Raoul Fiebig hat geschrieben:
Anglizismen dort, wo sie Sinn machen und sie sich im allgemeinen Sprachgebrauch etabliert haben oder noch etablieren - gerne. Aber alles "verenglischen", um irgendwie "hipp und modern" zu sein um den Preis, daß kaum noch jemand versteht, worum es geht - nein danke.
Hallo Raoul,
da stimme ich mit Dir 100% überein.
Aber bei der Bahn jetzt die Rolle rückwärts zu machen, wg. einer Kurzparkzone, halte ich schon für etwas übertrieben.
Guter Service und richtige Informationen bei den beliebten "Verzögerungen im Betriebsablauf" wären mir wesentlich lieber, egal ob ich die nun am Service-Point oder der Information erhalte. Aber da ich oft den Eindruck habe, dass viele DB-Mitarbeiter bereits innerlich gekündigt haben, werden meine Hoffnungen wohl nicht erfüllt werden.
Wenn man alles krampfhaft verenglischt, ist man ja nicht modern sondern manchmal eher lächerlich.
Als die Uhrenmarke Fossil vor einigen Jahren mit "What vintage are you" versuchte Ihre Zielgruppe anzusprechen, mag dies vielleicht in UK vernünftig gewesen sein. Dort wurde dies auch mit entsprechenden Aktionen unterstützt, doch im dt. Markt war dies eher irritierend und oftmals verstanden nicht einmal die Verkäufer das Konzept.
Grüße,
Martin