A-Rosa: Vermehrt Hochseegäste an Bord

Nicht nur auf hoher See kann man die Annehmlichkeiten einer Kreuzfahrt genießen, sondern auch auf Flüssen, Seen & Kanälen
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Raoul Fiebig
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A-Rosa: Vermehrt Hochseegäste an Bord

Beitrag von Raoul Fiebig »

Hallo allerseits,

A-Rosa hat mir folgende Pressemitteilung zukommen lassen:
Vermehrt Hochseegäste an Bord von A-ROSA
Flusskreuzfahrten erfreuen sich großer Beliebtheit

Rostock, 25. August 2020 – Bereits Mitte Juni hat die A-ROSA Flussschiff GmbH ihre Kreuzfahrten mit einem eigens entwickelten Hygiene- und Gesundheitskonzept wieder aufgenommen. Viele Gäste buchen auch noch kurzfristig einen Urlaub mit A-ROSA. Dabei zeichnet sich der Trend ab, dass viele traditionelle Hochsee-Gäste nun eine Flusskreuzfahrt ausprobieren, da die großen Seeschiffe derzeit nur sehr eingeschränkt auf den Meeren unterwegs sind.

Einer dieser Gäste ist Fabian Betzendahl vom Blog „Kreuzfahrturlauber“, der sich spontan für eine Reise auf der Donau entschieden hat: „Eine Flussreise stellt für mich eine attraktive Alternative zur Hochseekreuzfahrt dar. Die gewohnten Vorzüge bleiben erhalten, denn das Hotelzimmer reist mit, das Wasser rauscht vorbei und ich kann viele Erlebnisse in kurzer Zeit in Kombination mit einem umfangreichen kulinarischen Angebot haben. Sonst bin ich hauptsächlich auf Hochseeschiffen unterwegs, genieße aber gerade jetzt alle Vorzüge einer Kreuzfahrt auf dem Fluss.“

Ein weiterer Vorteil von Flusskreuzfahrten ist, dass in der Routenplanung sehr flexibel agiert werden kann. Sollten die Infektionszahlen in einer Region zunehmen, geht A-ROSA kein Risiko ein und ändert bei Bedarf das Routing zur Sicherheit der Gäste und Crew an Bord. Die Gäste haben die Möglichkeit, die angesteuerten Destinationen individuell oder bei einem angebotenen Ausflug zu entdecken. „Das Sicherheitsbedürfnis ist gestiegen und wir merken, wie wichtig es unseren Gästen ist, dass wir ein funktionierendes Hygienekonzept an Bord umsetzen und sie immer wieder sicher zurück zu ihrem Abfahrtshafen bringen“, erläutert Jörg Eichler, CEO der A-ROSA Flussschiff GmbH. „Auch dies trägt zur aktuell steigenden Nachfrage bei. Unsere Gäste fühlen sich an Bord sicher und freuen sich, dieses Jahr noch einen erholsamen und erlebnisreichen Urlaub verbringen zu können."
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Re: A-Rosa: Vermehrt Hochseegäste an Bord

Beitrag von oppis »

Auch wir gehören zu den Gästen, die in diesem Jahr auf den Fluss umgestiegen sind.

Nach dem Rhein im Juli mit AmaWaterways, werden wir im nächsten Monat mit Arosa 12 Tage die Donau befahren.
Wir sind auch gespannt, wie man auf das erhöhte Infektionsaufkommen, z.B. in Serbien reagieren wird.

Wir hoffen, dass es uns so gut gefällt wie auf der AmaKristina und ich werde hinterher berichten.

Für uns ist es in diesem Jahr eine gute Alternative zum Meer und wir haben uns auf dem Fluss wesentlich sicherer gefühlt als gerade bei einem einwöchigen Urlaub in Warnemünde, wo es kaum Corona-Maßnahmen gab.
Judith
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Re: A-Rosa: Vermehrt Hochseegäste an Bord

Beitrag von Judith »

Hallo Oppis, für deine Rückmeldung wäre ich Dir sehr dankbarn. Schöne Reise
beatnik
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Re: A-Rosa: Vermehrt Hochseegäste an Bord

Beitrag von beatnik »

Auch wir haben mangels Alternativen im Juli den Rhein mit VIVA und letzte Woche die Donau mit Arosa befahren. Es hat uns gut gefallen, auch wenn es ganz anders als Hochsee Kreuzfahrt ist.
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Re: A-Rosa: Vermehrt Hochseegäste an Bord

Beitrag von fneumeier »

Oppis,

in einem anderen Thread hieß es bereits, dass Serbien, Rumänien, Bulgarien nicht mehr gefahren werden können (weil Ungarn und Österreich keine Einreise mehr zulassen würden). Ab 1.9. ist Ungarn für ausländische Touristen geschlossen. Sprich Bratislava bzw. Wien dürften Endstation für alle Donaukreuzfahrten sein.

Gruß

Carmen
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Re: A-Rosa: Vermehrt Hochseegäste an Bord

Beitrag von oppis »

Ich hatte bisher nur von Ungarn gehört. Mal sehen, wann Arosa reagiert, denn es sind ja nur noch zwei Wochen.

Man sollte momentan tatsächlich nichts mehr buchen, oder wenn dann nur ein paar Tage vorher. Aber auch dann ist die Möglichkeit einer Absage noch gegeben.
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Re: A-Rosa: Vermehrt Hochseegäste an Bord

Beitrag von fneumeier »

oppis hat geschrieben: 30.08.2020 16:58 Ich hatte bisher nur von Ungarn gehört. Mal sehen, wann Arosa reagiert, denn es sind ja nur noch zwei Wochen
oppis,

hier in diesem Thread wurde es erwähnt und zwar speziell für A-Rosa. Danach ist das wohl schon mindestens seit einem Monat so, dass nicht bis zum Donaudelta gefahren werden kann.

Gruß

Carmen
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Re: A-Rosa: Vermehrt Hochseegäste an Bord

Beitrag von blueside »

Moin :)

In einer Fratzenbuchgruppe für A-Rosa wird kommuniziert, dass die 7 Tage Tour ab 29.8. (gestern) wie folgt aussieht:
EHZ Sa ab 17:00
Wien So 13:00 - Mo 18:30
Bratislava Mo 23:30 - Di 17:00
Dürnstein Mi 9:00 - Do 20:00
Melk Do 23:30 - Fr 16:00
EHZ Sa an 7:00
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Re: A-Rosa: Vermehrt Hochseegäste an Bord

Beitrag von fneumeier »

nicko ist am Wochenende wohl mit der nickoVision losgefahren in Richtung Donaudelta. Es finden keine Stopps in Ungarn oder Serbien statt, aber Bulgarien, Rumänien und Kroatien würden angelaufen. Bei A-Rosa klang das ja eher so, als dürften die Schiffe gar nicht mehr durch Ungarn und Österreich durchfahren. Das geht dann wohl doch (und ggfs. darf man auf der Bergfahrt dann in Österreich nicht mehr stoppen - bei A-Rosa schwierig mit Endhafen Engelhartszell).

Gruß

Carmen
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Re: A-Rosa: Vermehrt Hochseegäste an Bord

Beitrag von seesternchen »

fneumeier hat geschrieben: 01.09.2020 08:59 Es finden keine Stopps in Ungarn oder Serbien statt, aber Bulgarien, Rumänien und Kroatien würden angelaufen. Bei A-Rosa klang das ja eher so, als dürften die Schiffe gar nicht mehr durch Ungarn und Österreich durchfahren.
Das Auswärtige Amt hat mittlerweile seine Reisehinweise für Ungarn aktualisiert. Transit ist auf bestimmten Routen möglich - ob da die Donau dazugehört, konnte ich nicht finden.
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Re: A-Rosa: Vermehrt Hochseegäste an Bord

Beitrag von oppis »

Die Antwort habe ich heute vom Arosa Facebook Team erhalten:

[...]

Bin gespannt, wie es weitergeht, denn die Reise ist ja schon in 2 Wochen und andere Länder sind ja auch kritisch. Telefonisch ist niemand erreichbar und heute habe ich noch einmal eine Mail losgeschickt, ob es eine Möglichkeit für eine Stornierung oder für eine Kompensation gäbe.

Bin mal gespannt, ob ich darauf eine Antwort erhalte.
Zuletzt geändert von Raoul Fiebig am 01.09.2020 18:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: A-Rosa: Vermehrt Hochseegäste an Bord

Beitrag von fneumeier »

seesternchen hat geschrieben: 01.09.2020 12:49 Transit ist auf bestimmten Routen möglich - ob da die Donau dazugehört, konnte ich nicht finden.
seesternchen, das mit dem Transit bezog sich auf die Situation vor 4 Wochen, als Ungarn für Deutsche noch nicht geschlossen war.

oppis,

die Alena von Phoenix soll auch sozusagen eine Sightseeing-Fahrt machen und an Budapest vorbeifahren.

Gruß

Carmen
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Re: A-Rosa: Vermehrt Hochseegäste an Bord

Beitrag von Roter Specht »

Hallo Marita,

wir hatten die 12tägige Donau-Katarakten-Reise mit A-ROSA vom 26.07. - 7.08.2020 gemacht. Mit den Reiseunterlagen wurde uns die Reiseroute bis zu den Katarakten und einschließlich der Häfen in Serbien bestätigt, obwohl zu diesem Zeitpunkt schon klar war, dass für Serbien eine Reisewarnung besteht und die serbischen Häfen nicht angelaufen werden konnten.

A-ROSA war vor der Reise weder telefonisch noch per Mail erreichbar.

Über die geänderte Reiseroute (nur Häfen in Österreich, Ungarn und der Slowakei wurden angelaufen) wurden wir an Bord 15 Minuten vor Ablegen des Schiffes informiert.

Jetzt entfällt auch noch Ungarn für Anläufe. Selbst wenn es möglich sein sollte, Ungarn (Budapest) und die Katarakten zu passieren, ohne nach Rückkehr in Quarantäne zu müssen, bedeutet das allein aufgrund der Entfernungen (Bratislava als letzter Hafen, der angelaufen werden darf, liegt bei Stromkilometer 1.870; die Katarakten liegen etwa bei Stromkilometer 950 - zum Vergleich: Wien liegt in etwa bei Stromkilometer 1.930; Engelhartszell bei Stromkilometer 2.200), dass Du Dich auf mindestens 4 Flusstage am Stück einstellen müsstest. Ich glaube, das ist sogar noch eine optimistische Schätzung, wir haben auf unserer Reise alleine von Mohacs (letzter Hafen in Ungarn vor Serbien; Stromkilometer 1.448) bis Bratislava etwa 33 Stunden gebraucht. Ich weiß nicht, ob das für die Gäste so spannend ist.
Ich glaube, ich bin ganz froh, dass bei unserer Reise auf eine Kataraktenpassage verzichtet wurde und wir dafür längere Aufenthalte in den übrigen Häfen sowie einen Stopp in Dürnstein hatten, ein Flusstag hat mir persönlich gereicht.

Ich kann mir schlecht vorstellen, dass A-ROSA tatsächlich mehrere Flusstage durch Risikogebiete fahren wird. Was macht man denn, wenn jemand an Bord erkrankt und dringend ärztliche Hilfe braucht? Wenn man dann doch anlegt, um einen Patienten von Bord zu bringen, müssen dann Crew und Passagiere bei Rückkehr zwei Wochen in Quarantäne?

Insgesamt kann ich aber sagen, dass es eine schöne Reise war. Die Crew war sehr engagiert, das Essen gut, mit dem Wetter stimmte es weitgehend auch und in den Häfen waren deutlich weniger Touristen unterwegs als sonst. Von daher war ich froh, dass die Reise nicht abgesagt, sondern umgeroutet wurde. Die Informationspolitik von A-ROSA im Vorfeld war allerdings unterirdisch.

Das Ausgangsposting dieses Threads, dass nämlich viele Hochseefahrer Flussreisen ausprobieren, kann ich von unser Reise übrigens bestätigen. Wir haben mit mehreren Passagieren gesprochen, die eigentlich im Sommer mit Hochseeschiffen unterwegs sein wollten.

Viele Grüße
Stefanie
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