von fneumeier am 22.04.2009 15:24
In der Süddeutschen Zeitung war etwas ausführlicher berichtet, leider ohne Angabe der Anbieters. Hauptgrund für die hohe Summe war wohl, dass der Anbieter Stockholm als einen Stopp anpries, von vorneherein aber wohl kein Anlauf laut Anlaufliste des Stockholmer Hafens geplant war. Die Passagiere wurden erst an Bord informiert mit der Begründung, man könne Petersburg erst später verlassen, was zu einer Nachtdurchfahrt der Schären führen würde, was aber nicht erlaubt sei. Laut Anlaufliste des Stockholmer Hafens war aber wohl klar, dass diese Schärendurchfahrt von dem betreffenden Schiff wohl nur alle 14 Tage geplant war und die konkrete Fahrt eben keine solche beinhaltete, obwohl ausdrücklich als solche verkauft.
Sagen wir mal diese offensichtlich ungenauen Angaben führten zur Entscheidung. Selbstverständlich kann auf der Fahrt nach dem Kleingedruckten jederzeit die Route geändert werden, wenn beispielsweise aus witterungsbedingten oder technischen Gründen nötig. In dem Fall gibt es natürlich auch nix zurück.
Gruß
Carmen