakitori Gerichte bekommt man in der Wasabi Sushi Bar zu à la carte Preisen (1,75 bis 4,50 Dollar für einzelne Sushi, Sashimi, Yakitori, 12 Dollar für Combos).

Cagney´s Steakhouse (Deck 7)

Cagney´s ist ein klassisches Steakhouse mit New York Strip Steak, Rib Eye Steak, T-Bone Steak, Filet Mignon oder Prime Rib. Die Zuzahlung beträgt 25 Dollar. Für einen Aufpreis von 10 Dollar gibt es auch Seafood wie Lobster, Alaskan King Crab, Surf and Turf (5 oz Filet Mignon mit 6 oz Hummerschwanz) oder ein 32 oz Porterhouse Steak für zwei Personen.

Moderno Churrascaria (Deck 7)

Die Moderno Churrascaria ist ein brasilianisches Steakhouse. Zehn verschiedene Sorten Fleisch und Wurst werden hier direkt vom Grillspieß serviert. Außerdem gibt es eine umfangreiche Salat- und Vorspeisenbar. Die Zuzahlung beträgt 20 Dollar.

La Cucina (Deck 14)

Mit toller Bugsicht liegt da La Cucina auf Deck 14. Im Stil einer toskanischen Trattoria werden italienische Gerichte gegen Zuzahlung von 10 Dollar serviert. Nach ein paar Antipasti gibt es eine Vorspeise, Pizzen, Pasta oder Fleisch- und Fischgerichte wie Osso Buco, Parmesan Hühnchen oder Saltimbocca vom Schwein. Der Zugang erfolgt über Deck 15.

Garden Café (Deck 15)

Das Garden Café ist das klassische Buffet-Restaurant eingerichtet im Stil eines englischen Wintergartens. Neben Buffet-Inseln gibt es auch Live Koch-Stationen für Omlets oder Crepes, aber auch andere Gerichte abhängig von der Tageszeit. Neben Softeis gibt es im Garden Café auch Kugeleis.

The Great Outdoors (Deck 15)

The Great Outdoors ist der Außenbereich des Garden Cafés. Neben zwei Getränkestationen gibt es hier vor allem Fast Food wie Burger und Co, aber auch Salat. Auch eine Auswahl an Frühstücksgerichten ist hier zu finden. Außerdem sind hier zwei Softeismaschinen.

Spice H2O Bar & Grill (Deck 15)

Der Spice H2O Bar & Grill bietet Snacks und kleine Gerichte für den Bereich um den Erwachsenen-Pool Spice H2O, wie z.B. Beef Empenadas, Indonesian Chicken Satay, Thai Stir Fried Pork Curry, Spicy Popcorn Chicken oder Sweet Potato Fries..

The Epic Courtyard Grill (Deck 16)

Dieses Open-Air Restaurant steht nur den Bewohnern des Courtyard Bereichs offen.

The Epic Club (Deck 16)

Dieses exclusive Restaurant steht ebenfalls nur den Bewohnern des Courtyard Bereichs offen.

Room Service

Der Room Service ist kostenlos bis Mitternacht. Das Frühstück gibt es von 6:30 bis 10 Uhr bzw. 9 Uhr am Abreisetag. Ansonsten stehen auch für Mittag- und Abendessen einige Gerichte zur Auswahl. Dies wird ergänzt durch den Pizzaliefer-Service (24/7) für 5 Dollar je Pizza (Cheese, Vegetarian, Pepperoni). Das Frühstück beschränkt sich mehr auf die amerikanische Standard-Auswahl wie Säfte, Früchte, Jogurt, Cereals, Muffins und Croissants sowie Marmeladen. Im All Day Menu finden sich eine herzhafte Hühnersuppe, Chicken Ceasar Salad, Griechischer Salat, Früchteplatte, Eier-Omlett oder verschiedene Sandwiches (z.B. BLT, Tuna Melt Angus Burger, Hot Dog, Turkey jeweils mit Chips, Cole Slaw und Essiggurke). Die Nachtischkarte umfasst Cheesecake, einen Erdbeer-Rührkuchen und einen Schokokuchen. Außerdem gibt es Kindergerichte wie Mini Hot Dog, Chicken Fingers, Grilled Cheese Sandwich, Macaroni and Cheese oder Peanut Butter and Jelly Sandwich. Gegen Aufpreis können auch Hors D´Ouevres Platten, eine internationale Käseplatte, eine Shrimpplatte oder Kaviar bestellt werden.

Atrium Café (Deck 5)

Das Atrium Café bietet Kaffeespezialitäten (gegen Zuzahlung von 1,75 Dollar für einen einfachen Espresso, 2,50 Dollar für einen einfachen Cappuccino oder Latte, 2,25 Dollar für eine einfache heiße Schokolade oder 3,50 Dollar für einen einfachen Iced Cappuccino oder Iced Latte) oder Wein. Von hier aus hat man zudem einen guten Blick auf die große Leinwand im Atrium, auf der z.B. Wii-Challenges stattfinden.

Cascades Bar (Deck 6)

Die Cascades Bar bietet klassische Cocktails und ergänzt das Casino.

Bliss Ultra Lounge (Deck 7)

Die Bliss Ultra Lounge ist Sportsbar und Nachtclub mit stylischen Loungebereichen. Drei Bowling-Bahnen stehen gegen Aufpreis zur Verfügung (5 Dollar pro Person). Interessant ist der Eingangsbereich mit seinem „Dampfvorhang“ und Projektionen. Auch zwei Go-Go-Käfige befinden sich neben der Bühne.

Svedka Ice Bar (Deck 7)

In der Svedka Ice Bar ist alles aus Eis, Theke, die wenigen Sitzgelegenheiten und selbst die Gläser für die Vodka-Cocktails. Der Eintritt kostet 20 Dollar inklusive zweier Cocktails. Der Aufenthalt ist auf 45 min beschränkt. Die Gäste werden mit entsprechender Kleidung ausgestattet, denn die Innentemperatur beträgt -8°C.

Shaker´s Maritini Bar (Deck 7)

Klassische Martini Cocktails stehen hier im Vordergrund – gerührt oder geschüttelt.

Maltings Beer & Whiskey Bar (Deck 7)

Whiskey oder Whisky Spezialitäten aus aller Welt und Biere sind hier die Spezialität.

The Humidor Cigar Lounge (Deck 7)

In der Humidor Cigar Lounge gibt es eine große Auswahl feinster Zigarren und dazu Cognac.

Cagney´s Bar (Deck 7)

An das Cagney´s Steakhouse angeschlossen ist Cagney´s Bar für einen Digestif nach dem Abendessen.

Waves Pool Bar (Deck 15)

Für die Gäste am Pool steht die Waves Pool Bar zur Verfügung.

The Epic Club Lounge (Deck 16)

Die Epic Club Lounge ist eine Privatbar und Lounge für die Bewohner des Courtyard Bereichs.
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 25.06.2011 15:53

Kabine

Uns stand eine 20 qm große Family Balkonkabine auf Deck 14 (14079) zur Verfügung, die in unmittelbarer Nähe des Recess Kid´s Club liegt. Die Kabine im Wave Design beginnt rechts mit der Dusche, die eine runde milchglasfarbene Duschwand hat. Die Dusche ist beleuchtet und verfügt über einen abnehmbaren großen Duschkopf mit zwei unterschiedlich hohen Wandhalterungen (keine Stange). Eine ausziehbare Wäscheleine ist vorhanden ebenso wie zwei Ablagen. Ein Spender enthält Shampoo, ein zweiter Duschgel. Gegenüber befindet sich die ebenfalls durch eine Milchglas-Schiebetür abgetrennte Toilette (mit kleinem Mülleimer sowie Papiertüten für Damen-Hygieneartikel). An die Dusche schließt sich rechts der Waschbereich an. Außen an der Duschwand sind vier Haken für Handtücher. Ein weiterer Doppelhaken ist unmittelbar neben der Dusche (für die Handtücher beim Duschen). Das kleine ovale Waschbecken ist mit einer Hansgrohe Einhand-Armatur ausgestattet. Über dem Waschbecken ist ein beleuchteter Spiegelschrank mit drei seitlichen offenen Fächern für Handtücher und Waschlappen. Im Spiegelschrank sind drei Ebenen mit Ablagen, die von der Tiefe her auch einen Waschbeutel fassen. Dazu kommen 3 Halterungen für Zahnputzgläser sowie eine Steckdose für Rasierer. Der Lichtschalter befindet sich übrigens unter dem Spiegelschrank. Ein Spender mit Flüssigseife ist vorhanden. Unter dem Waschtisch ist eine kleine Schublade sowie ein Spender für Kosmetiktücher. Darunter befindet sich eine große Schublade in Korboptik. Darin ist ein kleiner Abfallbehälter. Ansonsten nimmt die Schublade die gebrauchten und auszutauschenden Handtücher auf. Im gesamten Eingangsbereich ist der Boden in dunkler Holzoptik gehalten. Für die Badmatte gibt es eine Halterung neben der Dusche. Dusche und WC lassen sich durch einen lichtundurchlässigen Vorhang abtrennen.

Es schließt sich der beleuchtete 2-türige Kleiderschrank an mit zahlreichen Kleiderbügeln (Hotelbügel). Im Schrank sind außerdem die Schwimmwesten untergebracht. Eine Tür dient als raumhoher Spiegel. Danach folgt ein abgerundeter Oberschrank mit zwei Schrankfächern. Im dritten Fach ist der Safe (klein, nicht für Netbook geeignet), der mit einem selbstgewählten 4-stelligen PIN-Code verschlossen werden kann. Unter der langgestreckten Schreibtischablage ist die Minibar (Preise siehe Nebenkosten). Rechts neben dem Sitzbereich befindet sich unter der Tischplatte eine Halterung mit dem Fön (800 bzw. 1600 W, zwei Stufen).Im Sitzbereich ist oben ein großer Spiegel. Es folgt unten ein schmaler Schrankbereich mit je zwei europäischen 230V Steckdosen sowie 2 110V US-Steckdosen. In einer der US-Steckdosen ist die Kaffeemaschine eingesteckt (Hotel-Maschine mit großen Pads, entkoffeinierter und normaler Kaffee, Tee, Milch, Zucker verschiedne Süßstoffe, 2 Becher, 2 Gläser und Eis). Es folgen zwei weitere Schranktüren in unteren Bereich die innen kleine Metallkörbe haben. Darüber befindet sich der große, interaktive Flachbildferneseher. Im Anschluss daran folgt die Verbindungstür zur Nachbarkabine, die mit 2 wegklappbaren offenen Regalbrettern versehen ist. Diese Verbindungstür ist der Grund, warum die Kabine Familienkabine genannt wird. In der normalen Standard-Kabine setzt sich hier der Schrankbereich fort.

Im Anschluss an die Toilette folgt auf der linken Seite das Soda mit geschwungener Rückenlehne. Hinter der Lehne ist noch Ablagefläche. Das Sofa verwandelt sich nachts in ein Bett (ca. 80 cm mal 170 bis 200 cm, da das Sofa nach hinten breiter wird). Tagsüber wird das Sofa etwas unter die Rückenlehne geschoben. Unter dem Sofa befinden sich zwei breite Metallschubladen. Die beiden seitlichen Teile der Rückenlehne lassen sich übrigens aufklappen (bei uns war hier das Bettzeug untergebracht). Gleich im Anschluss folgt das ebenfalls geschwungene und abgerundete Doppelbett (4 Kissen, eine Bettdecke, mittig ca. 190 cm lang, seitlich kürzer, 180 cm breit). Zwei kleine Ablagen jeweils seitlich des Bettes fassen eine Uhr oder eine Brille. Eine LED-Leuchte dient als Nachttischlicht (Achtung der Knopf ist blau umrandet und leuchtet nachts sehr hell). Oberhalb des Bettes befindet sich zudem das Touch-Screen-Telefon. Die Sprache kann auf Deutsch umgestellt werden. Ein Druck auf das Glühbirnen-Zeichen lässt das Hintergrundlicht erlöschen, denn sonst ist es nachts taghell in der Kabine. Zum Balkon hin ist auch der Lichtschalter für die indirekte Zimmerbeleuchtung am „Dom“ an der Decke. Über dem Bett verbirgt sich hinter der Holzverkleidung nochmals ein Schrankfach. Das Bett kann aufgrund der Zimmereinteilung nicht in zwei Einzelbetten geteilt werden (in den Superior Kabinen ist ausreichend Platz, um die Betten zu trennen). Es ist mit 35 cm Rahmenhöhe hoch genug, um darunter auch größere Koffer zu verstauen. Bade-Handtücher befinden sich auf der Kabine und können auch am Pooldeck umgetauscht werden (oder durch den Kabinensteward). Weitere Pool-Handtücher sind gegen eine Pfandgebühr von 25 Dollar ausleihbar.

Der tiefe Balkon ist mit drei Stühlen ausgestattet, von denen einer eine abklappbare Rückenlehne hat. Der Beistelltisch ist leider nur sehr klein (30 mal 30 cm) und nicht für ein Frühstück am Balkon geeignet. Der Balkon ist beleuchtet. Der lichtdichte Vorhang vor dem Balkon hat übrigens seitlich Magneten, so dass er das Fenster gut abschließt.
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 25.06.2011 15:58

Tag 1 Barcelona (Abfahrt: 18 Uhr)

Flughafen Barcelona
Barcelona Airport Transfers
Tourismusseite
Hafen Barcelona
Barcelona Spezial bei wissen.de
Reiseführer mit Karte
Reiseführer 1 Tag/1 Wochenende
Hafenkarte mit Shuttlebus
HoHo Bus Barcelona (hält an Columbussäule)
EuroBagXpress 18 EUR pro Gepäckstück für Aufbewahrung und Transport zum Flughafen
Taxiunternehmen

Um 9:15 Uhr ging es mit dem Flug LH1810 von München nach Barcelona. Pünktlich kurz nach 11 Uhr kamen wir am neuen Terminal an. Das Gepäck ließ etwas auf sich warten. Aber draußen am Ausgang standen bereits die Mitarbeiter von NCL mit Schildern in der Hand, um die anreisenden Gäste in Empfang zu nehmen (nach dem Zoll links halten). Durch verschlungene Wege ging es weiter zum bereits wartenden Transfer-Bus. Da die junge Fahrerin offensichtlich leicht mit dem Gepäck überfordert war, packten die Passagiere beim Einladen mit an. Es ging weiter zum alten Terminal, wo jedoch nur noch eine weitere Person zustieg. Dann ging es auch schon in Richtung Hafen, der eigentlich in gut 25 min erreicht gewesen wäre. Allerdings herrschte dort das totale Verkehrschaos und es ging nur noch im Schritttempo langsam weiter. Endlich am Terminal A der Moll Adossat angekommen, standen bereits die Gepäckträger bereit und entluden die Koffer. Die NCL-Mitarbeiterin im Bus versuchte noch zu erklären, dass wir bitte unser Gepäck identifizieren und darauf achten sollten, dass alle Koffer auch Kofferanhänger hatten. Wir hatten keine. O.k. zwei unserer Taschen waren noch im Bus, eine weitere konnte mein Mann noch von einem der Gepäckwagen holen und der letzten lief er bis in die Gepäckhalle hinterher. Die Gepäckträger versicherten übrigens, dass an allen Gepäckstücken auf dem Wagen auch Gepäckanhänger seien. Hmm, da wir keine bekommen hatten, konnten keine an unseren Koffern sein, was sich auch unschwer zeigen ließ. Nachdem alle Koffer gerettet und von einer freundlichen Mitarbeiterin mit den nötigen Gepäckanhängern versehen waren, gingen wir in die Check-In Halle. Zunächst gab es die Sicherheitskontrolle. Dann schon der Check-In. Als Bronze Latitudes Member durften wir gleich bei der zweiten Reihe anstehen, allerdings wirklich nur für 5 min. Pass einlesen, e-Doc entgegennehmen, Kreditkarte einlesen, Fotos, das war´s. Den aufgebauten Getränkestand konnten wir gar nicht nutzen. Kurz vor den Hafenshops war ein Infotisch für Restaurant-Buchungen sowie gegenüber ein Tisch mit den Freestyle Dailies (Tagesprogrammen) in verschiedenen Sprachen sowie Faltplänen vom Schiff.

Wir gingen gleich weiter an Bord. Die Kabinen sollten gegen 14 Uhr bereit stehen, es war kurz nach halb 2. Wir wagten dennoch einen Versuch auf Deck 14 und hatten Erfolg. Das Handgepäck landete in der Kabine, wir gingen weiter ins Garden Café für ein spätes Mittagessen. Vor uns lag die Brilliance of the Seas, die Grand Holiday von Iberocruceros und die Carnival Magic.

Nach dem Essen erkundeten wir zunächst das Schiff. Unsere Tochter wurde im Kinderclub eingeschrieben und das nötige Formular ausgefüllt. Dieses Mal hatte sie ihren Badeanzug noch Last Minute in ihr Handgepäck gepackt. Damit stand einem ersten Rutschversuch auf der Epic Plunge nichts mehr im Wege. Um 16 Uhr mussten alle Passagiere an Bord sein, denn um 16:30 Uhr war der Muster Drill (übrigens ohne Schwimmweste im Teppanyaki, Station D3). Kurz und schmerzlos, erfreulicherweise nur auf Englisch. Lang war nur die Wartezeit bis alle Mitpassagiere eintrafen. Die Kabinennummern wurden übrigens kontrolliert.

Inzwischen waren auch schon zwei unserer Koffer eingetroffen, die schnell ausgepackt waren. Dann noch ins Spa einen Rundgang machen und am Raffle teilnehmen. Außerdem hatten wir auf der Kabine eine Benachrichtigung vorgefunden, dass die Nickelodeon Slime Time Live! nur am Freitag stattfindet (wir hatten den Montag reserviert). Dann war da noch eine Einladung zu einer Cocktail Reception in The Epic Club Lounge für Montag 18:30 Uhr. Da wir aber um 19 Uhr die Blue Man Group gebucht hatten, beschlossen wir diese am Box Office auf heute 22 Uhr zu verlegen. Morgen können wir ja ausschlafen. Auf dem Zimmer fanden sich übrigens umfangreiche Informationen auf Deutsch, insbesondere ein Info-Blatt über die spanische Mehrwertsteuer von 8% bzw. 18% und die Sicherheitsbestimmungen sowie die Highlights der Woche im Überblick auch für unsere Tochter im Kinderprogramm. Außerdem gab es eine englischsprachige Info über die Vorteile der Latitudes Mitgliedschaft (für uns Bronze Mitglieder ein kostenloses Kunstwerk bei der Kunstauktion, kostenlose Internet-Minuten bei Kauf eines Pakets und 10% auf ein Logo-Produkt im Shop). Ein Teller mit Hors D´Ouevres mit Grüßen vom Kapitän stand ebenfalls auf unserer Kabine. Die Einladung und die Hors D´Ouevres sowie ein Info-Schreiben der österreichischen Concierge der Courtyard Villa Ruth sind übrigens nicht Teil des „normalen“ Programms. Wir waren als Medien-Vertreter eingeladen und bekamen daher ein paar kleine Extras.

Irgendwann trafen wir auch noch auf unseren Kabinen-Steward Edwin. Wir baten ihn, uns das Freestyle Daily auf Englisch zu liefern und er sagte gleich zu, es sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch zu bringen. Er brachte uns später auch noch zwei Bademäntel auf die Kabine.

Beim Spa Raffle (17:45 Uhr) gehörten wir nicht zu den Glücklichen, aber eine deutsche Passagierin war mit dabei.

Um 18:30 Uhr hatten wir den Italiener La Cucina gebucht. Der Eingang ist übrigens über Deck 15 im Garden Café ganz vorne. Es begann mit Antipasti und einer Brotauswahl. Als Vorspeisen hatten wir Tomaten mit Mozzarella, Carpaccio und einen Salat, als Hauptgerichte Penne Rigate mit Tomatensoße und Fleischbällchen, Osso Bucco mit Polenta und einem Lachs mit weißen Bohnen. Dann folgte noch ein Trio aus Panna Cotta bzw. der mehllose Schokokuchen mit Amaretto-Sahne, den ich nicht mehr ganz geschafft hatte. Ein Cappuccino sollte mich bis zur Blue Man Group wach halten. Unsere Tochter ging um 20 Uhr in den Kinderclub. Beim ersten Mal müssen die Eltern noch mit dabei sein. Ansonsten hatte sie wieder self sign in/out (um allzu große Störungen zu vermeiden, müssen die Kids hier aber 2 Stunden am Stück bleiben, außer die Eltern holen sie ab). Wir schlenderten noch durch die Shops und blieben zunächst im Fat Cats Club bei Slam Allen hängen, ein exzellenter Blues Musiker. Eigentlich hieß es, dass es um 21 Uhr im Spice H2O eine Welcome Aboard Show geben sollte, die sich aber als Video entpuppte. Wir kehrten um 21:30 Uhr zum Beatles Tribute zurück – ebenfalls sehr empfehlenswert. Dann schnell unsere Tochter abholen und ins Epic Theater zur Blue Man Group. Tipp, wer nicht mitmachen möchte, sollte die ersten Reihen und die Gangplätze meiden ;) !

Nach einem langen Tag ging es kurz vor Mitternacht ins Bett!
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 25.06.2011 15:59

Tag 2 Seetag

Ausschlafen war angesagt – nun ja, nur die Deck Crew im Great Outdoors über uns war wohl nicht dieser Auffassung… 10 Minuten vor 4 Uhr fing der Krach an. Mit Unterbrechungen schafften wir es noch bis halb 8 zu schlafen – halbwegs jedenfalls… Wir entschlossen uns ins Taste zum Frühstück zu gehen. Ich entschied mich für die Salmon Eggs Benedict und Bisquits mit Gravy. Meine Tochter nahm die Waffeln, mein Mann Pancakes mit Speck. Übrigens, die Pastries werden nicht am Tablett zur Auswahl an den Tisch gebracht. Es befindet sich bereits eine Auswahl in einem Körbchen am Tisch. Gleiches gilt auch für das Brot beim Mittag- oder Abendessen. Eigentlich wäre um 9 Uhr der German Talk gewesen (1 Stunde) mit Infos rund um Schiff und Reise. Aber der frühe Vogel fängt den Wurm bzw. in diesem Fall die Epic Plunge, denn um diese Zeit war dort noch nichts los! Übrigens waren auch viele Liegen noch frei :D . Ich zog die Liege vor, denn so richtig ausgeschlafen war ich dann doch noch nicht. Um 11 Uhr war das Cruisecritic Meet & Greet in der Bliss Ultra Lounge. Cruise Director Andy begrüßte uns, der trotz seines deutschen Nachnamens Steinhauser aus den USA stammt, und stellte die anwesenden Offiziere vor. Eine Karte mit den Namen und Telefonnummern wurde verteilt (nur der Executive Chef fehlte in der Runde der anwesenden Offiziere). Wir sprachen noch mit dem einen oder anderen aus unsrem Roll Call.

Mittags machten wir uns zur Shanghai Noodle Bar auf. Dort gibt es Dim Sum, gebratene Nudeln, gebratenen Reis und Nudelsuppen zu recht günstigen à la carte Preisen. Alle von uns probierten Gerichte waren sehr lecker! Und man kann den Köchen beim Kochen zusehen.

Um 13 Uhr ging es weiter zum Pooldeck. Statt der Nickelodeon Slime Time Live! war Nick Live! Poolside angesagt, was unsere Tochter unbedingt sehen wollte. Wer mitmachen möchte, sollte Badekleidung anziehen und auch die Eltern werden zwangsverpflichtet! Wir gönnten uns noch ein Eis im Garden Café. Unsere Tochter ging in den Kinderclub, ich machte einen kurzen Mittagsschlaf. Den Mr. Epic Wettbewerb am Pooldeck um 16:15 Uhr sparten wir uns. Wir trafen Bekannte, die eine Suite in den Courtyard Villas hatten und uns mitnahmen, so dass wir uns diesen Teil des Schiffs ansehen konnten. Um 18 Uhr gab es noch die Möglichkeit Sponge Bob und Patrick im Atrium zu treffen. Es war sogar erlaubt, mit der eigenen Kamera Fotos zu machen bzw. das Personal nahm mit der Kamera der Passagiere Fotos auf. Für 18:30 Uhr hatte uns die Concierge in The Epic Club Lounge zu einem Captain´s-Cocktail-Empfang eingeladen, der eigentlich nur für die Suite Gäste gedacht ist. Der Kapitän und mehrere Offiziere sowie die Concierge Ruth standen Spalier und begrüßten die Gäste. Anschließend gab es Wein, Sekt und Cocktails sowie Hors D´Ouevres.

Es war Dress Up Night. Kapitän Frank Juliussen stand um 19:30 Uhr in der Fotogalerie für Fotos zur Verfügung. Und natürlich gab es auch sonst zahlreiche Fotostände für Portrait- und sonstige Aufnahmen. Die zahlreichen musikalischen Highlights des heutigen Abends aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Nur als Überblick für den Abend: Hommage an die Motown Hits im Manhatten Room, Beyonce-Konzert auf der Leinwand im Spice H2O, FABBA – eine Hommage an ABBA, Slam Allen natürlich im Fat Cats, Howl at the Moon im Headliners Comedy Club… Da im Manhatten Room eine Wartezeit von 30 bis 45 min bestanden hätte, gingen wir weiter zum Taste für das Abendessen. Die Speisekarte ist ohnehin dieselbe, nur die musikalische Umrahmung durch die Motown Hits fehlte leider. Wir ließen den Abend im Fat Cats bei Slam Allen ausklingen.
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 25.06.2011 16:01

Tag 3 Livorno / Italien (7:00 – 19:00 Uhr)

Livorno Stadt
Hafen Livorno
Reiseführer Livorno

Die Epic legte kurz hinter dem Hafeneingang an. Neben uns lagen die Brilliance of the Seas und davor die Liberty of the Seas. Die Grand Holiday war uns ebenfalls von Barcelona aus gefolgt. Außerdem war die Thompson Dream im Hafen. Der Shuttlebus kostet bei NCL übrigens 5 Euro bzw. 7 Dollar (zahlbar unmittelbar am Bus). Mal sehen, was die Forums-Kollegen von RCI berichten (8 Dollar sind es bei RCI zum Busbahnhof). Unten an Land war übrigens ein Info-Stand der Stadt Livorno aufgebaut, wo man neben Broschüren auch einen Stadtplan erhielt. Außerdem waren die Mietwagenfirmen Avis, Europcar und Hertz vertreten. Eine Anmietung konnte auch noch hier vor Ort erfolgen. Leider standen auf den Schildern keine Preise.

Wir hatten beschlossen, den heutigen Tag an Bord zu verbringen. Florenz war uns doch zu weit und die nächsten beiden Tage werden sicher anstrengend genug. Wir gingen gemütlich ins Taste zum Frühstück, während Heerscharen von Passagieren versehen mit Nummern-Aufklebern das Schiff verließen.

Wer gerne eine Behandlung im Spa machen lassen möchte, dem seien die Landtage empfohlen. Hier gibt es Rabatte auf die Behandlungen. Außerdem fand sich heute ein Info-Zettel an unserer Tür mit deutlichen Rabatten für die Teilnehmer am Raffle (Verlosung), das am ersten Tag im Spa/Fitness Center stattfand. Als Teil unseres Sonderprogramms erhielten wir eine Einladung für das Restaurant im Suiten-Bereich, The Epic Club, an einem Abend unserer Wahl. Wir machten eine Reservierung für morgen Abend.

Wir hatten uns bereits gestern mit unseren Bekannten verabredet, die ebenfalls an Bord bleiben wollten. Um 11 Uhr öffneten die Rutschen. Also probierte ich auch einmal die Epic Plunge aus. Nach dem Mittagessen im O´Sheehan´s war um 14 Uhr war Bowling mit unseren Bekannten angesagt (5 Dollar pro Person). Übrigens die Buffalo Wings in „mild“ erwiesen sich schon als recht „spicy“, waren aber äußerst lecker. Auch der Burger und der Meatloaf sind zu empfehlen.

Nach dem Bowlen ging es noch zum Family Wii im Atrium, weiter zur Kletterwand, zur Kletterspinne und um 18 Uhr zu Nickelodeon Arts & Crafts in der Bliss Ultra Lounge. Jetzt sind wir um zwei selbstgebastelte Bilderrahmen reicher. Ein Familientag an Bord der Epic kann fast in Stress ausarten :lol: .

Da wir um 19:30 Uhr eine Reservierung für die Legends in Concert im Epic Theater hatten, beschlossen wir, das Garden Café für das Abendessen auszuprobieren. Hmm, die Spezialitäten des Tages waren heute aus Großbritannien… erleichert konnte ich feststellen, dass es nicht nur Fish & Chips gab, sondern auch leckere indische Gerichte.

Die Legends in Concert bestanden aus Elton John, Shakira und Whitney Huston. Leider fehlte der Warnhinweis, dass die Lautstärke deutlich über 120 db(A) liegt und man besser Oropax hätte mitnehmen sollen. Vielleicht waren die Interpreten ja wirklich gut, aber angesichts der Lautstärke war es für uns eher eine Qual. Da auch viele Kleinkinder anwesend waren, hätte man das durchaus etwas leiser gestalten können.

Leider hat Slam Allen heute Ruhetag und auch Howl at the Moon. Wir gingen noch zur Jam Session im Fat Cats und entschlossen uns dann mal etwas früher ins Bett zu gehen, denn der morgige Tag beginnt früh.
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 25.06.2011 16:07

Tag 4 Civitavecchia / Italien (7:00 – 19:00 Uhr)

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öffentliche Verkehrsmittel Rom
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Kurz vor 6 Uhr wachten wir auf und befanden uns bereits fast im Hafen. In der Ferne reihten sich die Kreuzfahrtschiffe auf wie Perlen, erst die Brilliance of the Seas, dann die Liberty of the Seas und schließlich die Grand Holiday. Wir legten wieder ziemlich am Hafeneingang gleich rechts an, nicht an der langen Mole, an der damals die Norwegian Jade und die Gem angelegt hatten. Dort machten mittig erst die Brilliance, dann die Liberty hinten und schließlich die Grand Holiday ganz vorne fest. Im Tagesprogramm hieß es, dass um 10 Uhr die Gangway hoch gemacht würde… Bei der Rückkehr merkten wir warum, die Epic hatte mit dem Bug voraus angelegt und im Laufe des Tages umgedreht.

Wir gingen kurz vor halb 8 Uhr nach unten auf Deck 4. Eine Durchsage war noch nicht gekommen, aber wir konnten das Schiff bereits verlassen. Vor uns fuhr auch schon der erste Shuttle weg. Wir hingen dann in einem kleinen italienischen Verkehrschaos fest, das aber schnell geregelt wurde. Am Hafeneingang beim Fort gleich rechts war nun ein Kiosk, der die BIRG Fahrkarten für 9 Euro verkaufte (für die Regionalzüge inkl. der öffentlichen Verkehrsmittel in Rom) aber auch die Fahrkarten für den Fast Train für 15 Euro, der allerdings nur einmal gegen 9 Uhr nach Rom und irgendwann nach 16 Uhr wieder zurück fährt. Verkauft wird für 1 Euro auch ein Stadtplan – von Civitavecchia -, auf dem auch die Zugfahrpläne abgedruckt sind. Den Euro konnten wir uns sparen, denn die Zeiten hatte ich vorab im Internet recherchiert. Wir machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Dank des kleinen Staus verpassten wir knapp den Zug um 7:59 Uhr und warteten mit gefühlten tausend anderen von allen vier Schiffen auf den nächsten Zug um 8:41 Uhr. Der Zug kam schon gut gefüllt aus Pisa an. Zunächst schien kein Platz zu finden zu sein. Als wir dann aber durch den Zug nach hinten gingen, fanden sich doch noch drei Plätze, wenn auch nicht zusammen. Wir fuhren bis zum Hauptbahnhof (Roma Termini). Übrigens gleich auf dem nächsten Gleis am selben Bahnsteig fuhr der Leonardo Express zum Flughafen Fuimicino ab.

Wir nahmen die Metro A zur Piazza Barberini und stiegen dort in den Elektro-Bus 116 in Richtung Villa Borghese um. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Park ging es mit dem Bus wieder zurück bis zur Via Sistina. Von dort ging es zu Fuß zum Trevi-Brunnen weiter. Irgendwo dort hatten wir vor 2 Jahren einen kleinen Laden mit Pizza vom Blech gefunden, nur wo? Die Gasse gleich links, wenn man vor dem Brunnen steht, sah mir irgendwie bekannt aus – Via delle Muratte. Und da war sie, die Pizzeria Trevi (vom Brunnen kommend links). Und mittwochs gab es auch noch Pizza mit Porchetta (Spanferkelbraten). Also ein Stück Funghi, ein Stück Patate (ja, Pizza mit Kartoffeln und Rosmarin) und ein Stück Porchetta. Letzteres hatte einen Sonderpreis von 3 Euro, der Rest geht nach Gewicht. Sehr lecker und empfehlenswert!! Links neben dem Brunnen in der Via Poli fanden wir noch einen kleinen Lebensmittelladen, wo das Wasser 70 cent kostete (am Bahnhof in Civitavecchia kosteten 0,5 l 1 Euro). Etwas weiter wäre noch ein Spar Supermarkt gekommen. Wir gingen weiter zu Piazza di Spagna. Das Restaurant zum Goldenen M ist halt doch eine sichere Adresse für eine halbwegs günstige Cola und eine saubere Toilette :D . Mit dem Bus 117 ging es zur Piazza del Popolo und dann zurück über die Via Corso bis zum Kolosseum. Dort waren wir ja schon vor zwei Jahren. Da es ziemlich heiß war, stiegen wir dort aus und fuhren nicht bis zur Endstation, der Laterans-Basilika (San Giovanni in Laterano), sondern gleich mit der Metro B zurück zum Hauptbahnhof. Der nächste Zug ging um 14:17 Uhr, da hieß es sich beeilen. Auch dieser Zug war schon wieder sehr gut gefüllt, aber es ließ sich noch ein Platz finden. Diejenigen, welche in San Pietro zustiegen, hatten weniger Glück. Eine gute Stunde später waren wir wieder in Civitavecchia. Noch den Weg bis zur Fortezza laufen, dann den richtigen Shuttle Bus suchen, aber Laura stand schon mit einem Schildchen bereit.

An der Gangway war ein Stand aufgebaut mit kalten Tüchern, Getränken und ein paar Lounge-Sesseln. Interessanter war für uns, dass hier gerade Rettungsmittel ausgetauscht wurden (daher wurde das Schiff auch umgedreht). Der ominöse weiße Kasten war geöffnet (Marine Raft steht drauf) und unten lagen neue „weiße Tonnen“, die per Kran an ihren Bestimmungsort gebracht wurden. Nicht ganz erschließt sich mir, warum wir bereits im Zelt am Hafen durch eine Röntgenkontrolle gehen und dann gleich an Bord nochmals… Auf der Kabine eine Aufmerksamkeit vom Hoteldirektor Richard. Allerdings hatten wir Mühe, diese vor unserer Tochter zu retten… Erdbeeren in Schokolade :lol: ! Nach diesem Genuss zog es unsere Tochter erst einmal in Richtung Pool und auf die Rutschen! Wir schlossen uns an.

Um 19:30 Uhr hatten wir uns für das Abendessen im The Epic Club angemeldet. Unsere Bekannten hatten beschlossen, sich uns anzuschließen und kümmerten sich gleich um einen größeren Tisch. Außerdem hatten wir ausgemacht, dass wir vor der Ausfahrt zu ihnen kommen, denn das Sonnendeck auf Deck 18 des Courtyard Bereichs ist der einzige Ort, wo man nach vorne hinaussehen kann. Pünktlich um 19 Uhr standen wir alle oben an Deck. Doch erst wurden Passagiere ausgerufen und dann sprach „the old man on the bridge“ und erklärte, dass sich die Abfahrt noch etwas verzögert, da der Austausch der Rettungsmittel doch länger gedauert hatte als geplant. So hatten wir zwar keine private Sail Away Party konnten aber nacheinander die Brilliance of the Seas, die Liberty of the Seas und die Grand Holiday davon fahren sehen. Danach gingen wir hinunter in The Epic Club zum Abendessen. O.k., ich sage nur, der Aufpreis für die Suiten lohnt sich!! Das Essen war wirklich ganz hervorragend und das Beste auf dem Schiff. Da brauche ich gar keines der Spezialitäten-Restaurants, die können qualitativ nicht mithalten. Der Service war ebenfalls exzellent!

Entertainment-Reservierungen hatten wir für heute Abend nicht, aber heute spielte wieder Slam Allen im Fats Cats :D , also falls uns jemand suchen sollte… Da unser gemütliches Abendessen dann doch ein bisschen dauerte, kamen wir zum letzten Lied der ersten Session. Inzwischen zwar es 22:15 Uhr. Wir kauften noch die CD und ließen sie signieren und fielen anschließend ins Bett (nicht nur das Essen, auch der Wein war gut).
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 25.06.2011 16:13

Tag 5 Neapel / Italien (7:00 – 19:00 Uhr)

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Wir wachten wieder kurz vor 6 Uhr auf und sahen, dass wir bereits in den Hafen einliefen. Wieder waren wir die Ersten im Hafen und legten auf dem linken Anleger der Stazione Marittima an. Und wieder reihten sich am Horizont die Kreuzfahrtschiffe wie Perlen auf. Den Anfang machte die Liberty of the Seas, die auf der rechten Seite anlegte. Dahinter folgte die Celebrity Equinox. Wo die wohl noch anlegen wollte? Gar nicht, sie ankerte vor dem Hafen und tenderte. Wir gingen erst mal ins Garden Café zum Frühstücken (übrigens bei NCL gibt es das Bircher Müsli nur im Garden Café).

Kurz nach 7:30 Uhr waren wir von Bord und gingen hinüber zur Molo Beverello, dem Fähranleger. Die LN Fähre um 8:35 Uhr nach Capri war unser Ziel. Nur der Schalter war noch gar nicht geöffnet und so mussten wir bis gegen 8 Uhr waren. Die Fahrt nach Capri und zurück kostet für Erwachsene 17 Euro (einfache Strecke) und für Kinder von 4 bis 12 Jahren 11,50 Euro. Alles in allem also 91 Euro für uns drei. Gut, dass unsere Tochter noch 11 Jahre alt ist. Übrigens empfiehlt es sich durchaus, die Tickets für die Rückfahrt gleich zu kaufen. Die Rückfahrzeiten sind angeschrieben. Denn nur so ist es vor allem in der Hochsaison sicher, dass man auch einen Platz in der Fähre zurück bekommt. Am Schalter nicht durch das Schild „cash only“ irritieren lassen. Das gilt nur für den rechten Schalter, der linke nimmt auch Kreditkarten. Im Kiosk am Anleger wurde ich noch fündig, was meine Kreuzstichzeitschriften angeht (hey, ich habe noch keinen einzigen Stich gestickt auf dieser Fahrt!!). Plötzlich kam die Grand Holiday angefahren und legte sich noch vor die Liberty of the Seas. Dann erschien am Horizont auch noch die Carnival Magic. Diese legte dann am zweiten Terminal weiter rechts hinter den großen Fähren an. Es warteten schon einige Gruppen auf die Fähre nach Capri, Passagiere von Celebrity und RCI waren vertreten. Wir sicherten uns einen Platz auf dem Oberdeck. Nach 45 min ruhiger Fahrt kamen wir in der Marina Grande an. Wir gingen am Hafen-Ende nach rechts zu den Ticketschaltern für den Bus und die Standseilbahn. 9 Tickets zu je 1,40 Euro waren schnell gekauft. Dann hieß es auf den Bus nach Anacapri warten (das waren die ersten 3 Tickets). Die Fahrt kann nur als abenteuerlich bezeichnet werden und man braucht einen guten Magen, denn an manchen Stellen geht es senkrecht bergab neben dem Bus. Wir schlenderten durch das historische Zentrum von Anacapri und gingen dann in die andere Richtung zur Villa Axel Munthe. Ich musste ja mein Lieblingsparfum kaufen, das es nur hier gibt. Die Scala Fenicia war dieses Mal offen, aber uns war es zu heiß für den Abstieg. Also gingen wir wieder zurück und nahmen den Bus nach Capri Ort (die zweiten 3 Tickets). Hier schlenderten wir wieder durch die Gassen, nahmen einen kleinen Snack und eine Granita di Limone mit frisch gepresstem Orangensaft. Dann ging es wieder hinunter mit der Standseilbahn (Funicolare, die letzten 3 Tickets) zur Marina Grande. Um 13:35 Uhr ging unsere Fähre zurück nach Neapel.

Nach einer kleinen Stärkung im Garden Café – vor allem durch Eistee, zog es unsere Tochter wieder in Richtung Pool. Mein Mann ging nochmals raus, um Fotos zu machen. Danach gingen auch wir zum Pool – und endlich hatte ich einmal Zeit zum Sticken. Zur Ausfahrt trafen wir uns wieder mit unseren Bekannten am Sonnendeck der Courtyard Villas. Inzwischen hatte sich der Dunst verzogen und Vesuv sowie die gesamte Küstenlinie des Golfs von Neapel zeigten sich in ihrer ganzen Pracht bis hin nach Capri, das man den ganzen Tag von Neapel aus nicht gesehen hatte. Die Grand Holiday war schon abgefahren. Vor uns fuhr die Liberty of the Seas aus, dann lichtete die Celebrity Equinox ihren Anker. Schließlich folgten wir. Nur die Carnival Magic blieb noch im Hafen.

Für 19:30 Uhr hatten wir in der Moderno Churrascaria, dem brasilianischen Steakhouse reserviert (Zuzahlung 20 Dollar pro Person). Unsere Tochter aß im Garden Café und traf sich mit ihrer neuen Freundin. Wir bekamen einen Tisch direkt am Heck mit einem herrlichen Blick auf den Vesuv. Während des Essens zogen Procida und Ischia an uns vorbei (bzw. wir an den beiden Inseln). Mittig zwischen Moderno und Cagney´s ist ein großes Buffet mit Salat, fertigen Salaten, Vorspeisen, Suppen, Käse, Brot und Schinken. Damit beginnt das Essen. Am Tisch hat jeder Gast ein Ampel-Kärtchen. Wird dieses auf Grün gedreht, dann beginnt der Hauptgang. Als Beilagen gibt es Butterreis, Kartoffelbrei mit Knoblauch, frittierte Bananen und Bohnen. Ein Kellner kommt dann mit insgesamt zehn verschiedenen Fleischsorten am Spieß vorbei, darunter zwei Würsten, Rinder- und Schweinerippchen, Lammkoteletts, Filet Mignon, Hühnerkeulen, Hühnerbrust im Speckmantel und mehr. Für eine Pause, die man natürlich auch zum Essen benötigt, wird das Kärtchen einfach auf Rot umgedreht. Dazu gibt es Käse-Brotbällchen und zwei Saucen (eine Tomaten-Salsa und eine grüne Kräutersauce). Das Filet war sehr gut, das Hühnchen eher etwas zu trocken für meinen Geschmack. Seafood war leider nicht vertreten bei den Spießen. Obwohl man eigentlich schon viel zu voll ist, lässt man die Nachspeisen nicht vorübergehen. Und da drei verschiedene auf der Karte stehen, wird die Auswahl dadurch erleichtert, dass der Kellner einfach gleich alle bringt. Das Papaya-Eis war sehr lecker. Dann gab es noch Kokos-Vanille-Flan und einen Mango-Milchreis. Absolut abgefüllt gingen wir weiter ins Fats Cats zu Slam Allen für eine Session und fielen dann ins Bett.

Die White Hot Party ging an uns vorüber – soll aber bis zum Morgengrauen angedauert haben.
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 25.06.2011 16:14

Tag 6 Seetag

Heute war endlich ausschlafen angesagt. Vom Abendessen der letzten Nacht immer noch gut satt, gingen wir ins Garden Café für ein kleines Frühstück. Irgendwie hatte ich nach den Fleischmassen vom Vortag Lust auf Obst. Unsere Tochter fand Lego für Familien zu langweilig und ging zur Kletterwand (gebaut wurde mit den Big Blocks, nicht den normalen Lego-Steinen). Da es heute leicht kühler aber etwas windiger war, war es uns am Pool zu kalt (so abgehärtet wie der Großteil der Gäste sind wir offensichtlich nicht, denn die Liegen füllten sich schnell). Mein Mann und ich probierten das General Trivia in der Bliss Lounge aus. Hmm, ein Team aus Kanada und eines aus Großbritannien, da konnten wir kaum punkten. Glücklicherweise waren die anderen beiden Teams auch nicht besser drauf und einige Fragen waren doch zu sehr USA-spezifisch. Allerdings loste das britische Team beim Mädchennamen von Maggie Thatcher :D . Schließlich gewannen wir mit 7 Punkten (vor 6 aus Kanada und 4 aus Großbritannien – bei insgesamt 15 Fragen). Übrigens es gibt auch Trivias in zwei Sprachen (Englisch – Spanisch oder Englisch – Deutsch und sogar Italienisch – Deutsch stand einmal im Programm). Jeder bekam einen Schlüsselanhänger mit Taschenlampe. Weiter ging es zum Wii-Spiel an der großen Leinwand im Atrium. Unsere Tochter hatte ihre Freundin bereits getroffen und so waren wir als Spielpartner nicht mehr gefragt. Ich schaute mir noch den Spanisch-Crash-Kurs im Headliners Comedy Club an. Hola!! Um 11:15 Uhr ging es weiter zum Früchteschnitzen – oder wieder zurück ins Atrium.

Wir entschieden uns für das O´Sheehan´s zum Mittagessen. Während unsere Tochter dem Burger treu blieb, probierte mein Mann das Chili Hot Dog (tatsächlich scharf) und ich den Grilled Chicken Burger, der mit einer ebenfalls durchaus scharfen Sauce kam. Um 13 Uhr war schließlich die Slime Time Live! angesagt. Allerdings wurden die vielen Kinder, die extra Badeklamotten angezogen hatten, um geslimet zu werden, leicht enttäuscht. Es waren bereits je vier Kandidaten für zwei Teams vorab ausgesucht worden. Das Publikum durfte nur bei diversen Spielen mithelfen. Das Siegerteam wurde schließlich mit dem grünen Schleim überschüttet. Hilfreich für die Teams war übrigens die Kenntnis der diversen Nickelodeon Sendungen. Wer kennt schon die Farbe von Dora The Explorers´ Shorts?? (pink und purple war übrigens falsch, orange war die richtige Antwort). Ich verabschiedete mich vorzeitig, denn in der Bibliothek neben dem Maltings war ein Treffen der Stricker und Sticker angesagt (ich bin jetzt mal ganz auf Gender Mainstreaming, denn eigentlich erschienen erwartungsgemäß nur weibliche Passagiere – die Männer waren nur Begleitung, „zum Tragen“ wie es einer der Herren formulierte). Es handelte sich aber nicht um eine organisierte Aktivität, sondern nur um eine Möglichkeit des Treffens Gleichgesinnter. Dafür wurde sogar das Licht in der Bibliothek hochgedreht. Allerdings muss ich sagen, dass mir das für das Sticken auch nicht ausgereicht hat, so dass ich nach einer Weile auf das Pooldeck umzog.

Diverse Tanzkurse, zuzahlungspflichtige Tastings und Seminare (Bierverkostung, Martini-Kurs), Bingo, Sportkurse und mehr stand auf dem Programm. Auch die – nun nicht blauen – Mitglieder der Blue Man Group standen für Fragen zur Verfügung. Das Gibson Guitar Rental hatten wir in den Vortagen nicht weiter erforscht, aber heute musste man die Gitarren wieder zurückgeben. Unsere Tochter hatte dann aber keine Lust am Pizza Backen für Familien um 16:30 Uhr teilzunehmen, sondern zog lieber mit ihrer neuen Freundin über das Schiff, mit der sie dann doch zum Pizza Backen ging.

Apropos Freundin, die Mädels hatten gestern einen der Fotografen beschäftigt und sich in verschiedenen Posen vor der weißen Leinwand aufnehmen lassen. Mal abgesehen davon, dass die Haare von beiden völlig zerzaust waren, wurden die Aufnahmen sogar ganz nett. Nur die Brille unsere Tochter war zu viel für den Fotografen. Zwei schön verspiegelte Fotos waren in der Mappe, der Rest ist dann ohne Brille :cool: ! Auf Deck 5 ist übrigens der Foto-Laden. Für jede Kabinennummer gibt es einen Ordner, in dem sich die Bilder befinden. Teilweise wird die Zimmerkarte zur Identifizierung gescannt. Teilweise scheint aber auch eine Gesichtserkennungssoftware zum Einsatz zu kommen, denn in unserem Ordner waren auch Bilder vom Abendessen im Taste, bei dem nicht nach der Kabinennummer oder der Karte gefragt wurde. Allerdings scheint das System nicht ganz perfekt zu sein, denn ein Foto von uns fand ich noch an der allgemeinen Bilderwand. Dort kann man natürlich seine Bilder abnehmen und dem Personal für den Ordner geben. Interessanterweise ist die Fotogalerie der einzige Ort am Schiff, wo die Preise gleich mit 18% Mehrwertsteuer angegeben werden. Die großen Bilder (8 mal 10 in) liegen bei 23,54 Dollar (15,65 Euro), die kleineren (6 mal 8 in) waren etwas „günstiger“ mit 11,74 Dollar (7,80 Euro) (allerdings sind die meisten Bilder im großen Format).

Zwischen 17 und 18 Uhr stand Epic Live! im Programm und das von unterschiedlichen Orten aus. So ganz wurden wir aus der Erläuterung im Tagesprogramm nicht schlüssig, um was es sich hier wohl handelt. Es war eine live TV-Show, die Cruise Director Andy vom Studio im Atrium aus moderierte und die auf die Leinwände im Atrium und Spice H2O übertragen wurde. Außenstudio war die Bliss Lounge, in welcher ein Quiz mit Passagieren stattfand. Weitere Quizfragen konnten auch per Telefon von der Kabine aus beantwortet werden, die Show wurde natürlich auch in die Kabinen übertragen.

Wir gingen heute in den Manhatten Room zum Abendessen. Und beinahe wäre unsere Tochter am Dress Code gescheitert, denn sie hatte eine Bermuda-Jeans an. Long slacks, no jeans hieß es schon vor dem Empfang. Auf meine Nachfrage, ob das wirklich auch für Kinder gelte, kam dann „12 years and up“. Glück gehabt, sie ist noch 11 Jahre. Sonst hätte sie einmal von hinten nach vorne und von unten wieder ganz hoch zum Umziehen gemusst. Wenn ich mir allerdings das ansehe, was die Mädls am Nachbartisch anhatten… da war nicht mal klar, ob das Spaghetti-Träger-Oberteil tatsächlich noch einen Rock dran hatte :eek: . Ich hatte das Special des Chefkochs: Penne in Weißwein-Sauce und Lachs. O.k., das war das letzte Mal, dass ich auf diesem Schiff Lachs bestellt habe. Er war definitiv tot und durch, um nicht zu sagen staubtrocken. Die Vorspeise war hingegen sehr lecker, für den Nachtisch fehlte irgendwie die Lust. Den Anfang der Motown Tribute Show bekamen wir auch noch mit. Diese bestreiten übrigens die fünf „Background“ Sänger und Tänzer der Legends in Concert (drei Damen und zwei Herren).

Für 20 Uhr hatten wir eine Reservierung für Steven Sorrentino, der im Headliners Comedy Club auftrat. Steven Sorrentino ist der Sänger, der Elton John in den Legends of Concert imitiert. Prima Stimme, spielt auch gut Gitarre und Querflöte. Eine Art musikalischer Comedy, sehr unterhaltsam und nett.

Danach trafen wir uns für eine gute halbe Stunde mit Andy Steinhauser, dem Cruise Director, im O´Sheehan´s, der trotz seines deutschen Nachnamens kein Wort Deutsch spricht, dafür aber gut Spanisch. Seinem Team gehören aber zwei deutschsprachige Mitarbeiter an, wie Richard, der auch das deutschsprachige Trivia leitete. Anschließend ging es wieder zurück in den Headliners Comedy Club zu Howl at the Moon, zwei Pianisten, die Wünsche der Zuschauer erfüllen. Eigentlich sind es mehr Pianisten, aber es sind immer nur zwei auf der Bühne.
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 25.06.2011 16:18

Tag 7 Palma de Mallorca / Spanien (6:00 – 18:00 Uhr)

Hafen Palma
Hafenkarte
Tourismusseite
Tren de Sóller
HoHo Bus Palma hält am Hafen (15 EUR)
öffentliche Busse Palma

Die AIDAvita und die Thompson Dream lagen bereits im Hafen als wir kurz nach 6 Uhr eintrafen. Wir legten an der linken Seite der Estació Maritima No. 1 an. Die AIDAvita lag noch weiter von der Stadt entfernt. Eigentlich wollten wir den Tren de Sóller um 10:10 Uhr erreichen, entschlossen uns aber dann doch den 8 Uhr Zug zu versuchen. Um 7:35 Uhr kam der Bus der Linie 1, die direkt vor dem Terminal hält. Die Fahrkarte zur Placa D´Espanya, wo auch der Bahnhof der Ferrocarril Sóller ist, kostet 1,25 Euro pro Person und kann – möglichst passend mit Kleingeld – direkt beim Fahrer gekauft werden. Die Fahrt dauert gut 15 min. Die Station der Ferrocarril Sóller liegt links neben dem eigentlichen Hauptbahnhof. Also hinter dem Bus die Straße überqueren und dann nach links und über der nächsten Seitenstraße ist der Eingang. Die Tickets kosten hin und zurück 17 Euro pro Person (Achtung, nur Bargeld, keine Karten, am linken Schalter). Es sind auch Kombi-Tickets für den Zug, die Tram und ein Schiff erhältlich, das aber morgens nur für den 8 Uhr Zug. Der Zug war schon abfahrtbereit. Die Fahrt nach Sóller ist recht malerisch und führt durch die Berge auf die andere Seite der Insel. Der Ort Sóller selbst liegt noch in den Bergen. Samstags ist hier großer Markt in allen Gassen. Allerdings wacht der Ort erst gegen 10 Uhr auf. Wir fuhren mit der Tram (4 Euro pro Person, einfache Strecke, Tickets im Zug) weiter zum Hafen und schlenderten dort etwas herum. Ein schöner Naturhafen in malerischer Kulisse mit Leuchttürmen zu beiden Seiten des Eingangs. Zahlreiche Restaurants stehen für Mittagsgäste offen. Aber wir wollten auf dem Markt in Sóller Salami, Käse und Brot für ein kleines Picknick kaufen. Außerdem gibt es dort gegenüber der Markthalle eine Eisdiele mit Orangeneis und –sorbet. Um 12:15 Uhr nahmen wir den Zug zurück nach Palma. Dort schlenderten wir noch durch die Innenstadt, aßen unter den Platanen auf der Rambla unser Picknick und suchten uns dann die Bushaltestelle zurück zum Schiff, wo wir gegen 15 Uhr fix und fertig ankamen. 32°C zeigte eines der Thermometer an der Straße…

Am Eingang zum Schiff wurden übrigens wieder kalte Tücher verteilt, es gab Eiswasser und bequeme Lounge-Sessel (die aber eigentlich niemand nutzte).

Unsere Tochter ging erst einmal an den Pool – nachdem sie zwei der Hors D´Oeuvres, die uns die Suiten Concierge Ruth zukommen hat lassen, vernichtet hatte. Ich machte mir im Great Outdoors einen Eiscafé und ging mit einem weiteren Glas Eistee auf die Kabine. Die Koffer mussten ja auch noch gepackt werden.

Übrigens hätte es heute auch einen Shuttle in die Innenstadt von Palma gegeben für 12 Dollar pro Person. Der Hop On Hop Off Bus hat seine Haltestelle ebenfalls am Ausgang des Hafengebäudes (15 Euro).

Mein nächster Programmpunkt war zunächst einmal, die Koffer so weit als möglich zu packen. Die Nickelodeon Arts & Crafts musste dem Family Cupcake Decorating im Garden Café zum Opfer fallen. Auf dem Anrufbeantworter war eine Nachricht unserer Bekannten, die uns zur Ausfahrt um 18 Uhr wieder nach oben einluden. Auf dem Balkon unserer Bekannten feierten wir das letzte Sail-Away. Danach ging es nochmals ins Taste, wo der wirklich leckere Risotto mit Portobello Pilzen und Shrimps für den Lachs vom Vortag entschädigte.

Der Rest des Tages bot noch viel. Slam Allen spielte wieder im Fat Cats, Howl at the Moon im Headliners, die Beatles Tribute Band im Spice H2O, da fällt die Auswahl am letzten Abend schwer!!

Bis 22 Uhr mussten die Koffer vor der Tür stehen. Allerdings wird wohl nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Als wir gegen 22:15 Uhr zur Kabine kamen, standen nur einzelne Gepäckstücke im Gang. Wir packten die Koffer fertig und beförderten sie nach draußen. Übrigens muss man sich seinen Gepäckanhänger bei individueller Abreise selbst an der Rezeption holen. Nur wer einen Transfer oder eine Tour hat, bekommt die Anhänger auf die Kabine.
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 25.06.2011 16:20

Tag 8 Barcelona / Spanien (Ankunft 5:00 Uhr)

Kloster Montserrat
Seilbahn von Montserrat
Anbieter am Markt in Montserrat

Für den Rückflug hatten wir leider nur – auf Flugmeilen – eine Verbindung via Frankfurt nach München bekommen. Auch der Abflug lag mit 16:05 Uhr relativ spät. Da wir bis 9 Uhr das Schiff verlassen mussten, beschlossen wir eine Tour mit Ende am Flughafen zu buchen. Die Barcelona Highlights hatten wir schon einmal nach der Fahrt mit der Gem. So buchten wir die Tour nach Montserrat. Auch wir war wieder das Problem, dass die Tour für Abflüge nach 16:30 Uhr angeboten wurde. O.k., nach Rücksprache mit dem Shore Excursions Desk hieß es, dass Treffen um 8 Uhr im Theater sei und dann zügig die Abfahrt erfolge. Die Tour sei mit 4,5 Stunden geplant, so dass man gegen 13:30 Uhr am Flughafen eintreffen sollte. Allerdings übernehme NCL natürlich keine Garantie für Flüge vor 16:30 Uhr. Mit Online Check-In am Vorabend und der noch für uns bestehenden Möglichkeit am Business Schalter die Koffer abzugeben, sollte das eigentlich kein Problem sein. Die Tour kostet übrigen 79,99 Dollar (49,99 Dollar für Kinder bis 12 Jahre) oder 55 Euro. Die Barcelona Highlights dauern 4 Stunden und sind offiziell für Flüge nach 15 Uhr (69,99 Dollar oder 48 Euro, 39,99 Dollar für Kinder). Die dritte Tour ist eine Stadtrundfahrt mit anschließender Flamenco Show und dauert ebenfalls 4,5 Stunden (Abflüge nach 16:30 Uhr, Kosten 119,99 Dollar oder 83 Euro, Kinder 59,99 Dollar).

Um 6 Uhr ging der Wecker – äh das Handy. Aber das war ohnehin kein Problem. Wieder mal hatte die Putzkolonne im Great Outdoors dafür gesorgt, dass meine Nacht ohnehin schon früher beendet war. Gegen 2 Uhr wurde das Mobiliar offensichtlich zusammengestellt, gegen 5 Uhr dann wieder über die gesamte Fläche verteilt. Wir gingen ins Garden Café zum Frühstück, machten uns fertig und dann ab ins Epic Theater – unserem Treffpunkt für die Tour. Am Eingang wurden wir sogleich mit dem obligatorischen Aufkleber versorgt, Bus 4. Kurze Zeit später ging es von Bord… Ach ja, der Gepäck-Dienst bietet derzeit ein Angebot 3 für 2 an – sprich 3 Gepäckstücke für 2 Mal 18 Euro. Das Gepäck wird aufbewahrt und zum Flughafen gebracht. Auch die Gepäckausgabe ist in Barcelona hervorragend organisiert. Gepäckträger stehen zu Hauf zur Verfügung.

Vor dem Terminal ist übrigens gleich die Bushaltestelle für den blauen Hafenbus (Rundfahrt 3 Euro zur Columbus Säule).

Wir gingen weiter zum Tourbus, wo das Gepäck erst einmal sortiert wurde. Ein Teil der Gruppe fuhr zurück aufs Schiff (Malteser, die erst in Rom zugestiegen waren). Einige wurden beim Renaissance Hotel am Flughafen abgesetzt, der Rest wollte nach der Tour – wie wir – zum Flughafen.

Durch die Innenstadt von Barcelona ging es mit fachkundiger Führung in Richtung Montserrat. Das Wetter war klar und der Berg schon von weitem zu sehen. Die Felsformationen sind schon recht seltsam anzusehen und wir wurden immer wieder auf diverse Bilder und Figuren hingewiesen, die man mit ein bisschen Fantasie im Fels erkennen konnte, Kamele, Elefanten, Mönche, Nonnen, das Profil der schwarzen Madonna und mehr. Die Fahrt auf den Berg ist etwas abenteuerlich. Teilweise geht es neben der Straße steil bergab. An einer Stelle war die Hälfte der Fahrbahn sogar weggebrochen. Da heute Sonntag war, ging es entsprechend zu. Jeder freie Platz am Straßenrand wurde zum Parken genutzt. Unsere Führerin erklärte bereits im Bus die wichtigsten Details. Kurz vor 10 Uhr kamen wir an. Auf dem Weg zum Kloster wies sie noch auf das eine oder andere hin. Da die Kirche für den Sonntagsgottesdienst um 11 Uhr schloss (insbesondere der Zugang zur schwarzen Madonna ist ab 10:30 Uhr geschlossen), setzten wir uns ab und gingen zur Kirche. Nach der schwarzen Madonna folgen die Kerzenständer für die Gedenkkerzen. Auch wir kauften eine der Kerzen und zündeten sie an (1,80 klein oder 2,20 Euro große Kerze). Beeindruckend war auch das Läuten der Glocken für den Gottesdienst, deren Echo von den Felswänden widerhallte. Durch die Souvenirläden ging es zurück in Richtung Bus. Ein kleiner Bauernmarkt war geöffnet, wo Honig, Käse, Wurst, Feigenkuchen, Käsekuchen und mehr aus der Region verkauft wurden. Wir kauften Honig (Orange und Thymian, 1 kg 8 Euro, 500 g 5 Euro), einen Schafskäse (vakuumiert, 11 Euro) und einen kleinen Käsekuchen (5 Euro) zum sofortigen Verzehr als vorgezogenes Mittagessen. Um 11:40 Uhr mussten wir zurück am Bus sein. Natürlich war mal wieder jemand 10 min zu spät dran. Dann ging es dieselbe Strecke wieder zurück in Richtung Barcelona.

Zunächst wurde das Hotel angefahren, dann Terminal 2 und schließlich das Terminal 1, wo wir gegen 13:15 Uhr ankamen. Der LH Check-In war völlig leer. Den Online Check-In hatten wir bereits am Vorabend vom Schiff aus gemacht. Die Koffer waren daher entsprechend schnell abgegeben. Wir aßen noch eine Kleinigkeit am Flughafen. Beim Check-In erfährt man leider nur den Abflugbereich (A, B oder C), nicht aber das genaue Gate. Das wird erst einige Zeit vor Abflug an den Infomonitoren bekannt gegeben. Praktischerweise sind die Sitzgelegenheiten natürlich ewig weit von den Monitoren entfernt. Wir vertrauten daher auf die SMS der LH, welche uns nach B32 verwies, was sich später durch die Anzeige am Monitor des Gates auch bestätigte.

Kleiner Tipp: Bei den Getränkeautomaten zwischen den Toiletten im Bereich B kostet die 0,5 l Flasche Wasser nur 1,20 Euro, in einem der Cafés wurden 2,50 Euro verlangt.

Tja, der Rest der Heimreise gestaltete sich etwas chaotisch. Stutzig wurden wir, als da Boarding für unseren Flug um 16:05 Uhr für 16 Uhr auf der Anzeige stand. Aber zu diesem Zeitpunkt war noch nicht einmal ein Flugzeug da. Los ging es mit gut 1,5 stündiger Verspätung in Richtung Frankfurt. Der Flughafen Frankfurt war die Ursache für die Verspätung, denn hier hatte man den Tower im Laufe der Woche umgezogen und der Flugbetrieb lief noch immer nicht reibungslos. Um 19:40 Uhr waren wir am Gate in Frankfurt. Der Purser hatte gesagt, dass unsere Maschine nach München gleich am nächsten Gate A16 stehen würde. Wir seien aber auch schon auf die nächste Maschine um 20:20 Uhr gebucht. O.k., am Gate A16 stand die 20:20 Uhr Maschine mit voraussichtlicher Abflugzeit um 20:45 Uhr. Die Dame am Gate erklärte, dass wir noch nicht auf diese Maschine umgebucht seien, aber auch die 19:30 Uhr Maschine sei noch da – auf Gate A25. Im Laufschritt ging es zu diesem Gate und siehe da, dort wurde gerade eingestiegen. Abflug 20 Uhr. In München angekommen warteten wir brav am Gepäckband aber ohne große Hoffnung, dass es unser Gepäck in 20 min von der einen zur anderen Maschine geschafft haben könnte. Nach der Verlustmeldung fuhren wir ohne unser Gepäck mit der S-Bahn nach Hause. Das Gepäck kam am nächsten Tag gegen 16 Uhr an. Hat auch was für sich, so ein Gepäck-Lieferdienst :D !

Übrigens: Unsere Bekannten hatten den Flug über NCL gebucht und flogen bereits kurz nach 10 Uhr direkt nach München. Der Transfer für diesen Flug war bereits um 6:15 Uhr. Die letzte Kofferanhänger-Farbe wurde um 9 Uhr aufgerufen (Lavendel für Gäste mit Hotel-Anschluss-Paket, hellblau für individuell abreisende Gäste). Der Easy Walk Off war von 5:30 bis 9 Uhr möglich. Die erste Farbe (orange) ging um 6 Uhr zum Reus Flughafen. Die Transfers zum Flughafen gingen um 6:15 Uhr (rot, für Flüge vor 10:45 Uhr), um 7 Uhr (türkis, für Flüge zwischen 10:46 und 12 Uhr), um 7:45 Uhr (blau, für Flüge zwischen 12:01 und 13 Uhr) sowie um 8:30 Uhr (weiß, für Flüge nach 13:01 Uhr). Um 9 Uhr mussten alle Gäste das Schiff verlassen haben (mit Ausnahme natürlich derer, welche nicht in Barcelona zugestiegen waren. Für deutsche Gäste wird unter anderem auch ein Zustieg in Palma de Mallorca angeboten – jedoch nur von einem Veranstalter, DERTUR). Durchsagen für die einzelnen Farben erfolgten erst ab 7 Uhr. Die Kabinen müssen um 8:30 Uhr geräumt werden.
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 25.06.2011 16:22

So, das waren gut 27 Seiten in Word, o.k., ein paar Seiten fehlen noch und werden in den nächsten Tagen auf unserer Website veröffentlicht. Darunter eine Übersicht über die Nebenkosten und ein Beitrag über das Kinderprogramm.

Gruß und viel Spaß beim Lesen!

Carmen
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon Albatros am 25.06.2011 20:39

Hallo Carmen, jetzt kenne ich die "Epic" wie meine Westentasche, dank deiner ausführlichen Beschreibung. Und eins weiß ich genau: nie auf Deck 14 eine Kabine buchen....
Das Zug-Chaos in Civitavecchia wird auch nicht besser, eher noch schlimmer, wenn ich deine Schilderung so lese. Naja, wenn si viele Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig im Hafen sind und tausende nach Rom wollen.
Vielen Dank für deinen hervorragenden Bericht. Sag mal, braucht ihr nach den vielen Aktivitäten an Bord jetzt nicht erst einmal Urlaub :D
Wir lassen es an Bord immer sehr viel ruhiger angehen.
Grüße (auch an den Rest der Familie)
aus dme regnerischen Frankenland
(der jährliche Sommernchtsball im Erlanger Schloßgarten wurde verschoben und die Classic Open Air im Fürther Stadtpark ertrank im Regen)
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon Rainer40 am 25.06.2011 20:52

Genial!
Vielen Dank für diesen (wieder einmal) phänomenalen Reisebericht!

Grüße
Rainer40
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon Peter K am 26.06.2011 08:05

Hallo,

vielen Dank für diesen unfassbar ausführlichen Bericht. Wenn ich im Herbst 4 Wochen am Stück an Bord der Epic bin, brauche ich nach der Lektüre eurer Erlebnisse nun vorab keine weiteren Infos mehr: Mir ist so, als ob ich dabei gewesen wäre und kenne mich nun schon bestens auf dem Schiff aus.

Gruß aus Gummersbach.

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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 26.06.2011 08:38

@Uwe,

na ja, es war ja offiziell ein Arbeits-Urlaub und kein Erholungs-Urlaub :D ! Aber da Franz ja genau vor einem Jahr schon mal an Bord war, fiel der "ich muss erst das ganze Schiff durchfotografieren"-Stress weg :lol: !

@Peter,

vier Wochen am Stück auf der Epic!! Danach kennst Du aber das gesamte Unterhaltungsprogramm, das man in einer Woche gar nicht schaffen kann. Obwohl, ich glaube, wir würden die ganzen vier Wochen im Fat Cats verbringen, sofern Slam Allen an Bord ist :D .

Gruß

Carmen
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon Nine am 26.06.2011 08:59

Super Carmen...danke...hast wie versprochen Deine Hausaufgaben gemacht und ich kann meinen Eltern einen super Epic-Wegweiser weiterleiten. Da kann ja nix mehr schiefgehen :thumb:
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon marcookie am 26.06.2011 10:44

Carmen, danke für die tollen Berichte...auch wenn kein Strandausflug gibt :D

NCL Epic ist einfach ein interessantes Schiff...besonders für die Transatlantikfahrt. :wave:
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Re: Review: NCL Epic 12.-19.6.2011 westl. MM

Beitragvon fneumeier am 26.06.2011 12:40

Marc,

wer braucht noch einen Strand, wenn er solche Rutschen im Angebot hat :lol: ! Unsere Tochter war wahlweise entweder auf den Rutschen oder an der Kletterwand zu finden :D . Da stört doch Sand nur ;) .

Gruß

Carmen
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