Sonnendeck Seereisen

Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Carnival Corporation & plc, Royal Caribbean Cruises Ltd. und Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. mit allen Tochtergesellschaften (ohne AIDA Cruises & TUI Cruises)

Moderator: moeve

Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 13:29

Hallo zusammen,

hier ist die versprochene Review unserer Fahrt mit der LIBERTY OF THE SEAS vom 29.8. - 5.9.2009. Wie immer bei mir gibt es sehr viel zu lesen :D !

Gruß

Carmen

Einleitung

Schiff: Liberty of the Seas

Cruise Line: Royal Caribbean Cruise Line

Datum: 29.8.2009 – 5.9.2009

Länge: 7 Nächte

Kabine: E2-7594 Balkon-Kabine (Deck 7)

Route: Östliche Karibik (Miami, FL – Seetag – Seetag – Philipsburg, St. Marteen – San Juan, Puerto Rico – Labadee, Haiti – Seetag – Miami, FL)

Kurz zu uns: Wir sind eine Familie Anfang der Vierziger mit einer neunjährigen Tochter. Dies war unsere fünfte Hochseekreuzfahrt, die dritte mit RCI (vorher RCI GRANDEUR OF THE SEAS, RCI SERENADE OF THE SEAS, NCL NORWEGIAN GEM und NCL NORWEGIAN JADE). Wir haben außerdem bereits zwölf Flusskreuzfahrten in den USA sowie zwei in Deutschland gemacht.
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 13:30

Das Schiff

Die Liberty of the Seas ist das zweite Schiff der Freedom Klasse. Ihre Jungfernfahrt hatte sie am 19. Mai 2007. Taufpatin war Donnalea Madeley, eine Reisebüro-Inhaberin. Bei Doppel-Belegung finden 3634 Passagiere Platz. Sie ist um 2 inches länger als ihre Schwestern Freedom of the Seas und Independance of the Seas und trug damit zum Zeitpunkt unserer Fahrt noch den Titel des größten Kreuzfahrtschiffes der Welt.

2009 fährt die Liberty of the Seas im Wechsel die östliche Karibik und die westliche Karibik ab Miami, FL. Im Jahr 2010 wird sie lediglich in der westlichen Karibik mit zwei leicht unterschiedlichen Routen auf 7 Nächte Fahrten ab Miami, FL, eingesetzt.

Die Kabinen sind auf den Decks 2, 3 sowie 6 bis 10. Auf Deck 2 befindet sich neben der untersten Ebene des bis Deck 4 reichenden Platinum Theaters ein Kino, das Konferenz-Center und das sich über zwei Decks erstreckende Studio B mit der Eislaufbahn. Das vordere und das hintere Centrum, ein offenes Atrium mit seinen Glasaufzügen, zieht sich jeweils von Deck 3 bis 11. Ebenfalls auf Deck 3 befindet sich der The Catacombs Nachtclub, der On Air Club (Karaoke), die Kunstgallerie und der RCTV Bereich. Im Heck schließt sich die untere Ebene des sich über drei Decks spannenden Hauptsrestaurants an, das Rembrant mit den Nebenräumen Bernini und Velasquez. Auf Deck 4 schließt sich an das vordere Centrum die Schooner Bar an sowie die obere Ebene des The Catacombs Nachtclubs. Mittschiffs befindet sich das Royal Casino und im Anschluss die Foto-Gallerie. Im hinteren Centrums-Bereich ist die Boleros Lounge, ein lateinamerikanischer Nachtclub. Am Heck folgt Ebene 2 des Hauptrestaurants, Michelangelo. Deck 5 beginnt im Bug mit der Sphinx Lounge. Mit dem anschließenden Connoisseur Club, einem offenen Sitzbereich, beginnt die Royal Promenade, der Ladenstraße. Beginnend mit der Boutique und gegenüber dem Sorrento´s, einem Pizzalokal, gefolgt von dem Hoof & Claw Pub und dem Parfum-Geschäft, dem Souvenir-Laden und der Weinbar Vintages, dem General Store und dem Schmuckgeschäft, dem Café Promenade mit Seattle´s Best Coffee sowie dem Eisladen Ben & Jerry´s, einem Barbier, dem Get Out There (Beach Wear) und dem Buchladen Book Nook zieht sich die Royal Promenade bis zum hinteren Centrums-Bereich. Die Royal Promende ist übrigens vier Decks hoch. Im hinteren Centrums-Bereich des Dech 5 befindet sich die Guest Relations und das Explorations Desk für Ausflugsbuchungen. Gegenüber ist die Champagne Bar. Im Heck schließt sich die dritte Ebene des Hauptrestaurants mit Namen Botticelli an. Deck 6 beherbergt im hinteren Centrums-Bereich das Business Services Center. Ein Deck höher ist die Bibliothek. Auf Deck 8 im hinteren Centrums-Bereich ist das Royal Caribbean Online Internet-Center. Auf Deck 10 befindet sich an gleicher Stelle der Concierge Club (nur für Diamond + Mitglieder – ab der 25. Kreuzfahrt). Auf Deck 11 im Bugbereich liegt das ShipShape Fitness Center (mit Sauna, Whirlpools, Box-Ring) gefolgt vom Solarium (Zutritt erst ab 16 Jahren). Das Solarium hat einen Pool, zwei über die Bordwand hinausragende Whirlpools, Hängematten und bequeme Liegemöglichkeiten. Es schließt sich nach außen die Pool Bar an. Im Außenbereich sind zwei Pools nebeneinander. Der Sports Pool ist sportlichen Veranstaltungen vorbehalten und kann außerhalb dessen zum Schwimmen genutzt werden. Auch hier befinden drei weitere Whirlpools. Im Anschluss daran ist die H2O-Zone für Kinder, die neben einem 1,70 m tiefen Becken auch über ein Becken für Kinder mit Windeln verfügt. In der Saft-Bar Squeeze sind frisch gepresste Säfte erhältlich. Hinter dem Begriff Sprinkles verbirgt sich eine Softeis-Maschine (ohne Zuzahlung). Das SeaTrek Emporium ist ein Laden für Badesachen und Souvenirs. Es schließen sich die Restaurantbereiche an beginnend mit den beiden Zuzahlrestaurants Chops Grille (Steakhaus) und Portofino (Italiener) und gefolgt von den Buffet-Restaurants Jade (asiatisch) und Windjammer Café. Dazwischen befindet sich die Plaza Bar. Deck 12 beginnt mit dem Liberty Day Spa, dem Wellness-Bereich mit Massage, Beauty Salon, Maniküre und mehr. Auf diesem Deck ist auch die Jogging-Bahn angesiedelt sowie die Sky Bar. Der hintere Bereich ist den jungen Gästen gewidmet. Mit dem Adventure Ocean Kinder-Club, der Fuel Teen Disco, Der Challeger´s Arcade (kostenpflichtige Videospielautomaten), dem The Living Room (eine Lounge für Teenager) und dem Johnny Rockets (Burger Lokal mit Milchshakes, Malts und mehr, pauschal $ 4,95). Deck 13 hat im hinter dem Schornstein die Kletterwand, den Sportplatz, den Golfsimulator, die Liberty Fairways (9-Loch Minigolf-Anlage), das Wipe Out! und - last but not least - die Hauptattraktion, den FlowRider, auf dem jedermann seine Surfkünste zeigen kann. Deck 14 beherbergt die Viking Crown Lounge mit dem Seven Hearts (Kartenspielzimmer), dem Cloud Nine (Brettspielezimmer) und Olive or Twist, wo die Nacht zum Tage wird. Außerdem findet sich hier der Diamond Club (nur für ab Diamond Mitgliedschaft – ab der 11. Kreuzfahrt). Dem Himmel nahe auf Deck 15 ist die Sky Chapel.

Kapitän auf unserer Fahrt war der Norweger Charles Teige, Chief Engineer der Norweger Haavard Sommerseth, Cruise Director der Australier James Andrews, Hotel Director der Österreicher Helmut Leikauf und Food & Beverage Director der Schweizer Werner Zurcher.
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 13:33

Nebenkosten

Internet / Telefon

WLAN ist im ganzen Schiff verfügbar auch in den Kabinen, allerdings kann die Verbindungsstärke schwanken. Die Kosten belaufen sich auf $ 0,55/Minute. Minutenpakete sind erhältlich ($ 28 für 60 min, $ 38 für 90 min, $ 55 für 150 min). Dieselben Preise gelten für die Internet Workstations im Internet Café auf Deck 8 (hinteres Centrum), wo auch die Anmeldung gemacht werden kann.

Gespräche von Schiff zum Land über das Zimmertelefon kosten $ 7,95 pro Minute (auch bei eingehenden Anrufen).

Wäscherei

Die Wäschereipreise variieren zwischen $ 0,75 für das Waschen eines Taschentuchs bis zu $ 8 für die Reinigung eines Abendkleides. Bügeln kostet die Hälfte des Preises für Waschen oder Reinigen. Eine genaue Aufstellung der Kosten findet sich hier.

Geldautomat

Mehrere Geldautomaten sind vorhanden. Neben eventuellen Gebühren der Bank fallen zusätzlich $ 5,50 pro Transaktion an.
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 13:40

Essen und Trinken

Essen

RCI hat feste Tischzeiten für das Hauptrestaurant. Die erste Tischzeit ist 18:00 Uhr, die zweite 20:30 Uhr. Seit einiger Zeit gibt es auch Anytime Dining im Hauptrestaurant (Boticelli, Deck 5, linke Seite, hier wird das Trinkgeld automatisch abgebucht). Neben dem Hauptrestaurant gibt es als Alternative das Buffet-Restaurant Windjammer Café mit dem Jade. Im Solarium Café gibt es Snacks, Sandwiches, Burger und mehr. Room Service ist kostenlos, ein Trinkgeld wird erwartet. Für Bestellungen (nicht Lieferung) zwischen Mitternacht und 5 Uhr wird eine Late-Night Room Service Fee von $ 3,95 je Order berechnet (ausgenommen sind reine Getränkebestellungen und Bestellungen für das Frühstück mit Lieferung zwischen 7 und 10 Uhr).

Als Zuzahlrestaurants stehen auf der Liberty of the Seas der Chops Grill (Steaks, Meeresfrüchte und mehr, $ 25 pp, mit Kindern unter 13 Jahren ist eine Reservierung nur vor 19 Uhr möglich) und das Portofino (Italiener, $ 20 bis $ 25, mit Kindern unter 13 Jahren ist eine Reservierung nur vor 19 Uhr möglich) zur Verfügung. Das Johnny Rockets (Burger, Malts, Shakes) hat eine pauschale Cover-Charge von $ 4,95 (Tipp mit Kindern: diese können an verschiedenen Tage nach Voranmeldung mit den Adventure Ocean Betreuern im Johnny Rockets abends kostenlos essen – auf das Kinderprogramm achten). Auf der Royal Promenade gibt es ohne Zuzahlung im Sorrento´s Pizza, Vorspeisen, Dessert. Im Café Promenade gibt es neben (kostenpflichtigen) Kaffeespezialitäten auch Cookies, Sandwiches und Kuchen (ohne Zuzahlung). Kaffee und Eiswasser sind kostenlos erhältlich (Eiswasser auch im Sorrento´s). Ben & Jerry´s hält diverse Eissorten bereit (gegen Bezahlung). Im Sprinkles bei der H2O-Zone gibt es kostenlos Softeis.

Die Zuzahlrestaurants und auch die Specials (Mystery Dinner, Weinprobe) können bereits vorab online gebucht werden. Die Buchung ist schon Monate im Voraus möglich (ca. 5 Monate vor Abfahrt wird die Buchung geöffnet).

Eine Anmerkung zum Abendessen im Hauptrestaurant: Es gibt immer wieder Specials, die nicht auf der Speisekarte stehen. Neben dem Tagesangeboten sind immer Nudeln mit Tomatensauce (Marinara), Hühnchenbrust, ein Fischgericht und ein Rindersteak im Angebot. Die Karte gliedert sich zwar in Starters und Entrées (Nachtischkarte gibt es extra). Allerdings kann bestellt werden wie beliebt. So können auch durchaus mehrere Starters bestellt werden. Starters enthalten Salate, Vorspeisen und Suppen. Teilweise wird ein Tagessalat „Family Style“ serviert, sprich es kommt eine Schüssel auf den Tisch, aus der man sich selbst bedienen kann. Auch das Bestellen von mehreren Hauptgängen ist kein Problem (das Aufessen dürfte das größere Problem sein). Selbstverständlich gilt dies auch für Nachspeisen. Unser Kellner war Michael Fernandes aus Indien (genauer gesagt aus Goa, Nachfahre von portugiesischen Eroberern) und Jose als Hilfskellner. Unser Head Waiter Habib kam aus Tunesien und sprach neben Englisch auch Französisch und Deutsch. Speisekarten sind im Übrigen auch auf Deutsch erhältlich - auf Nachfrage. Das Main Seating beginnt zwar um 18 Uhr. Auf Deck 5 ist es aber durchaus möglich, dass man erst bis gegen 19 Uhr erscheint (hier ist die MyTime Dining Küche). Erst ab 19:15 Uhr müssen die Gäste abgewiesen werden, da die Küche dann geschlossen ist. Allerdings erleichtert das pünktliche Erscheinen der Gäste natürlich den gesamten Ablauf.

Getränke

Kaffee, Tee, Eiswasser, Ice Tea und Lemonade stehen in allen Restaurants kostenlos zur Verfügung. Kaffee gibt es zudem im Café Promenade sowie Eiswasser (ebenso im Sorrento´s).

Für kostenpflichtige Kaffeespezialitäten aller Art gibt es im Café Promenade auf Deck 5 (oder kostenpflichtig beim Abendessen). Gebraut wird Seattle´s Best Coffee. Über das ganze Schiff verteilt sind verschiedene Bars und Clubs für Alkoholika aller Art.

Eine Getränkekarte für Sodas (alle Coca Cola Getränke) gibt es für $ 6 pro Tag, kann aber nur für die komplette Fahrt gekauft werden (plus 15% Trinkgeld). Für Kinder kostet die Karte $ 4 pro Tag. Die Getränkekarten sind nur am ersten Tag und nur für die gesamte Fahrt erhältlich. Ein Souvenir-Becher ist inklusive. Die normalen Getränkepreise sind allerdings halbwegs moderat. So kostet eine Dose Cola (0,33l) $ 1,95 (plus 15% Trinkgeld). Eine Sodakarte lohnt sich also erst ab dem vierten Getränk pro Tag. Weinpakete zu unterschiedlichen Preisen können vorab online gebucht werden. Neu bei Royal Caribbean sind ein Wasserpaket (Evian, unterschiedliche Flaschenzahl buchbar z.B. 8 Flaschen ca. $ 29, Einzelflasche $ 4,95 plus 15 % Trinkgeld) sowie ein Fruchtsaftpaket (Minute Maid, ebenfalls unterschiedliche Flaschenzahlen buchbar). Beim Wasser- oder Saftpaket wird die gebuchte Zahl an Flaschen auf die Kabine geliefert. Wein-, Wasser- und Saftpakete können auch vorab im Internet gebucht werden.

Trinkgelder

RCI hat keine automatische Service-Charge. Gegen Ende der Fahrt werden Umschläge für die Trinkgelder in die Kabinen gelegt. Die Trinkgelder können schon bei Buchung auf das Bordkonto geschrieben werden oder an Bord. In diesem Fall werden Vouchers geliefert, die dann in die Umschläge gegeben werden. Selbstverständlich können die Trinkgelder auch bar in den Umschlag gegeben werden. Die Trinkgeldempfehlungen sind wie folgt:

Kabine (bei Suite): $ 5,75 pro Tag und Gast
Kabine (keine Suite): $ 3,50 pro Tag und Gast
Kellner $ 3,50 pro Tag und Gast
Hilfskellner $ 2,00 pro Tag und Gast
Oberkellner $ 0,75 pro Tag und Gast

Die Trinkgelder gelten für alle Gäste unabhängig vom Alter. Bei Buchung auf das Bordkonto werden die Empfehlungen gebucht.

Bei allen an Bord gekauften Getränken wird automatisch ein Trinkgeld in Höhe von 15 % des Preises aufgeschlagen.

Beim MyTime Dining wird das Trinkgeld ebenfalls automatisch vom Bordkonto abgebucht. Änderungen sind insoweit nicht möglich.
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 13:42

Entertainment

Ab dem späten Vormittag bis spät in die Nacht sind in den diversen Bars oder am Pool Bands oder Einzelmusiker mit diversesten Musikstilen tätig. Jeden Abend gibt es zudem eine große Hauptshow im Platinum Theater. Die Royal Caribbean Singers and Dancers bestehen aus sechs Sängerinnen und Sängern sowie zehn Tänzern / Tänzerinnen mit einer neunköpfigen Liveband. Die Production-Shows sind alle von einer hohen Qualität mit ausgefallenen Kostümen und Effekten. Auf der Eislaufbahn Studio B finden zudem mehrmals in der Woche Eiskunstlaufshows statt (immer dieselbe Show), an der zehn Eiskunstläufer und zwei Rhönradartisten beteiligt sind. Daneben gibt es über den Tag verteilt verschiedenste Veranstaltungen von Workshops, über Vorträge, Animation bis zur Kunstauktion und der Einkaufsberatung. Einzelheiten dazu bei den einzelnen Tagen.
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 13:47

Kabine

Wir hatten eine Balkonkabine der Kategorie E1 auf Deck 7. Links vom Eingang befindet sich ein zweitüriger Schrank mit einer ausreichenden Menge an Kleiderbügeln sowie fünf Gitterablagen (von denen eine mit Kissen belegt war) und einem Safe. Der Hängeplatz kann erhöht werden durch abklappbare Teiler. Die Rettungswesten sind links in einem Fach verstaut. Der Safe reicht für ein Netbook und Papiere, allerdings ist er knapp unter DINA4 groß (Fläche, nicht Höhe). Ein Wäschebeutel mit Bestellzettel befindet sich an einem der Kleiderbügel. Im Anschluss daran kommt die Spiegel-Schreibtisch-Frisier-Kombination mit zwei Ablagen in den seitlichen Spiegeln und zwei Schubladenreihen rechts und links (je drei große Schubladen und je eine kleine, links für eine Schreibfläche, rechts mit dem dort eingebauten Fön, 1200W mit Ondulierdüse, nervig ist, dass man den Knopf ständig drücken muss) sowie einer schmalen Schublade in der Mitte (Briefpapier, Kugelschreiber). Eine Eisbox und zwei Gläser sind vorhanden. Es schließt sich die Minibar und der interaktive Flachbild-Fernseher an. Über dem Fernseher ist eine weitere Ablage. Unterhalb des beleuchteten Spiegels finden sich 230V Steckdose mit europäischem Stecker und zwei 110V Steckdosen für US-Stecker sowie der Lautstärkeregler für Durchsagen. Das Doppelbett (Queen Size) hat auf jeder Seite ein Nachttischchen mit Schublade und offener Ablage sowie Leselampen. Überraschenderweise ließ sich in unserer Kabine nicht das Sofa (mit ovalem Glastisch) zum dritten Bett ausziehen, sondern dieses klappte quer über dem Kopfende des Doppelbettes aus der Decke. Platzsparend aber bei unserer äußerst nachtmobilen Tochter etwas lärmintensiv. Neben der Badtür sind zwei Haken für Jacken, die mit einer Plastiktüte sowie den Bestellformularen für das Frühstück belegt waren.

Im Bad befinden sich an der Tür vier Haken und über der Toilette eine Handtuchablage. In der Dusche mit runden Kunststofftüren sind zwei Ablagen und ein Seifenspender (beschriftet mit Shampoo und Conditioner, nicht das Kaugummi-Duft-Zeugs wie bei der Serenade of the Seas) sowie eine Handbrause und eine Wäscheleine. Unter dem Waschbecken ist eine Ablage für Badtaschen und der integrierte Mülleimer. Kosmetiktücher und Seife sind vorhanden (keine weiteren Sachen wie Bodylotion, Duschhaube etc.). Links befinden sich zwei Glashalter und über dem Spiegel eine Steckdose für Rasierer. Der rechte Seitenspiegel lässt sich öffnen und bietet weiteren Stauraum. Rechts an der Wand sind zwei weitere Handtuchstangen.

Der Balkon hat drei Stühle und einen kleinen Tisch. Die Brüstung ist verglast. Die Trennwende zu den Nachbarkabinen sind aus Milchglas und lassen sich theoretisch öffnen. Der Balkon ist überraschend groß mit einer Tiefe von fast 2 m. Der Balkon wird über eine gut schließende Schiebetüre betreten.

Zwei unserer Koffer passten bequem unter das Bett (mehr Platz war nicht, da sich unter dem Bett zwei Körbe befinden, die allerdings leer waren). Der dritte Koffer passte liegend in den Schrank zusammen mit unserer Schuhtasche. Wir haben 72 cm Koffer (der dritte ist aber höher und würde schon deshalb nicht unter das Bett passen). Der Stauraum reichte locker für uns drei aus für eine Woche (und mehr).

Die Kabinengänge sind breit und die Wege zwischen den beiden Treppenhäusern lang. Unsere Kabine lag fast genau mittig zwischen den Treppenhäusern. In den Gängen finden sich immer wieder Hinweisschilder mit dem Schiffsquerschnitt und der Decksaufsicht. Praktischerweise war eines dieser Schilder direkt neben unserer Kabine, was die Orientierung erleichterte. Zum Thema Orientierung: Es gibt auch Faltpläne des Schiffs, aber nur an der Rezeption auf Nachfrage! Ebenfalls verfügbar – gegen Gebühr – ist eine Audiotour in sieben verschiedenen Sprachen.
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 14:04

Tag 1 Miami, FL (Abfahrt 16:30 Uhr)

City of Miami
Greater Miami Convention & Visitors Bureau
Miami International Airport
Hafen von Miami
öffentlicher Nahverkehr Miami
Reiseführer mit Karte von wissen.de
Wikipedia Infos
Dolphin Mall Outlet Center (größtes Mall & Outlet Miamis)
Prime Outlets, Florida City
Sawgrass Mills (größte Mall & Outlet Floridas), Sunrise
Everglades National Park
Biscayne National Park
Gray Line Miami (Touren inkl. Everglades)
Coopertown Airboat Tours
Gator Park Airboat Tours
Steakhouse an der Ausfahrt der Kreuzfahrtschiffe (teuer), South Beach Pointe Park
Island Queen Cruises, Miami
Seaquarium Miami
Jungle Queen Cruises, Fort Lauderdale
Bubba Gump Shrimp Company

Wir waren – nach vier Nächten in Disney World / Orlando – schon zwei Tage vorher in Miami und übernachteten im Wyndham Airport Hotel, das neben einem großen Parkhaus auch ein Sommer-Special mit Frühstück bot. Zudem liegt das Hotel direkt neben den Mietwagenstationen. Das Hotel wird auch gerne von Fluggesellschaften für die Unterbringung gestrandeter Fluggäste genutzt. Den Ankunftsabend verbrachten wir mit einer Rundfahrt durch Downtown und South Beach / Miami Beach und shoppten in der Dolphin Mall. Am nächsten Morgen ging es ins Miami Seaquarium und anschließend mit dem Auto weiter bis Key Biscayne. Nach einem Mittagessen bei der Bubba Gump Shrimp Company am Bayside Marketplace machten wir eine Rundfahrt mit den Island Queen Cruises und ließen uns die Millionärs´ Villen zeigen. Am nächsten Tag fuhren wir nach Coopertown zu einer Airboat-Fahrt in die Everglades. Am Nachmittag ging es weiter nach Fort Lauderdale, wo wir eine Bootsrundfahrt mit der Jungle Queen machten. Letztere dauert übrigens drei Stunden mit Stopp auf einer Insel (Papageien, Alligator Wrestling, Erfrischungen). Parkplätze in Miami und Fort Lauterdale sind parkscheinpflichtig ($ 1.75 pro Stunde, Kreditkarten werden akzeptiert). Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, für den lohnt es sich bei der Übernahme des Wagens gleich die Mautabrechnung über die Mietwagenfirma machen zu lassen, denn viele Straßen in Florida sind mautpflichtig. Bei manchen wird kein Bargeld akzeptiert. Manche nehmen nur passende Maut. Das Holiday Inn auf dem Biscayne Boulevard ist bei Kreuzfahrern sehr beliebt und wohl das dem Hafen nächste Hotel (dennoch, zu Fuß gehen ist nicht angesagt). Der direkt gegenüber liegende Bayside Marketplace bietet zahlreiche Restaurants und Shoppingmöglichkeiten. Für Kreuzfahrer ohne Mietwagen ist diese Lage empfehlenswert. In South Beach gibt es zahlreiche Hotels direkt am Strand, die allerdings ihren Preis haben. TUI bietet ein RIU-Hotel an, das allerdings unmittelbar neben einer Großbaustelle und in einem nicht ganz so netten Bereich von South Beach liegt. Die eher in Richtung Miami Beach liegenden Kettenhotels (Days Inn, Best Western u.a.) sind dagegen wieder in einer etwas ansehnlicheren Gegend.

Wir verließen unser Hotel gegen 10 Uhr und gaben unseren Mietwagen bei der nahegelegenen Alamo-Station ab. Alamo hat einen Shuttle-Bus zum Hafen, der auch recht schnell eintraf. Die Mietwagenstation war allerdings das reinste Chaos. Der Busfahrer meinte jedoch, das sei gar nichts. Im Winter würden die Leute dort sogar übernachten, bis sie ihren Wagen bekämen.

Am Hafen angekommen lag zuerst unsere LIBERTY OF THE SEAS und im Anschluss die CARNIVAL DESTINY sowie ganz vorne die CARNIVAL LIBERTY. Der Bus fuhr zunächst die beiden Carnival Schiffe an, dann weiter zur LIBERTY OF THE SEAS. Übrigens haben RCCL und Celebrity ihre Büros direkt am Hafen. Die Zentrale von NCL ist in der Nähe des Flughafens. Sofort war ein Porter zur Stelle und gab uns die nötigen Kofferanhänger. Die Koffer wanderten auch gleich aufs Band. Wir marschierten weiter zum Check-In, der nach Decks eingeteilt ist (neben den Sonderschaltern für Suite-Gäste und Diamond/Diamond+). Wir waren bereits gegen 11 Uhr am Hafen. Zunächst kam die Sicherheitskontrolle, das Formular für die Schweinegrippe und den Norovirus hatten wir bereits erhalten. Es gab keinerlei Wartezeit am Schalter und so hatten wir umgehend unsere SeaPasses. Einen kleinen Stau gab es beim Anbord-Gehen, um die nötigen Fotos für die SeaPasses zu machen. Dann noch das obligate Foto der Bordfotographen. Unserer Tochter bekam ihr gehasstes Armband mit der Muster-Station. Immerhin entschädigte sie das schöne Rot. Die Kabinen sollten ab 13 Uhr zur Verfügung stehen. Ein kurzer Check bestätigte, dass dem tatsächlich so war. Bei der SERENADE OF THE SEAS war die Kabine bei Ankunft schon freigegeben. Also machten wir uns erst einmal auf den Weg zu Deck 11 und ins Windjammer, das schon gut besetzt war (allerdings war die rechte Seite abgesperrt). Der Blick auf die Skyline von Miami machte das Mittagessen noch besser. Pünktlich um 13 Uhr gingen wir zur Kabine und wurden endlich unser Handgepäck los. Die Coupon-Hefte für die Gold-Mitgliedschaft lagen bereits da. Unsere Tochter erhielt dieses Mal ein gesondertes Coupon-Heft für Kinder. Neben dem englischen Programm, das nun Why Not Today heißt, fand sich auch die deutsche Version, welche wir nach den Erfahrungen auf der SERENADE OF THE SEAS gleich entsorgten. Ebenfalls vorhanden war eine Wochenübersicht über die Cruise Highlights (auch in Deutsch und Englisch). Nur die Einladung für das Meet & Mingle von Cruisecritic.com ging mir ab (und machte am nächsten Morgen einen Gang zur Rezeption erforderlich). Jetzt ging es hoch ins Adventure Ocean, um unsere Tochter dort zu registrieren. Auch hier findet sich das Adventure Ocean leider erst, wenn man die überlaute Video-Arcade durchquert hat, die nicht nur riesig ist, sondern auch auf den ersten Blick Video-Spiele enthält, die wir nicht gerade als kindgerecht einstufen würden. Im Gegensatz zur Serende of the Seas läuft hier alles über den Computer. Unsere Tochter erhielt ihr Lanyard/Schlüsselband für ihre Karte und wir machten den ersten Rundgang über das Schiff beginnend mit den Außendecks. Übrigens haben die Schlüsselbänder einen Sicherheitsverschluss, so dass keine Gefahr des Erwürgens besteht. Die große H2O-Splashzone für Kinder hatte es unserer Tochter natürlich sofort angetan, aber entgegen der Ratschläge in den Kreuzfahrtforen hatte ich natürlich die Badesachen nicht ins Handgepäck gepackt. Machte aber nichts, denn das Gepäck kam recht schnell (wir sahen es aufgereiht nahe unserer Kabine und nahmen es kurzerhand – nach Nachfrage – selbst mit). In der Royal Promenade wurden ab 14 Uhr die diversen Angebote vorgestellt, vom Casino über die Kunstauktion, Pets at Sea (mach dein eigenes Stofftier), Getränkepakete (Soda, Wasser, Wein, Säfte), Ausflüge oder die Zuzahlrestaurants, die auch Kostproben anboten. Alles verbunden natürlich mit einem Gewinnspiel. Wir verstauten erst einmal unsere Sachen und packten aus. Dann wollte unsere Tochter zum Pool, während ich mir das Spa ansah (und leider beim Raffle nichts gewann – um 17:30 Uhr, nur wer anwesend ist kann gewinnen). Die Spa-Preise sind allerdings doch recht astronomisch und Spa-Besuche (inkl. Botox) kommen für mich nicht in Frage. Um 16:05 Uhr war der Guest Assembly Drill (ja, kein Muster Drill). Die Muster-Stationen liegen auf Deck 4 im Außenbereich. Die Schwimmweste muss nicht angelegt werden, was bei der Hitze auch kaum erträglich wäre. Auch hier hat moderne Technik Einzug gehalten und mittels Scanner werden die SeaPasses eingelesen und die Vollständigkeit der Gäste kontrolliert. Danach demonstriert ein Crew-Mitglied die Benutzung der Schwimmweste (in unserem Fall übrigens ein deutscher Musiker). Kurz nach dem Drill war auch schon die Abfahrt angesagt. Die CARNIVAL LIBERTY begann die Parade gefolgt von der CARNIVAL DESTINY und uns. Wer die Schiffe vom Ufer aus sehen möchte, sollte nach South Beach zum Pointe Park fahren. Dort ist auch das Steakhouse Smith & Wollensky, für den der noch essen möchte. Ich gönnte mir den Cocktail des Tages (Miami Vice – und erwischte das Souvenir-Glas für $ 7.95 sehr zur Freude unserer Tochter, die schon immer so ein blinkendes Leuchtglas haben wollte). Um 17:30 Uhr waren diverse Programmpunkte angesagt. Während ich auch einen Preis beim Spa-Raffle hoffte, gingen mein Mann und unsere Tochter zur Vorstellung der Adventure Ocean Crew ins Studio B (Eislaufbahn). First Time Cruisers trafen sich in der Schooner Bar und auf dem Flowrider gab es eine Show sowie diverse andere Programmpunkte.

Unser Tisch für die erste Sitzung war im Boticelli auf Deck 5. Bei unserem Rundgang haben wir schon mal nachgesehen, wo er sich befindet, und einen 6er Tisch vorgefunden. Unsere Tischnachbarn verspäteten sich etwas und entpuppten sich als Erstkreuzfahrer aus Stuttgart. Weil wir uns etwas verratschten verpassten wir die Welcome Aboard Show um 19:45 Uhr (nur einmal, Comedian Carl Banks und Jongleuer Mark Angelo). Allerdings wollte unsere Tochter ohnehin zum Einführungsabend im Adventure Ocean, auch wenn sie beim Raffle leer ausging. O.k., Inky Plüschfiguren hätten wir jetzt schon in allen Größen. Aber ein Gutschein für Labadee oder ein Pets at Sea hätte ihr schon gefallen.

Wir verbrachten den Rest des Abends im Adventure Ocean und gingen auf unsere Kabine. Um 23:15 Uhr hätte auf der Royal Promenade noch die Soco-licious Parade stattgefunden.
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 14:08

Tag 2 Seetag

Zum Frühstück ging es ins Windjammer / Jade. Erneut war nur die linke Seite geöffnet (später dann auch die rechte). Ab 8 Uhr war auch der Rembrandt Dining Room auf Deck 3 für das Frühstück geöffnet. Was wir auf der SERENADE OF THE SEAS vermisst haben, fanden wir hier bei der Milch und dem Joghurt: ein frisches Bircher Müsli. Auch ein ansprechendes Vollkornbrot war zu finden (ist aber nicht mein Ding, so dass ich es nicht probiert habe). Die langen Theken im Jade und im Anschluss beim Windjammer machen das Anstehen teilweise etwas langwierig. Weiter hinten im Windjammer gibt es auch drei Buffet-Inseln, wo es wesentlich flotter vorangeht.

Nach dem Frühstück fanden wir eine Einladung für das Crown & Anchor Treffen am nächsten Tag vor. Da nur ich und unsere Tochter auf dem Umschlag vermerkt waren und wir auch keine Einladung zum Cruisecritic Meet & Mingle hatten, gingen wir nach dem Frühstück zur Guest Relation. Das Meet & Mingle bedurfte einiger Nachfragen und schließlich bekamen wir eine Einladung (sollte eigentlich für jede Person eine sein). Das Meet & Mingle sollte um 10:15 Uhr im Olive or Twist stattfinden. Als wir ankamen fand sich nur ein kleines Grüppchen. Nach meinem letzten Stand hatten sich mehr als 100 Personen registriert. Es stellte sich schnell heraus, dass nicht nur wir, sondern schlicht keiner die Einladung erhalten hatte. So wurde das Treffen schlichterhand erneut angesetzt für den Tag in San Juan nach der Abfahrt. Auch das Wichteln wurde verschoben (Geschenke aus der jeweiligen Heimat für maximal $ 10 war angesagt).

Das sonstige Vormittagsprogramm (diverse Sportprogramme, mehrere Kreativprogramme „Explorer Academy“ – Boarding Day Scrapbook Workshop - oder aber auch der Shopping-Vortrag mit kostemlosen Bettelarmband) stießen nicht auf unser Interesse. Wir machten uns es lieber gemütlich. Nach dem Meet & Mingle sahen wir uns den Verkaufswahnsinn auf der Royal Promenade an und das Treiben am Flowrider und der Kletterwand. Ein Eislaufkurs war am Vormittag ebenfalls angesetzt sowie verschiedene 45 min Runden für freies Eislaufen (auch am Nachmittag; Kleiderordnung übrigens: lange Hosen und Socken).

Nach einem leichten Mittagessen im Windjammer zog es unsere Tochter in den Pool und ich probierte einen der überhängenden Whirlpools im Solarium aus. Am Pool fand derweil der „Men´s Sexy Leg Contest“ statt. Medaillen gab es übrigens in vier Kategorien. So verwundert es sicher nicht, dass ein Holländer die Kategorie käsigste Beine gewann (hairy legs und flamingo legs sind die weiteren Kategorien neben sexy legs). Das Nachmittagsprogramm bot weitere Sport- und Gesundheitskurse und Vorträge an, Tanzunterricht (Line Dance und Salsa), Schmuckbasteln, Kino, Kartenspiele, Trivia, Musik und mehr.

Um 17 Uhr war die erste Eislauf-Show „ENCORE!“, gleichzeitig mit einer Family Autograph Hunt und dem Kletterkurs für Kinder. Obwohl der Zeitplan knapp war gingen wir in die Eislaufshow. Eine musikalische Rundreise mit Musical und Opernmelodien und einer Einlage zweier Rhönradartisten. Immerhin zehn Eiskunstläufer werden hier beschäftigt. Eine Show, die sich auf jeden Fall lohnt. Inzwischen werden keine Eintrittskarten mehr vergeben. Man sollte daher rechtzeitig da sein. Die Show wird allerdings noch mehrmals im Laufe der Woche wiederholt. Danach war die Zeit knapp zum Umziehen für das Abendessen, denn die Show dauerte 50 min.

Heute Abend war der erste formelle Abend, die Captain´s Welcome Aboard Recption mit der obligaten Fotomöglichkeit. Unsere Tischnachbarn hatten bereits am Vortag gesagt, dass sie nichts von den formellen Abenden wussten und keine entsprechende Kleidung dabei hätten. Ich hatte zwar gesagt, dass das nicht so schlimm wäre, aber offensichtlich zogen sie es dann doch vor ins Windjammer zu gehen. Der Empfang mit kostenlosem Sekt war für alle um 19:30 Uhr (also zwischen den zwei Sitzungen, besser geplant als auf der Serenade of the Seas) und die Ansprache des Kapitäns um 20:15 Uhr (alles auf Deck 5, Royal Promenade von der hochfahrbaren Brücke aus). Der Kapitän stellte die Offiziere vor. Das Schiff war voll belegt. Mit 175 Passagieren schafften es die Deutschen auf Platz 6 knapp hinter Mexiko. Die Amerikaner und die Kanadier führten die Top 10 selbstverständlich an. Die abendliche Production Show „Ever After“ startete für das Main Seating um 21 Uhr (Second Seating um 22:45 Uhr). Thematisch rankte es sich um vier Märchen (Schneewittchen, Hänsel und Gretel, Hans und die Zauberbohne, Alice im Wunderland) verbunden mit moderner Musik. Tolle Kostüme und schöne Effekte (inkl. Puppen à la Muppets). Leider war mir Einiges zu modern oder ich konnte mit den Liedern schlicht nichts anfangen. Aber was Schneewittchen mit den Beatles oder Cher und Alice im Wunderland mit Queen gemeinsam hat, war es doch wert. Die heutige Game Show um 22 Uhr hatte den Titel „Who Wants To Feel Like A Millionaire“. Neben diversen musikalischen Angeboten gab es noch ein Karaoke für Erwachsene und um 00:15 Uhr eine Late Night Comedy mit Comedian Carl Banks.

Neben einem Handtuchtier fanden wir auch das Formular für die automatische Trinkgeldabbuchung heute Abend in der Kabine vor. Außerdem bietet RCI für einen Aufpreis von $ 20 in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fluggesellschaften einen Check-In und Express Luggage Service für die Flughäfen Miami (Flüge nach 11:30 Uhr) und Fort Lauderdale (Flüge nach 14 Uhr) an. Die entsprechenden Infos gab es ebenfalls heute.
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 14:13

Tag 3 Seetag

Hilfe, laut Why Not Today erwartet uns heute ein Kälteeinbruch!! Statt den bisher 32°C liegt die Vorhersage heute nur noch bei 31°C! Beim Frühstück im Windjammer prasselte tatsächlich ein heftiger Schauer herunter (und mein Mann musste sein Versprechen gegenüber unserer Tochter, mit ihr zum Minigolf zu gehen, nicht einhalten).

Nach dem Frühstück fanden wir das Formular für die Ausschiffung auf dem Bett (und RCI darf alle Grammatik- und Rechtschreibfehler in dieser deutschen Version gerne behalten!!). Dieses Mal konnte auch eine gewünschte Ausschiffungszeit eingegeben werden bei der selbst organisierten Abreise. Ein Feld „Rental Car“ gab es allerdings nicht.

Inzwischen nerven die Nachrichten auf dem Telefon. Die internationale Gästebetreuerin meint es gut und bietet heute um 11:30 Uhr eine Hafeninformation auf Deutsch an.

Auch am heutigen Seetag gab es vor allem im Spa- und Fitness-Bereich zahlreiche Kurse und Vorträge (teilweise kostenpflichtig z.B. Pilates $ 15, Yoga $ 12, Anmeldung schon am ersten Tag ist empfehlenswert). In der Bibliothek auf Deck 7 gibt es übrigens täglich ein Trivia-Formular sowie ein Sudoko. Der Scrapbook Workshop ging heute weiter mit dem Thema Formal Day. Am Sportplatz gab es ein Volleyball-Turnier. Eislaufkurse (Voranmeldung erforderlich) und freies Eislaufen waren über den ganzen Tag verteilt. Tanzkurse gab es heute zum Thema 70´s Line Dance. Und auch das Schmuckbasteln wurde nochmals angeboten. Kostenpflichtige Wein- und Martini-Proben standen ebenfalls auf dem Programm. Trivias zu verschiedenen Themen (heute u.a. Harry Potter) verteilten sich über den ganzen Tag. Wer zu der Kategorie Männer „Bier formte diesen Körper“ zählt, sollte schon mal für die heutige Belly Flop Competition am Pool üben.

O.k., die Damenwelt musste auf die Belly Flop Competition heute leider verzichten, die buchstäblich ins Wasser fiel und nicht nur diese. Am späten Vormittag fuhren wir in eine große Gewitterzelle und es begann heftig zu regnen. Der Wind ließ die Liegestühle auf Deck 12 herumwirbeln und schließlich schaffte es ein Liegestuhl über Bord zu gehen, was ich von dem Olive or Twist in der Viking Crown Lounge gut beobachten konnte (einer der wenigen öffentlichen Räume mit Seeblick neben dem Windjammer/Jade). Der Regen verzog sich auch für den Rest des Tages nicht mehr. Trotz des Windes lag die Liberty of the Seas übrigens erstaunlich ruhig im Wasser.

Wir nutzen den Seetag und besuchten in der Mittagszeit die Eislaufbahn. Schlittschuhe sind übrigens in deutschen Schuhgrößen erhältlich. Umständlich ist das vorherige Ausfüllen der Haftungsfreistellungserklärung. Dafür erhält man ein schickes grünes Armband, das es einem für den Rest der Fahrt erlaubt die Eislaufbahn zu benutzen. An der Kletterwand sind dieselben Papiere nochmals auszufüllen und das grüne Band erhält ein weiteres Loch beim Klettersymbol. Kinder werden übrigens auf dem Formular der Eltern eingetragen (selbst wenn diese nicht Eislaufen oder Klettern wollen).

Unsere Tochter wollte heute beim Adventure Dining im Johnny Rockets teilnehmen. Auf der Serenade of the Seas mussten wir sie dennoch um 17 Uhr abholen und um 17:45 Uhr zum Essen bringen. Hier konnte ich sie um 14 Uhr abgeben und um 22 Uhr abholen (ach ja, unsere Tochter ist schwer beleidigt, wenn sie bei Landausflügen etwas im Adventure Ocean verpasst und will selbst um 22 Uhr nicht gehen).

Um 17:15 Uhr fand die Crown & Anchor Party für das Main Seating statt (Sphinx, Deck 5, 19:45 Uhr für das Second Seating). Etwas enttäuschend, lediglich vier Händeschüttler, darunter der Cruise Director und die Future Cruise Consultant. Keine Ansprache vom Kapitän. Nur die beiden vorgenannten Personen zogen eine Werbeansprache für die RCI Kreditkarte und die flexible Anzahlung ab, die beide für Europäer nicht zugänglich sind. Dann wurde noch heftig für die Oasis of the Seas geworben. Immerhin bekamen wir – wenn auch recht spät, denn irgendwie schienen die Kellner den Weg auf die andere Seite des Raumes nicht zu finden – noch ein alkoholisches Getränk und Häppchen. Der Alkohol wird ja wohl ab der nächsten Cruise entfallen. Bei der Leistung kann RCI diesen Empfang aber auch gleich ganz streichen.

Heute Abend gab es eine weitere Production Show der Royal Caribbean Singers and Dancers mit dem Namen „Somewhere in Time“ (19 Uhr für Second Seating, 21 Uhr für Main Seating). Erneut tolle Kostüme, Bühnenbild und überraschende Effekte. Allerdings dauerte es, bis man den roten Faden fand (Lovestory, Mann verliebt sich in Gemäldegalerie in Barockdame auf einem Gemälde und reist dann durch die Zeiten und anderen Gemälde und zurück in die Gegenwart). Die Musikauswahl war aber auch dieses Mal sehr gewöhnungsbedürftig. Im barocken Europa gab es u.a. Rock Me Amadeus und Funky Music, der Wilde Westen bot The Gambler gefolgt von Will Smith´s Wild Wild West. In Afrika gab es neben As Time Goes By auch Fever und Russland wartete mit der Titelmelodie von Dr. Shivago und From Russia With Love auf. Die moderneren Hip Hop und sonstigen Einlagen kann ich leider mangels Kenntnis nicht benennen. Wirklich tolle Shows, die aber offensichtlich beim Publikum musikalisch nicht überall ankommen. Denn die ältere Generation kann mit Teilen der Musik nichts anfangen und für die jüngere Generation ist es zu fad. Ob RCI sich damit etwas Gutes antut?

Der Rest der Nacht stand unter dem Motto 70er und die Royal Promenade wurde zur Tanzfläche (Motto: Dancing in the Street – ich bin aber sicher, dass YMCA nicht gefehlt hat!).
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 14:26

Tag 4 Philipsburg, St. Maarten (9:00 – 18:00 Uhr, Dock)

Info-Portal St. Maarten
Office de Tourisme (französischer Teil)
deutschsprachige Infoseite
englischsprachige Infoseite 1
englischsprachige Infoseite 2
Infoseite auch in Deutsch
private Infoseite
Grand Case, Strand mit 20 Spitzenrestaurants
Reiseführer mit Karte von wissen.de
Wikipedia Info
lokale Mietwagenfirma am Hafen 1
lokale Mietwagenfirma am Hafen 2
lokale Mietwagenfirma am Hafen 3
Captain Alan, Touranbieter für Schnorchel-Touren
Bernard´s Tours, Touranbieter für Rundfahrt
Route für Rundfahrt mit Mietwagen
Orient Beach (FKK/Oben Ohne Strand)
Loterie Farm Zip-Line
Tourvermittler für verschiedene Touren auf St. Maarten
Touranbieter für Rundfahrt
Zoo

Pünktlich um 9 Uhr legten wir in St. Maarten an. Die DISNEY MAGIC war schon im Hafen (und fuhr erst nach uns ab). All Aboard war im Tagesprogramm mit 17:15 Uhr angegeben, der Kapitän sagte 17:30 Uhr bei seiner Durchsage. Übrigens wurde in St. Maarten getankt (Port Side). Entsprechend wies der Kapitän bei seiner Durchsage auf ein Rauchverbot auf den Balkonen hin. Der Tankvorgang dauerte bis kurz vor der Abfahrt. Leider war damit auch ein deutlicher Ölgeruch verbunden, nicht nur auf dem Balkon sondern auch beim Pool.

Gleich am Hafenausgang ist ein kleiner Shoppingbereich. Rechts geht es zu den Mietwagen, Bussen und Taxis. Wir hatten bei Budget einen Wagen online vorbestellt ($ 50, mit Versicherung und Steuern $ 78,50). An internationalen Firmen waren auch noch Hertz und Europcar am Hafen vertreten. Der Fußweg nach Phillipsburg ist bei der Hitze nicht unbedingt empfehlenswert (ca. 20 min.). Das Wassertaxi war mit $ 6 angeschrieben. Taxis nach Marigot kosten ca. $ 7 pro Person. Außerdem fahren Minibusse als öffentlicher Nahverkehr, die jederzeit angehalten werden können. Das Ziel steht auf einer Tafel im Fenster. Zu finden sind die Busse in Philipsburg in der Back Street (zweite Straße, Preis ca. $ 2). Wir machten eine Rundfahrt um die ganze Insel. An der Maho Beach, wo die Flugzeuge direkt über den Strand donnern, gab es keine Möglichkeit anzuhalten (ohne in ein Ressort zu fahren, wo Anreisser schon auf Kunden warteten). Also ging es weiter nach Marigot und dort auf den Markt. Bei einem der Restaurants dort (Rosemarys) genossen wir die creolische Küche. Rosemary´s Infusion Chicken ist sehr empfehlenswert, ebenso die Ribs und auch der Red Snapper sah lecker aus. Die creolischen Shrimps waren eher etwas fad. Weiter ging es über den Orient Beach, wo unsere Tochter kurz das Wasser ausprobierte, zurück nach Philipsburg. Dort gibt es Parkmöglichkeiten nur am Ufer des Salzwassersees. In der Front Street sind kaum Parkplätze vorhanden (und außerdem ohnehin belegt). Trotz der eindringlichen Ratschläge der Shopping Consultants gingen wir nicht shoppen.

Gegen 15 Uhr gaben wir den Mietwagen zurück und gingen hoch zum Pool. Das Tagesprogramm war naturgemäß an einem Hafentag etwas dünner. Neben den Angeboten des Fitness-Centers und Spas gab es heute u.a. eine Caribbean Line Dance Class, mehrere sportliche Wettbewerbe, eine Wii Bowling Challenge, mehrere Filme, Trivias und ein Martini-Tasting (gegen Gebühr).

Die Einladungen für das Cruisecritic Meet & Mingle waren inzwischen auch eingetroffen und zwar für jeden Teilnehmer eine. Die Abfahrt erfolgte pünktlich um 18 Uhr. Wir verpassten diese aber wegen des Abendessens. Unsere Tischnachbarn tauchten heute auch wieder auf. Ihnen war 18 Uhr einfach zu früh, das Second Seating aber zu spät, und daher gingen sie ins Windjammer.

Heute Abend gab es keine Show im Theater dafür aber zwei Aufführungen der Eislaufshow (um 19 Uhr und um 21 Uhr). Im Theater fand dafür das Liberation the Liberty Live Music Concert mit allen Musikern an Bord statt (19:45 Uhr). Da wir uns wieder mit unseren Tischnachbarn verratscht hatten, ließen wir das Konzert aus. Unsere Tochter drängte zudem darauf, endlich ihr Pets on the Seas machen zu dürfen. Es wurde ein weißer Tiger mit Skater-Outfit (inkl. Outfit $ 29,95 – www.animalland.com). Danach ging sie zum Adventure Ocean, die heute Abend Spiele auf dem Sportplatz machten (feste Schuhe erforderlich). Wir gingen weiter zum Flowrider und sahen einer Privatstunde zu. Um 22 Uhr öffneten die Kletterwand und der Flowrider für Boogie Boarding & Climbing under the Stars. Die Erwachsenen-Unterhaltung hatte um 22:45 Uhr „The Love and Marriage Game Show“ im Programm. Wer selbst mitmachen wollte, sollte 15 min. früher da sein.
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 14:34

Tag 5 San Juan, Puerto Rico (7:00 – 14:00 Uhr, Dock)

offizielle Seite der Stadt (spanisch)
Puerto Rico Tourism Company
Infoseite 1
Infoseite 2
Reiseführer Puerto Rico mit Karten von wissen.de
Wikipedia Info

Um 7 Uhr trafen wir erneut pünktlich in San Juan ein. Die Hafeneinfahrt ist schon sehenswert, wenn auch nicht ganz so spektakulär wie in Malta. Die CARNIVAL LIBERTY lag bereits an Pier 4 (und fuhr erst nach uns ab). Wir legten an Pier 3 an. Das Aussteigen verzögerte sich bis nach 8 Uhr, da das Schiff noch nicht von den örtlichen Behörden freigegeben war. Während des Frühstücks kam die Ansage, dass nach 13:30 Uhr (all aboard) am Pool ein mexikanisches Buffet aufgebaut wird (stand nicht im Tagesprogramm) zum SailAway. Vom Balkon aus begrüsste uns ein Delfin im Hafen.

Gegen 8:30 Uhr machten wir uns mit dem Rundgang von wissen.de auf den Weg. San Juan bietet zudem kostenlose Trolleys an, die auf drei Routen verkehren. Die rote Linie fährt im Altstadtbereich, die blaue Linie im Altstadtbereich und zum Fort. Die grüne Linie fährt direkt zu den Festungen. Alle Linien kommen am Hafen vorbei. Die Haltestelle Nr. 14 ist links vom Anleger beim Fähranleger (Pier 2). Wir liefen erst einmal zur Stadtmauer. Im ehemaligen Gefängnis La Princesa ist heute das Tourismusbüro PRTC (Puerto Rico Tourism Company) untergebracht. In der Allee vor dem Gebäude weisen Schilder auf eine kostenlose WLAN-Zone hin. Ausprobiert haben wir es dort allerdings nicht. Bei der roten Puerta de San Juan bogen wir in die Altstadt ab und gingen hoch zur Catedral de San Juan. In der Nähe der Plaza San Jose trafen wir auf einen Trolley und stiegen ein. Vorbei an der Festung ging es zurück in die Altstadt. Ein Spaziergang durch die Altstadt und ein bisschen Shopping war angesagt. Unsere Tochter wollte vor allem ihren Gutschein für einen kostenlosen Ring bei Del Sol einlösen, der in ihrem Gold-Member Coupon-Heft war (das war aber auch der einzige Gutschein, bei dem es etwas umsonst gab – bei allen anderen Coupons musste immer etwas gekauft werden). Am Platz vor dem Rathaus machten wir eine Pause und tranken einen Cafe Latte mit einen Stück Mayorca (Hefeteiggebäck mit Puderzucker). Im Rathaus ist die örtliche Touristeninformation. Dort bekamen wir noch einen Stadtplan und einen Plan mit den Trolley Routen (leider keine Internet-Adresse). Mit dem Trolley ab dem Rathaus ging es zurück in Richtung Schiff. Wir wollten noch ein Foto von der CARNIVAL LIBERTY machen, aber eine Baustelle mit entsprechendem Zaun verwehrte einen unverbauten Blick. Auch unser Schiff war nicht zu fotografieren, jedenfalls reichte mein Weitwinkel nicht aus. Es ist einfach zu groß!

An der Straße warten übrigens zahlreiche Tourguides und Taxifahrer mit Angeboten für Stadtführungen und mehr.

Unsere Tochter sah auf dem Kinderprogramm das Wort Pizza Party und war nicht zu halten. Also ab ins Windjammer und beim Adventure Ocean eingecheckt (sie haben Laptops mit Kartenlesern). Wir wollten auf das Buffet am Pool warten. Leckere Burritos und Tortillas und eine Paella. In der Kabine warfen wir das Netbook an, um unsere $ 5 Gutschein abzusurfen. Wir fanden ein kostenloses WLAN-Netz von Puerto Rico, allerdings war der Empfang nicht besonders und die Geschwindigkeit mehr als zum Einschlafen.

Um 14:30 Uhr war nun zum zweiten Mal das Meet & Mingle für Cruisecritic.com Mitglieder angesetzt im Olive or Twist. Man merkte, dass wir eine inbetween-cruise waren. Ab dem 1. September wurde das Crown & Anchor Programm geändert und die Sparmaßnahmen offensichtlich auch auf das Cruisecritic Meet & Mingle ausgedehnt. Die üblichen Umhängetaschen mit Notizblock und Fach für das Namensschild, das Bestandteil der Einladung ist, gab es nicht mehr als Complimentary Gift. Zu hauf vorhanden waren lediglich Fotomagneten mit dem Schiff und dem Spruch „I went to a Meet and Mingle“. Häppchen und nicht alkoholische Getränke waren ebenfalls vorhanden. Allerdings ließ sich noch nicht mal der Cruise Director blicken. Verlost wurden drei Tüten mit diversen Logo-Artikeln. Die auf 14 Uhr angesetzte Abfahrt verzögerte sich währenddessen etwas wegen Problemen im Maschinenraum. Das Olive or Twist war allerdings ein idealer Ort, um die Abfahrt zu beobachten.

Bei der Abfahrtsansage machte uns der Kapitän auch auf den nächsten benannten Tropensturm Erika aufmerksam, der uns mit ca. zwei Tagen Abstand auf den Fersen war.

Das Tagesprogramm hatte am Vormittag nur Programmpunkte im Fitness Bereich angesetzt, einen Film und ein Trivia. Am Nachmittag gab es eine kostenpflichtige Weinprobe, eine Familien Schnitzeljagd, Sportwettbewerbe, die SailAway Party am Pool, einen Bauchtanzkurs, eine Wii Challenge für Erwachsene, Pool Games, Bingo, Eislaufen, Filme und mehr. Um 17:45 Uhr stand eine Piraten-Parade auf der Royal Promenade auf dem Programm. Na ja, nett, aber man verpasst nicht unbedingt etwas.

Heute war das „Chef´s Dinner“ und damit der zweite formelle Abend. Kein Surf and Turf aber Lobster (Surf and Turf gab es am nächsten Tag, aber mit Shrimps statt Lobster). Die heutige Celebrity Show wurde von den Gast-Entertainern Mosaic (www.notaboyband.com 21 und 22:45 Uhr) gestaltet. Sechs junge Männer à capella mit einem umwerfenden Bass-Sänger lieferten eine unglaublich Show und überzogen den gesetzten Zeitrahmen inklusive Zugabe, so dass wir mit der Abholzeit im Adventure Ocean Probleme bekamen. Die Jungs haben diverse Preise inkl. MTV-Awards gewonnen und sind unbedingt sehenswert. Um 22 Uhr war das Adult Game „Battle of the Sexes“ angesetzt.

Heute lag ein Formular für ein Wäschereispecial auf dem Zimmer, $ 25 für eine Tüte voll Wäsche.
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 14:39

Tag 6 Labadee, Haiti (9.00 – 17:00 Uhr, Tender)

Wikipedia Info (englisch)

Wir hatten für 9 Uhr die Labadee Snorkel Safari (ZL27) vorab im Internet gebucht. Um 8:40 Uhr war Treffen im Platinum Theater angesetzt. Alle waren da, nur niemand von RCI und das Theater verschlossen. Irgendwann tauchte jemand auf und wir konnten wenigstens sitzend weiter warten. Unser Guide Konrad führte uns durch die Crewbereiche des Schiffs zum Tender und von dort aus auf das Boot für den Ausflug. Flossen, Maske und Schnorchel werden gestellt ebenso wie aufblasbare Westen (die im Wesentlichen dazu dienen, dass die Guides alle Mitglieder der Gruppe leicht im Wasser wieder finden). Handtücher müssen mitgebracht werden (auch nach Labadee selbst; es können aber die Pool-Handtücher ausgeliehen werden – Achtung: $ 20 Pfand, wenn eines abhanden kommt). Wir fuhren zu einem Riff, wo das Wasser überwiegend Stehtiefe hatte. Konrad wies alle in das Schnorcheln ein und verlieh unterwassertaugliche Digitalkameras für $ 20 (cash, es wird eine CD gebrannt mit den eigenen und weiteren Fotos). Als wir auf die übliche Frage, woher man denn kommt, Deutschland antworteten, strahlte Konrad über´s ganze Gesicht, zog aus seinem Rucksack einen deutschen Reisepass und erzählte, dass sein Vater der deutsche Honorar-Konsul auf Haiti sei. Das Riff selbst ist zwar recht schlammig, aber dennoch kann man gelbe und lila Korallen, zahlreiche bunte Tropenfische, Seeigel, Krabben, Aale und mehr sehen. Für einen erfahrenen Taucher wäre es sicher langweilig, aber für uns war es erst das zweite Mal und daher auf jeden Fall lohnenswert. Ach ja, auf der Rückfahrt gibt es Rumpunsch oder Früchtepunsch. Das Boot setzte uns im Anschluss am Strand ab.

Labadee ist eine Halbinsel, die von RCI langfristig gepachtet wurde. Es gibt mehrere Strände mit kostenlosen Liegen (wie gesagt, Handtücher mitbringen) und auch schattenspendende Bäume. An mehreren Stellen gibt es mittags ein BBQ Lunch mit Eistee und Früchtepunsch. Wasser (im Glas) ist ebenfalls kostenlos. Beim Tenderanleger (es handelt sich nicht um die Schiffstender, sondern lokale, größere Boote) ist ein sogenannter Künstlermarkt, dessen Händler allerdings sehr aufdringlich sind (ebenso wie die Wandermusiker). Man sollte zudem den genannten Preis nicht akzeptieren, sondern handeln. Derzeit werden unzählige neue Verkaufsstände gebaut. Es gibt zudem einen Spielplatz mit einem Piratenschiff und Wasserspielplatz. Die aufblasbare Wasserrutsche, die nicht in Betrieb war, sowie die aufblasbaren Kletterteile und Trampoline im Wasser (AquaPark) sind kostenpflichtig, ebenso wie die Floatmats. Ein Shuttle verbindet die einzelnen Bereiche. Weitere kostenpflichtige Attraktionen sind der ZipRider über die Bucht und eine Art Sommerrodelbahn. Die Kinderbetreuung findet ebenfalls am Strand statt. Allerdings fanden sich nur wenige Kinder ein und das angekündigte Programm wurde nicht durchgeführt, so dass unsere Tochter dieses Mal ganz froh war, dass sie nach einer knappen halben Stunde wieder abgeholt wurde. Gegen 15 Uhr nahmen wir einen Tender zurück zum Schiff (letzter Tender um 16:30 Uhr). - Auch im Bau ist der neue Anleger für die Oasis of the Seas.

Das Tagesprogramm war entsprechend des Landtages dünner. Auf Labadee selbst wurde ein Beach Volleyball Turnier, ein Family Event (Wasserballons werfen) und eine Folklore Show angeboten. Am Schiff gab es die üblichen Unterhaltungsprogramme. Ab 16:30 Uhr prügelten sich die Passagiere beim $ 10 Blow Out Sale mit Abendtäschchen, Viskose Pashima Schals, Uhren und Gürteln, die es schon die ganze Fahrt über im Laden gab. Mein Mann und unsere Tochter gingen lieber zum Klettern und hatten die Kletterwand für sich. Danach spielten sie noch eine Runde Mini-Golf.

Nach dem Abendessen fand sich nochmals eine Kurzfassung für die Ausschiffungsformalitäten im Zimmer. Die Zeit bis zur Show verbrachten wir beim Name The Tune Trivia. O.k., obwohl die 80er eigentlich unsere Teenie-Zeit war, war die Erinnerung an Titel und Interpret der durchaus bekannt klingenden Lieder nicht unsere Stärke und mit 9 von 40 möglichen Punkten hätten wir wohl nur einen Preis für die schlechteste Punktzahl bekommen. Am Vortag bei den 60ies hätte ich vermutlich besser abgeschnitten. Heute gab es wieder eine Production Show mit dem Titel „In The Air Flying Show“ (19 und 21 Uhr), die an den Cirque Du Soleil erinnerte. Erneut eine Augenweide mit tollen Kostümen und Effekten. Aber leider auch hier der Musikmix mehr als gewöhnungsbedürftig und die Sprünge zwischen den Stilen fast schmerzhaft. Wir fielen heute alle müde ins Bett. Im Eislaufstadion gab es heute „The Quest“ als Adult Game Show (lest in der Serenade Review nach, was Euch da erwartet!). Ab Mitternacht war Party am Solarium Pool angesagt und ab 2 Uhr ging es im Olive or Twist weiter. – Ohne uns!

Wie schon angesprochen, hatten sich die Regeln für das Crown & Anchor Programm zum 1. September geändert. Unsere Fahrt hat aber vorher begonnen. Neu war für uns als einfache Gold-Mitglieder, dass es kein Geschenk mehr gibt. Dafür soll es für Kinder ein Geschenk geben. Das Geschenk ab Platin ist eine große Strofftragetasche, was ich von einer Mitreisenden auf dem Meet & Mingle erfuhr. O.k., die alten Geschenke (Basecap) waren wohl bereits aus. Das Kindergeschenk gab es noch nicht. Und so fanden wir heute drei der neuen Stofftaschen in unserer Kabine.
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 14:42

Tag 7 Seetag

Mit kurz vor 9 Uhr waren wir heute für unsere Verhältnisse wirklich spät beim Frühstück. Wir trafen unsere Tischnachbarn und verratschten uns hoffnungslos (unter Vernachlässigung unserer Kinder, unsere Tochter wollte zum Adventure Ocean, die Tochter unserer Tischnachbarn wartete wohl vergeblich auf ihr Frühstück am Bett). Allerdings hätte uns unsere Tochter wohl enterbt, wenn wir nicht um 11:15 Uhr zum Adventure Ocean Talent Wettbewerb gekommen wären, um ihre Tricks mit den Hula-Hoop Reifen anzusehen. Ab 11:30 Uhr gab es auf der Royal Promenade die Culinary Showcase mit diversen Tischen mit Köstlichkeiten. Vor allem die Nachtische sahen mehr als verlockend aus. Das Gedränge war allerdings riesig, denn gleichzeitig hatten auch die Läden ihre Verkaufsstände offen. Die am zweiten Tag ausgefallene Belly Flop Competition wurde heute um 13 Uhr nachgeholt. Ansonsten gab es wieder die üblichen Programmpunkte mit Seminaren, Scrapbook Workshop, Tanzkurse und mehr. Ach ja, wer unbedingt zu Hause auch die Handtuchtiere falten möchte, für den gab es heute Morgen um 10 Uhr das entsprechende Seminar.

Nach dem Frühstück waren die Kofferanhänger, die Trinkgeldgutscheine, ein weiteres Infoblatt zur Ausschiffung (wonach wir kein weiteres I-94W Formular ausfüllen müssen, nur Visa-Inhaber müssen das I-94 Formular ausfüllen), das Zollformular und die Comment-Cards für Adventure Ocean und die Erwachsenen auf dem Bett. Wir hatten eigentlich Abreise ab 8:30 Uhr angegeben und bekamen mit Orange 7:30 bis 8:00 Uhr. Eine Stunde verbrachte ich zunächst in der Schlange der Guest Relation. Punkt 1 war eine Abbuchung für ein MiniBar Item, das ich nicht konsumiert habe. Dafür müsse zunächst das Housekeeping eingeschaltet werden. Punkt 2 die Ausschiffungszeit: neue Schlange auf Deck 6. Der junge Herr wollte mir ernsthaft erklären, dass ich 8 Uhr angegeben hätte und zudem auch sechs Gepäckstücke eingecheckt hätte (es waren fünf). Dann gab er mir Blau, aber zur selben Uhrzeit, was angeblich aber erst später aufgerufen würde. Er wollte nochmals auf meinem Formular nachsehen, ob ich wirklich 8:30 Uhr angegeben habe (es folgte übrigens nichts mehr).

Unsere Tischnachbarn schlossen sich uns zum Abendessen an, dem nochmals eine Kellnerparade und Musik folgte. Zum Abschluss überreichten wir die Trinkgeldumschläge.

Um 17 Uhr gab es noch mal eine Möglichkeit die Eislaufshow zu sehen. Die Hauptshow trug den Titel „Farewell Variety Showtime“ u.a. mit Comedian Phil Tag und Jongleur Mark Angelo (19 und 21 Uhr). Die Show begann mit Ausschnitten auf der käuflich erwerbbaren DVD Cruise in Review, für die dann aber gar nicht weiter geworben wurde. Nicht einmal der Preis wurde genannt. Am Ausgang stand später ein einsames Männlein und bot zaghaft die DVDs an. Gefolgt von den üblichen Top 10 der dümmsten Fragen der Passagiere. Danach kamen die durchaus sehenswerten Gastkünstler an die Reihe. Nicht im Programm, aber gestern vom Cruise Director angekündigt, war ein erneuter Kurzauftritt von Mosaic auf der Royal Promenade um 20 Uhr, erneut absolut sehenswert.

Ach ja, irgendjemand musste heute ja noch die Koffer packen und bis 23 Uhr vor die Kabine stellen.
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 14:45

Tag 8 Miami, FL (Ankunft 6.00 Uhr)

Kurz vor 6 Uhr wachten wir auf und hatten bereits angelegt. Tja, und wie war das noch mit, man solle sich vergewissern, dass man alles nötige für den nächsten Tag noch verfügbar hat? Ich werde meinen Mann bei der nächsten Kreuzfahrt daran erinnern, dass er seine Beinkleider nicht wieder versehentlich am Vorabend in seinen Koffer packt.

Auf der Rechnung war natürlich immer noch das ominöse MiniBar Item. Also wieder zur Guest Relations. Dieses Mal die Aussage, dass das Housekeeping erst ab 7 Uhr erreichbar sei und wir uns dann wieder melden sollten. Also ins Windjammer zum Frühstück. Danach wieder zur Guest Relations (ohne Wartezeit, wir durften direkt zu demjenigen, der uns schon vor einer Stunde bedient hatte). Da das Housekeeping nicht geantwortet hatte, wurde kurzerhand der Betrag gelöscht (keine große Summe, nur $ 4,54, aber frau gings ums Prinzip). Übrigens die meisten Reklamationen gab es wegen der $ 20 für nicht zurückgegebene Poolhandtücher, die offensichtlich aber reihenweise storniert wurden. An einem Nachmittag fiel am Pool der Computer aus. Alles wurde per Hand notiert, aber offensichtlich nicht ins System übertragen. Denn am nächsten Tag war auch unser Konto noch mit zwei Handtüchern belastet, was aber schnell gelöst war.

Kurz nach 7:30 Uhr verließen wir unsere Kabine und gingen zum Treffpunkt für alle nicht US-Citizens ins Platinum Theater. Keine Durchsagen, nichts. Irgendwann wurde mal eine Farbe aufgerufen. Aber keine Auskunft darüber, welche Farben bereits abgearbeitet waren. Darauf konnten wir noch eine gute halbe Stunde warten. Dann wurde Orange und Grün aufgerufen. Halt, war Grün nicht 8 Uhr bis 8:30 Uhr? Dann die Korrektur Orange und Blau (man erinnere sich daran, dass wir erst Orange hatte und dann Blau bekamen, was angeblich als letztes dieses Timeslots aufgerufen werden sollte). Um 8:10 Uhr verließen wir das Schiff. Die Schlange an der Immigration war sehr kurz. Auf die Koffer durften wir etwas warten. Die Schlange am Zoll war umso länger. Dennoch waren wir um 8:40 Uhr an Land.

Rechts vom Ausgang halten die Mietwagen Shuttle. Der erste Bus von Alamo war bereits voll. Der nächste kam etwa 15 min später. Um 9:40 Uhr hatten wir unseren Wagen. Auch dieses Mal war die Schlange bei Alamo lang, aber es waren mehr Agents an den Tresen. Und zum Abschluss nochmals der Hinweis: Es gibt keine Mietwagenstation von Alamo am Hafen, aber den kostenlosen Shuttle zur Flughafenstation. Es ist also völlig egal, ob man Hafen oder Flughafen bucht. Der einzige Unterschied ist, dass es in der Halle zwei Automaten gibt, die mit Seaport betitelt sind. Dort kann nur einchecken, wer die „Station“ am Hafen gewählt hat (allerdings geht das nur, wenn man einen US oder kanadischen Führerschein hat).

Weitere Shuttle von Hertz, Thrifty und Dollar habe ich am Hafen gesehen. Ich konnte aber keine Mietwagenstation am Hafen entdecken.

Die CARNIVAL LIBERTY legte übrigens wieder vor uns an und kam um 7 Uhr.

Schlussbemerkung:

Auch bei dieser Fahrt hat RCI die Rechnung in Dollar gestellt und auch in Dollar von der Kreditkarte abgebucht. Auf dem SetSailPass habe ich die Variante „Belastung in Dollar“ angekreuzt und mit Leuchtstift markiert. Die Variante „Belastung in Kartenwährung mit 3% Umrechnungsgebühr“ wurde von mir mit Rotstift durchgestrichen. Wer sich übrigens über diese Auswahl wundert, dem sei gesagt, dass die Amerikaner bis zu 10% und mehr für einen Auslandseinsatz einer Kreditkarte zahlen und daher diese Umrechnung durch RCI grundsätzlich vorteilhaft sein kann. Für uns Europäer lohnt sich dies nicht, da zusätzlich zur Umrechnungsgebühr von 3% seitens RCI noch die Umrechnungsgebühr der Kreditkartengesellschaft kommt, weil die Belastung in Euro nicht in einem Land der Eurozone erfolgte (die Abbuchung erfolgt über RCI in Miami).

Nachtrag:

Die Flasche Evian kostet $ 3,95 (nicht $ 4,95), sorry, aber ich kann´s nicht mehr oben ändern.
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon alex am 27.09.2009 15:53

fneumeier hat geschrieben:... Sie ist um 2 inches länger als ihre Schwestern Freedom of the Seas und Independance of the Seas ...


Wie das ??? Doch nicht etwa Herstellungstoleranzen ???

Oder anders gefragt: woher stammt diese Information ?
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alex
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon OHV_44 am 27.09.2009 16:45

Hallo Carmen,

sehr nett zu lesenener und wie immer in aller Kürze geschriebener Reisebericht! Danke dafür. :thumb:
Werde einiges mitnehmen für unsere Reise, die auch nicht mehr lange hin ist. Zur Überbrückung fahren wir schnell noch nächsten Monat für einige Wochen ans wohl schönste Ende der Welt ...

Gruß Micha
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon Raoul Fiebig am 27.09.2009 17:04

Hallo Carmen,

wieder einmal herzlichen Dank für einen sehr interessanten Reisebericht! :thumb:

fneumeier hat geschrieben:Sie ist um 2 inches länger als ihre Schwestern Freedom of the Seas und Independance of the Seas und trug damit zum Zeitpunkt unserer Fahrt noch den Titel des größten Kreuzfahrtschiffes der Welt.


Selbst wenn sie fünf Zentimeter länger sein sollte als ihre Schwesterschiffe, ist die "QM2" immer noch gut sechs Meter länger, so daß sie von der Länge her weiterhin das größte Kreuzfahrtschiff der Welt bleibt, bis die "Oasis of the Seas" fertig ist. Von der Tonnage her sind die drei Schiffe der "Freedom"-Klasse laut Klassifizierer identisch und teilen sich somit derzeit den ersten Platz. :)
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon fneumeier am 27.09.2009 17:24

Raoul und Alex,

ich hab´s natürlich nicht nachgemessen :lol: ! Nein, das hat stolz bei fast jeder Ansage Kapitän Teige von sich gegeben. Und ich werd doch nicht die Worte eines Kapitäns anzweifeln :D !

Ich weiß natürlich auch, dass die QM2 länger ist, aber weniger BRT hat.

Gruß

Carmen
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon Annilein am 27.09.2009 21:25

Vielen Dank für deinen tollen Reisebericht. Da wir nächstes Jahr auch auf mit der Liberty fahren wollen, hat es mich sehr interessiert. :thumb:
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Re: Review: Liberty of the Seas 29.8.-5.9.2009 - Ostrunde

Beitragvon tobali am 27.09.2009 22:28

Hallo !
Erstmal kompliment für diesen mal wieder tollen und ausführlichen Bericht !!!!!!!!!! :thumb: :thumb: :thumb:

Da wir in knapp 4 Wochen unter anderem auch diese Tour machen, habe ich ein paar Fragen zu St. Maarten.

Wir möchten dort auf jeden Fall zum Maho Beach und zu einem vielleicht nicht ganz so "lauten" Strand und einbisschen verweilen und wenn möglich nebenbei etwas von der Insel sehen. Haben dieses ggf. mit Mietwagen vor (sind 4 Erw).

-Kannst Du einen schönen Beach empfehlen zum Baden ggf. auch zum Schnorchel....?
-Wenn man in der Nähe vom Maho Beach jedoch nicht halten bzw. parken kann, stellt sich für uns die Frage, ob nicht ggf. eine Tour mit Buss oder Taxi (sollen ja relativ günstig sein..?) doch die bessere Wahl wären....?
-Würdest Du eine Anmietung des Mietwagen von Deutschland (vorab) empfehlen, oder ist eine Anmietung vorort (außer einem kl. Preisunterschied ?) auch i.O.?
-Du eine bestimmte Vermietung empfehlen ?

Vielen Dank !
VG.
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