Moderator: OHV_44






Albatros hat geschrieben:Solch eine perfekte Organisation gibt es nur bei ....., stimmt´s?






Raoul Fiebig hat geschrieben:AIDA ist, wie schon erwähnt eine Besonderheit. Die Restaurantkapazität reicht dort nicht für alle Passagiere aus. Das ist auf vielen (auch auf vielen kleinen) Schiffen üblich... Bei AIDA hat man die nicht, sondern eine lange offene Sitzung.


Na ja, es kommen ja eigentlich nur zwei Kandidaten in Frage, oder?


van Klomp hat geschrieben:Sind die Schiffe durch die Serienauflage mehrerer ähnlicher Dampfer und eine eventuelle modulare Bauweise günstiger geworden? Was kostet denn die Tagescharterrate eines Kreuzfahrtschiffs? Ich denke, dass diese einen höheren Anteil an den Gesamtkosten einnimmt als der Treibstoff?
Ab einer gewissen Größe dürften aber die Infrastrukturkosten so hoch werden, dass sie die Skaleneffekte zumindet teilweise aufheben?
Diese sind, wenn ich richtig verstehe, eine Erfindung der letzten Jahre. Während Bordrestaurants zuvor in erster Linie Kosten verursacht hatten, bekommen die Reedereien nun Einnahmen durch die Verpachtung an Drittanbieter über Pachtzahlung, Umsatzbeteiligung o.ä.
wie bekommt die Reederei es nun hin, ihre Reisen so günstig anzubieten?

Raoul Fiebig hat geschrieben:... Bei großen internationalen Anbietern spielt "Onboard Revenue" eine große Rolle, d.h. sie generieren an Bord dramatisch mehr Einnahmen als früher. Das sind auf US-Schiffen z.B. vor allem Einnahmen aus den Casinos, Shops, Getränkeverkäufen ...






Raoul Fiebig hat geschrieben:Die Alternativrestaurants werden nicht von Drittanbietern betrieben. Sie werden also nicht verpachtet o.ä., sondern sind voll in das Food & Beverage Department des Schiffs integriert und werden entsprechend vom Veranstalter oder dem vom ihm (für das ganze Schiff!) beauftragten Cateringunternehmen betrieben.
Raoul Fiebig hat geschrieben:Bei großen internationalen Anbietern spielt "Onboard Revenue" eine große Rolle, d.h. sie generieren an Bord dramatisch mehr Einnahmen als früher. Das sind auf US-Schiffen z.B. vor allem Einnahmen aus den Casinos, Shops, Getränkeverkäufen usw.
Raoul Fiebig hat geschrieben:Dann sind heutige Schiffe einfach günstiger zu betreiben als früher. Das gilt auch für moderne kleinere Schiffe. Ein modernes Schiff bietet oftmals eine im Vergleich zur Bruttoraumzahl dramatisch höhere Nettoraumzahl als ältere Schiffe, d.h. man hat mehr Platz für Passagierkabinen und öffentliche Bereiche, ohne daß die Schiffe dadurch aus Passagiersicht beengter wirken, da heutige Maschinenräume beispielsweise deutlich kleiner ausfallen als frühere.
Garfield hat geschrieben:Ich denke da insbesondere an Sicherheitskontrollen, bei denen es leichter wäre, gefährliche Güter durchzubringen als eine Flasche des örtlichen Weins ...








Garfield hat geschrieben:Ansonsten muss man - zumindest aus meiner Sicht - festhalten, dass der Vergleich zwischen Billigfliegern (und insbesondere Ryan Air) und einem ordentlichen Kreuzfahrtschiff gewaltig hinkt.







alles andere, vom Essen bis hin zur Kabinenreinigung muss selbst erledigt bzw. zugekauft werden.
sie generieren an Bord dramatisch mehr Einnahmen als früher. Das sind auf US-Schiffen z.B. vor allem Einnahmen aus den Casinos, Shops, Getränkeverkäufen usw.

Garfield hat geschrieben:Klar gibt´s sowas bereits: Easy Cruise bietet nur die reine Transportleistung, und alles andere, vom Essen bis hin zur Kabinenreinigung muss selbst erledigt bzw. zugekauft werden.

van Klomp hat geschrieben:Das wusste ich nicht... ist das denn z.B. bei der (dem?) "Mein Schiff" genauso? Denn ein Name wie Gosch/Sylt ist ja auch an Land bekannt. Ist Gosch da sozusagen beauftragter Subunternehmer von Tui Cruises? Ich hätte spontan eher erwartet, dass es sich dabei um ein "Shop-in-Shop"-Konzept handelt, bei dem Gosch auf eigenes Risiko agiert.
Ist es bei Kreuzfahrten denn so, dass diese Extraleistungen schon immer kostenpflichtig waren und nun nur stärker forciert werden, z.B. durch größere, attraktivere Casinos oder neuartige Angebote wie Kletterwand und Seilbahn - oder wurden auch ehemalige Inklusivleistungen in kostenpflichtige Dienste umgewandelt?

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