Am 9.10.10 sind wir mit US Airways über Philadelphia nach San Juan geflogen. War sehr ok.
Sonntag, 10.10.10
Für zwei Übernachtungen waren wir in einem einfachen Hotel. Stadtbesichtigung in San Juan. Es ist heiß!!!! Deshalb einmal baden im Meer.
Montag, 11.10.10
Nach einem Strandspaziergang sind wir mit dem Taxi zum Schiff und haben dort einfach nur alles beobachtet, bis wir einchecken konnten. Um 11:30 waren wir drin! Empfangssekt auf Deck 3, wo der Eingang war, dann mit dem durchsichtigen Aufzug nach oben, ein erster Rundgang auf den oberen Decks vom noch leeren Schiff; überall „welcome on board, how are you?“, dann landeten wir im Buffet Restaurant, heißt Ocean Cafe /Grill. Porzellan, kein Plastik, sogar die Kaffeetassen! (Außer den Getränkebechern in schönem Blau.) Auf den Tabletts liegen Stofftücher, damit das Zeug nicht so rutscht und vermutlich auch, damit es nicht so kantinenmäßig aussieht. Eben anders, der kleine Unterschied.
Die Kabinen wurden nach 13 Uhr freigegeben, unser Gepäck kam ca. 16 Uhr.
Wir schaffen es grade noch, unsere Koffer auszuräumen, dann war Rettungsübung im Theater: Alle müssen beim Signal OHNE Rettungsweste, aber mit Bordkarte zu ihrem Sammelplatz, dort stehen drei auf der Bühne, die vormachen, wie man eine Rettungsweste anlegt, dann noch ein paar Brandschutzhinweise, dann dürfen wir wieder gehen.
Abendessen ist immer um 6:15 Uhr. Wir sitzen mit unseren 4 Amerikanern in der deutschen Ecke an einem 12er Tisch. Unsere Kellner: Alfred aus Indien und Olena aus der Ukraine. Die anderen 5 Deutschen sitzen ab dem nächsten Abend an einem eigenen Tisch.
Nach dem Abendessen war cruisecritic-Treffen hinten auf dem offenen Deck, was aber nicht so doll war, es war zu laut zum Unterhalten. Das richtige organisierte CC-Treffen ist für morgen früh 10 Uhr angesetzt (da waren nicht viele da, ist ja kein Seetag).
Treffen für Teens: Es scheint keine zu geben, sie war die Einzige. Am 15. in St. Lucia gibt es einen Fragebogen zur Kundenzufriedenheit, bei dem ich draufschreibe „Where are the teens?“. Am nächsten Tag werden alle Teens schriftlich eingeladen zum Wii spielen. Es kommen tatsächlich noch drei andere, aber das war’s auch schon wieder. Grundsätzlich hat ihr die Kreuzfahrt trotzdem gefallen, wann kommt man schon mal in die Karibik?
Wegen der Diskussion über Altersbeschränkung bei den Amis: Sie war mit ihren 15 Jahren auch öfters alleine im Schiff unterwegs, auch im Theater saß sie manchmal woanders. Hat niemand interessiert.
Das Schiff:
Die Millenium gehört zur selben Klasse wie die Constellation, die Summit und die Infinity. Sie ist 293 m lang und 32 m breit. Das ist genauso groß wie die Musica, mit dem Unterschied: 900 bis 1000 Leute weniger!
Schiffszustand: Ich habe nicht nach Rost oder so was gesucht. Es wurde gelegentlich wo gepinselt. Den Zustand fand ich prima, wenn wo was abgenutzt war, ist es mir nicht aufgefallen. Es ist ein schönes Schiff.
-Die Aussichtslounge vorne fand ich toll. Wegen gutem Wetter (und dortiger Tiefkühlung) brauchten wir sie aber nicht so oft, war lieber oben drüber im Freien. In Alaska dürfte sie voller sein.
-Raucher fielen nirgendwo auf. Hinter dem Buffetrestaurant außen stehen Aschenbecher und auf einer Seite am Pooldeck. Im Casino nicht.
-Wenn man von Land zurückkommt, ist vor dem Eingang immer ein netter Service: Kalte feuchte Tücher zum Erfrischen und kalte Getränke und ein freundliches "Welcome back".
-Beim Kino gibt es noch einige Versammlungsräume in verschiedenen Größen, einer mit einem langen Konferenztisch, einer bestuhlt und mit einem E-Piano usw. Im Kino oder im Theater sind Vorträge.
Es ist Platz im Buffet-Restaurant! Und überhaupt überall. (Wir sind MSC-erprobt). Die Stühle sind weich, breit, mit Armlehnen (viele) und man kann überall bequem hin. Es gibt immer ein ordentliches Sortiment zur Auswahl. Pizza, Sandwiches, Kuchen, Eis (nachmittags). Getränkeautomaten, die funktionieren und sogar Auswahl dabei, zwei Säfte, Wasser und Eiswürfel, Kaffee mit und ohne, Milch, heißes Wasser und Tee. Das immer, und viiiiiel mehr bei Frühstück und Mittagessen. Salatauswahl ist für ein Schiff super! Pizza schmeckt klasse! Dass das Eis gut ist, habe ich erst am Ende herausgefunden.
Restaurant: so gut wie hier war es nur auf der Galaxy (gleiche Firma). Ein Spezialitätenrestaurant brauchen wir nicht, es gab jeden Abend Spezialitäten. Auch hier immer Auswahl aus vier Möglichkeiten je Gang, dazu eine Seite Speisekarte, was man jeden Abend bekommen kann, wenn mal gar nichts vom Tagesangebot schmeckt. Man kann auch jederzeit Sonderwünsche äußern, die Kellner reißen sich ein Bein aus, um die Wünsche zu erfüllen. (Wer hier nörgelt, sollte Europa fahren und das bezahlen, da hat man die Nörgelerlaubnis im Preis mit drin.) Ich hatte zweimal etwas ganz durchgebraten. Bei mir wäre das eine Schuhsohle geworden, dort waren die Stücke superweich und trotzdem kein bisschen rot.
Man kann auch zu Frühstück oder Mittagessen ins Restaurant gehen, was wir gar nicht genutzt haben. Außerdem haben wir nicht die Häppchen probiert, die es beim Cova Cafe zu bestimmten Zeiten gab, sie sollen gut gewesen sein. Sie kosten nicht extra, auch wenn die Präsentation hinter Glas das vermuten lässt. Eine Hamburgerecke gibt es am Pooldeck.
Falls irgendjemand erzählen sollte, dass es auf Schiffen keine Rolltreppen gibt oder die nicht möglich sind, der lügt. Unsere Waiter müssen für jeden Gang zwei Stück runter und voll beladen zwei wieder rauf, wir sitzen im Restaurant obere Etage. Einmal schepperte es fürchterlich und lange. Es war aber nur Blech, einem Kellner sind die Blechschüsseln vom Krabbencocktail runter gekullert. Es klang interessant.
Die Desinfizierer nerven übrigens fürchterlich, ab St. Lucia gingen sie uns auf den Wecker. Wenn man unten rein kommt, steht jemand. Vor jedem Eingang zu einem Restaurant steht jemand. Wenn man also von draußen kommt, muss man 2x innerhalb von 5 Min. die Hände hinhalten. Morgens schleiche ich mich immer von hinten rein, um meinen Kaffee zu holen, dafür muss man nicht desinfiziert sein. Einfach nervend. Aber irgendwas muss ja mal nerven...
Kabine:
Nr. 2008 rechts außen die vierte von vorne, großes rundes Fenster, ca. 1 m Durchmesser. Für drei Leute ist es ziemlich eng. Besser wäre, wenn das dritte Bett oben aufgehängt wäre (das gabs in anderen Kabinen). Das ca. 1 m breite Sofa wird abends zum Bett ausgezogen. Der Tisch steht dann auch noch im Weg. Durch die Spiegel scheint die Kabine größer und nicht beengt.
Der Schrank hat 2 Fächer zum Hängen, worin zwei Bademäntel hängen, 1 Fach zum legen, darüber ganz hohe obere Fächer, wo die Schwimmwesten liegen, den Safe, 6 Schubladen, dann kommt der Kühlschrank mit viel Zeug drin, darüber sind ein Schirm und zwei dicke Strandtücher, auf der einen Seite steht Celebrity, am anderen Ende ist das Schiff abgebildet, kann man kaufen für 28$; oben drauf der Fernseher, oben drüber ein großes Fach mit viel Platz.
Zwei Nachtschränkchen mit je 2 Schubladen. Schreibtisch hat re und li je ein schmales Fach. Auf dem Schreibtisch steht immer eine Kanne Wasser und ein Eiswürfelbehälter, wird 2x täglich ausgetauscht.
Ablageflächen fehlen mir, wir haben aber alles untergekriegt. Nachtrag von hinterher: Als alles seinen Platz hatte, war es in Ordnung und groß genug.
Ein ziemlich breites Bett und alles sehr ruhig. Auch die Klimaanlage fällt überhaupt nicht auf.
Bad:
Groß genug und wie man wünscht. Die Dusche ist ca. 100 x 50, der Wasserdruck ist prima, oben gibt es eine Wäscheleine, unter dem Waschbecken ist ein Schrank, oben sind 2 Ablagen, der Föhn ist im Bad. Die Spiegel sind nicht klappbar, aber man kann sich trotzdem von hinten sehen - sehr wichtig für die jugendliche Dame.
Gegenüber von unserer Kabine brummt es immer hinter einer Tür ziemlich laut. Habe Kabinen-Oscar gefragt, da verbirgt sich die Klimaanlage. Eine Tür dahinter ist ein Crewabgang mit Treppe und Aufzug und daneben etwas chemisches, das ich auch gelegentlich im Flur gerochen habe.
Zur Musik auf dem Schiff: Es gibt 4 Sänger, die oft in der Mitte bei kleinem Stammpublikum singen, ohne Instrumente, alles a capella. Ist manchmal lustig. Dann gibt es eine Klavierspielerin mit zwei Geigern, die auch dort zu finden ist, im Wechsel. Im Michaels Club spielt immer ein Klavierspieler mit einem auffallend deutschen Namen, aber dort gehen wir nicht hin, da ist es nur dunkel (wenn ich schlafen will, gehe ich lieber ins Bett). In der Rendez-vous lounge auf Deck 4 ca. in der Mitte spielt eine Tanzband. Sie mögen Salsa. Wenn wir vom Abendessen kommen, sind sie immer dran. Der Tanzboden ist aber gar nicht glatt. Dann gibt es noch eine Gruppe, die sehr südamerikanisch klingt, denen haben wir noch nie länger zugehört, und dann die Band aus 7 Leuten, die während den Shows spielen. Und zwar ziemlich gut. Der Trompeter ist nominiert für fünf Grammys.
Infos von anderen, die eine Theaterführung hatten: die Tänzer wechseln nach dieser Fahrt.
Die Freundlichkeit des Personals ist Wahnsinn. Jeder begrüßt einen.
Bier 5$, Wein 7-8 $ pro Glas, dazu nicht nur 15 % Servicecharge, sondern in San Juan noch 7 % Tax, eine lokale Steuer.
Das Trinkgeld wird übrigens täglich dem Bordkonto belastet.
Wir werden 2 formal nights haben.
Wir sind an Bord genau 2008 Passagiere. Nationalitäten bei den Gästen: Deutsch gefühlte 500, aber es sollen 186 gewesen sein, dazu Österreicher und Schweizer, Chinesen, Spanier, Engländer und mindestens eine aus Irland, Holländisch und Französisch habe ich einmal gehört, und eine Familie war aus Finnland mit drei kleinen Kindern.
Dienstag, 12.10.10 St. Croix, Frederiksted / Christiansted
Es gibt einen kostenlosen Shuttle bis zum Ende der Pier, dort stehen gut organisierte Taxis. Wir nahmen spontan den Bus nach Christiansted, zurück wann man will zwischen 11:30 und 16 Uhr, für 12$ pP. Dort angekommen spazierten wir etwas herum, auf einmal kam mir eine Bank und der Platz davor sehr bekannt vor, und ich hatte die webcam entdeckt, die ich in der letzten Zeit immer angeguckt hatte. http://www.gotostcroix.com/live/piercam.php
Gegenüber liegt eine Insel, Hotel on the cay, dorthin setzt man mit einem Boot über (3 oder 4 $) und dort haben sie einen wunderschönen Strand mit feinstem Sand. Nicht groß, aber mit Toilette, Getränkeverkauf (Fläschchen Wasser für 2 $). Im Wasser ist es angenehmer als draußen, selbst im nassen Zustand im Schatten. Es ist heiß! Liege würde 5$ kosten. Das ist an anderen Stränden auch so.
Irgendwann hatten wir genug , haben gepackt und waren in Christiansted noch etwas shoppen, zurück: Abfahrt am Parkplatz, wo man raus gelassen wurde. Dort hatten sie eine „Wartehalle“, 9 Stühle mit einem Zeltdach oben drüber. Als genug zusammen waren, was sehr schnell ging, wurde ein heißes Auto gefüllt und wir wurden zurückgebracht.
In der Kabine finden wir die Ankündigung vor, dass wir an einem Seetag alle drei zu einer Brückenbesichtigung eingeladen werden, Termin kommt noch. Wir sollen aber nicht davon erzählen, weil das sehr begehrt ist.
Der Pott bewegt sich mal. Es ist nicht viel los, alle sind im Theater bei einem amerikanischen Comedian, den wir sowieso nicht verstehen, oder beim Essen. Wir kaufen ein Onlinepaket und melden uns per Blog. Ab 10 ist wieder was los, aber da sind wir schon müde.
13.10. Mittwoch St. Kitts
Um 9 Uhr hatten wir einen über cruisecritic organisierten Ausflug mit Rosevelt Taylor, ehemaliger Texas Ranger, Soldat auf 10 Jahre, was er als erstes erzählte. Er erklärte viel und gut und laut und langsam genug, so dass wir es auch verstanden.
St. Kitts war sozusagen der Standort bei der Eroberung der anderen Inseln. Columbus landete hier als erstes auf der Suche nach frischem Wasser. 100 Jahre später kamen die Engländer und Franzosen (ab 18. Jahrh. nur noch Engländer) und kolonialisierten von hier aus die Karibik, St. Kitts war das Hauptquartier.
Letzte Woche (Anfang Oktober) hatten sie einen Sturm, keinen Hurrikan, aber 4 Tage lang ein Regengebiet, was sich richtig ausgetobt hat und Massen von Regen abgegeben hat. Überall waren noch die Straßen kaputt, unterspült usw. und die Reparaturtruppen unterwegs.
Wir hielten bei Romney Manor Plantage, Brimstone Hill und Fort, an einem Aussichtspunkt und am südlichen Ende der Insel mit Strand Cockleshell beach.
Später war die erste formal night. Vor der Show Ballroom Dance stellte sich der Kapitän und seine Mannschaft vor. Grieche, schwierig zu verstehen.
14.10. Donnerstag Dominica, Roseau
Another day in paradise – den Spruch hört man im Moment überall auf dem Schiff.
Ausflug von zuhause gebucht mit Levi Baron, er gab uns weiter an Gary, der uns und noch zwei andere über die Insel fuhr. Wir waren in einem Van nur zu fünft!
Überall wird an den Straßen gebaut, was dabei erstaunt: China schickt seine Gefangenen hierher, um statt im Gefängnis zu sitzen hier was zu arbeiten; sie bauen die Straßen aus. Auf den Schildern dort unten stand auch gelegentlich was auf chinesisch drauf.
Bananen: Dole und Chiquita haben den Markt bestimmt, der Preis ging um 15 oder auf 15 Ct. (das weiß ich nicht mehr) runter, die kleinen Bauern können nicht mehr mithalten, deshalb sind die Bananenplantagen fast alle verwildert. Ist auch verständlich; wir kaufen 1 kg für 77 Cent hier im Supermarkt. Das geht irgendwie nicht.
Sie exportieren Kakao und Gewürze, ähnlich wie Grenada, und Ananas und Mango.
Mr. Nice hatte seinen Fruit-Stand noch zu, wo man normalerweise probieren kann gegen ein Trinkgeld. Am Emerald Pool waren wir fünf alleine! Das war irgendwie unglaublich. Später an den Trafalgar Falls allerdings nicht mehr.
Um 13 Uhr waren wir an der Champagne Bay, Kind schnorchelt zum ersten mal in ihrem Leben an einem der weltbesten Schnorchelplätze, viele bunte Fische und Blubberblasen aus dem Korallenriff.
Show am Abend: Amy am Klavier, eine ziemlich dralle Amerikanerin im roten engen Kleid...
Besonderheit bei Dominica: Carnival und Royal Caribbean fahren es nicht mehr an, es ist zu teuer für sie. Das ist sehr schade; ich bin froh, mal dort gewesen zu sein.
15.10. Freitag, St. Lucia, Castries
Nach drei Inseln sind wir schon fast übersättigt. Heute ist kein Ausflug angesetzt.
Hier soll man mit dem öffentlichen Bus für 2,30$ bis zu den Pitons fahren können, wurde mir erzählt.
Der kleine Flughafen ist direkt neben dem Hafen, morgens und nachmittags starten und landen kleine Maschinen, die zu den Nachbarinseln fliegen.
Wir haben uns dann doch eine 2 Std. Tour andrehen lassen, bis zu Marigot Bay und beach. Dann übergab er uns an Rufus, er würde die Tour mit uns fahren. Wir brauchten eine Stunde für folgendes: hoch zu Morne Aussichtspunkt, wo man von irgendwelchen Verkäufern überfallen wird und einen beautiful view auf das Schiff hat, dann am Gouverneur(in)-Palast vorbei, Halt an einer Holzschnitzerei, wo wir aussteigen und gucken mussten, aber wir waren schnell fertig. An der Bananenplantage vorbei bzw. mitten durch und hoch zu einem Aussichtspunkt, wo man auf Marigot beach runterguckt. Hier regnete es grade mal. Dort unten wurden Szenen von Dr. Doolittle und Fluch der Karibik gedreht. Das ist ja nur ein Stückchen Strand mit Palmen; man muss auch noch für 3$ übersetzen. Das gefiel uns genauso wenig wie der Regen.
Auf dem Plan entdeckte ich hinter der Rollbahn vom Flughafen einen Strand, er wollte uns zwar einen anderen einreden, aber wir ließen uns dort absetzen. Es war niemand da, weil es keine „touristische Infrastruktur“ gibt. Einen Kilometer Strand nur für uns alleine, direkt neben der Landebahn. Man könnte auch laufen. Bei 35 °.
Die Geschäfte am Schiff sind vergleichsweise teuer.
Es gibt hinten eine Fähre, die in die City fährt.
Samstag, 16.10. Barbados, Bridgetown
Heute wird’s städtisch, wir parken in einem richtigen Hafen mit Kränen usw.
Es gibt einen kostenlosen Shuttle vom Schiff zum Terminal. Das Terminal ist eine riesige Halle mit vielen Shops, auch schön klimatisiert. Am besten in der Tourist-Info einen kleinen Ortsplan mitnehmen, dann weiß man, wo man ist.
Alles ist gut organisiert und beschildert, draußen ist ein Platz für shuttle to the city, pro person für 2$ einfache Fahrt. Zurück kostet es das gleiche.
Wir sind ein bisschen durch die Stadt gebummelt und dann am Strand gelandet. Als wir gingen, füllte dieser sich; mehrere Busse mit Ausflüglern spuckten ihre Fracht aus, alle strömten genau dort an den Strand.
Es war ein gechillter Tag.
17.10. Sonntag Grenada, St.Georges
Neben uns parkt die Grand Princess ein.
Draußen im Terminal wurden wir von einem Deutschen angesprochen, der noch Mitfahrer für ein paar junge Frauen suchte. So machten wir zu 8 einen Ausflug: erster Halt an einem Gewürzstand, gute Einkaufsmöglichkeit mit schönem Ausblick, aber überall drängte er, nur 15 Minuten!, dann zum Annandale Wasserfall, wo Mutige auf eine Klippe kletterten und tief runter ins Wasser sprangen, weiter zum Grand Etang Nationalpark, wo er uns erzählte, es würde sich nicht lohnen, die 2 Dollar Eintritt zu zahlen, dort drin würde man nicht mehr sehen als außen am Parkplatz. Hinterher fand ich im Reiseführer, dass es dort ein Infozentrum gibt und man um den See herumlaufen kann. Unser Fahrer hat sogar behauptet, da wäre kein See, es wäre nichts sehenswert. Er wollte einfach schneller fertig sein. à Ein Achtung! an unsere Nachfolger.
Dann fuhr er uns zum Strand Great Anse Beach mit schönem Ausblick auf die Schiffe. Diesen Strand fand ich am schönsten. Dort wollte unser Fahrer gleich sein Geld. Nach größerem Palaver mit allen hatte er gewonnen, er bekam von jedem 20$ und versprach, dass er um halb 3 da ist, um uns zurückzufahren. Wir merkten uns seinen Namen, Victor Charles. Das war noch auf keiner Insel so, aber er sagte, er hätte schon oft Leute gehabt, die ihn bestellten und dann weg waren. Es hat auch geklappt.
In Grenada ist im Terminal free wifi, überall stehen und sitzen sie mit Laptops herum. Das musste ich dann auch ausnutzen.
Die Grand Princess parkte zuerst aus, dann waren wir dran. Grenada in der Abendsonne sieht ganz toll aus, wunderschöne Grün-Töne!
Um 9 war Show „Boogiewonderland“, Hits der 70er und 80er
Mit dem Today für morgen kam auch die Einladung für die Brückenbesichtigung: morgen um 1, mit Ausweisen, ohne Video, weil sie es nicht in youtube wiederfinden wollen, Foto erlaubt. Cordially invited. Yeah! Und immer noch very confidential, dick und unterstrichen (soviel wie top secret).
Das Tagesprogramm für morgen auf Deutsch ist wieder katastrophal. Musste eine englische Ausgabe holen, in der allerdings auch noch Fehler drin waren.
18.10.10 Seetag
Heute ist von 10-13 Uhr Brunch im Restaurant unten.
Es gibt Vorträge, Tanzkurs, irgendwo Bingo, Hochzeitstags-Feier für alle Betroffenen, Treffen des Captains Club (zu der Zeit gehen wir auf die Brücke), Präsentation zukünftiger Kreuzfahrten, u.a.
Wir hielten uns heute auf unserem „Privatbalkon“ auf, Promenade auf Deck 4 im Schatten, dort ist es schön ruhig. Wir fahren ca. 12,5 Knoten und sollen ca. 30 naut. Miles neben Venezuela sein,
Brückenbesichtigung: Um 10 vor 1 sammelten sich knapp 30 Leute vor dem beschriebenen Aufzug. Der Hotelmanager kam und begrüßte und erklärte schon mal einiges, z.B. dass man beim Durchgehen leise sein soll, weil da wegen der Schichten immer jemand schläft. Eine Securityfrau passte auf uns auf. Seit 2 Jahren werden diese Brückenführungen erst wieder gemacht, nur mit Einladungen, wobei nicht klar ist, nach welchen Gesichtspunkten ausgewählt wird, ist wohl irgendwie gewürfelt, aber wenn ihnen ein Gesicht nicht gefällt, dann darf der nicht mit rein. Die Fotografen kamen auch mit und jeder wurde am seitlichen Steuerstand fotografiert. Eine blonde 2nd officer Christina mit einem hartem östlichen Akzent aus Rumänien erklärte uns alles. Der Kapitän würde sich nicht so oft sehen lassen, würde nicht alles selbst machen, sondern den Nachwuchs auch ran lassen zum Üben. Das fand sie sehr positiv. Bei einer Informationsveranstaltung später wurde uns erklärt, dass das auch erst seit einigen Jahren so ist, aber zum Glück, denn hier kann jeder, der darf, das Schiff auch praktisch fahren.
Das Schiff fuhr mit Autopilot, aber durch Wind und Wellen kommt es ab, als wir kamen war die Abweichung 3,2°, während sie uns da erklärte, korrigierten die Kollegen schon bis auf 2° zurück.
Nach einer halben Stunde mussten wir wieder gehen. Das wäre mal interessant bei Sturm. Aber da wäre es sicher nicht erlaubt. Es gab vermutlich nur zwei Gruppen, die besichtigen durften.
Die Show heute Abend: Ein Imitator von bekannten Sängern, besonders gut Elvis.
In der Cosmos Lounge, ganz oben vorne, gab es später „Dancing with the stripes“, d.h. ein lustiger Wettbewerb in Form eines Castings, ein Offizier (mit Streifen) und eine ausgeloste Passagierin (einmal umgekehrt) mussten kurz verschiedene Tänze miteinander tanzen. Anschließend gab’s noch was Leckeres zu essen, aber das fanden wir nicht mehr nötig.
Außerdem hatten wir heute noch etwas zu reklamieren: Wir hatten 2,30 für Samstag auf dem Konto, das kann nur eine Cola gewesen sein, aber die laufen immer über das bereits bezahlte Paket. Am Samstag war der gewohnte Kellner nicht da, der andere hat es anders berechnet. An der Rezeption waren sie sehr skeptisch, ob das stimmt, was wir erzählen. Sie wollten es zurückbuchen. Wir haben das Konto beobachtet, sie haben es NICHT zurückgebucht. Für 2,30 war es uns zu blöd, wieder an der Rezeption zu mosern, aber der Hinweis: Bordkonto beobachten!
Wir haben es am Schluss noch mit genauer Quittungsnummer auf den Gästefragebogen drauf geschrieben. Wird zwar niemand mehr interessieren, weil ich sonst überall excellent angekreuzt habe, aber los werden wollte ich das schon.
- - - - -
Um 4 Uhr war eine Info vom Navigationsoffizier. Das war sehr interessant.
Da sich hier im Forum Schiffsinteressierte rumtreiben, hier meine Stichpunkte in voller Länge: (falls Fehler drin stecken, interessiert mich die richtige Version)
Schiffsinfos von Brücke und Vortrag:
Ballast ist in der Mitte zum Stabilisieren. Das Schiff fasst Diesel für 14 Tage. Es ist gut, wenn es voll ist, nicht wenn es leerer fährt. Wassertanks, 68 gallons (selber rechnen!) pro Person und Tag!, sind auch in der Mitte untergebracht.
Die Streifen auf den Schultern der Offiziere:
purple (ist doch lila, oder?) – Maschinenraum
grün – Umweltoffizier, gibt nur einen
blau – Brücke
weiß – Hotel
rot – Arzt
Sie haben keine Wal-Ortung. Die Azipods sind 18 Fuß hoch, sind so 6 Meter.
Hier in der Karibik sind alle Häfen sehr einfach anzulaufen, deshalb kommt der Pilot/Lotse immer erst 15 Min. vor dem Anlegen aufs Schiff. In Alaska ist das anders, da ist mehr Wind, sehr eng usw. und deshalb ist ständig einer an Bord.
Die Planungen für Kreuzfahrten läuft 2 Jahre vorher, jetzt sind sie bei 2012-13 beim Planen.
Bei höherer Geschwindigkeit kann das Schiff selbst 55000 Liter frisches Wasser pro Stunde produzieren, das Schiff kann 23-24 Knoten.
In der Karibik fährt man mit 8-9 Knoten, wir im Moment schnell mit 12. Also muss man hier Wasser bunkern, denn Produktion ist bei geringer Geschwindigkeit höchstens 25 – 30 Tonnen, der Verbrauch ist aber ähnlich hoch. Restliche Daten sind nicht richtig überliefert.
NACOS -so heißt das Software-Programm für Schiffe zum Fahren. Bald sollen die Seekarten eingestellt werden, es gibt dann keine mehr auf dem Schiff, alles nur noch Bildschirm und Computer. Auf einigen Schiffen ist das schon so. Was ist, wenn alles ausfällt? Das soll nicht vorkommen, wenn eins ausfällt, gibt es noch zwei weitere Möglichkeiten usw...
Wetterupdate kriegen sie mindestens alle 6 Stunden.
Die Schiffsführung:
Master – ist der Kapitän
Staff Captain – kann das gleiche wie der Kapitän, ist halt der Vertreter
Chief Officer, es gibt 2 – ein nautischer, das war unser Referent, Grieche, und einer für die Unterhaltung des Schiffs, sozusagen der Instandhalter.
Ein Chief Officer Safety – das ist ein erfahrener Chief Officer, der für Training und Erhaltung der Sicherheit zuständig ist. Viele Nationen auf dem Schiff zusammen, alle sehen es etwas anders, er hält alles auf dem gleichen Level.
Second Officer, es gibt 2 – assistieren dem Nautiker oder dem Sicherheitsoffizier
Apprentice Officer – genannt der „Kadett“, der studiert noch, es ist von seiner 4-jährigen Ausbildung sein praktisches Jahr.
Able Bodied Seaman – steuert das Schiff, also der Mensch für alles, der tut, was die Chefs wollen.
Beim Anlegen stehen hinten auch welche, weil trotz Ausguck an der Seite der Steuermann nicht weiß, wie weit er hinten noch weg ist. Sie fahren grade neben die Pier, dann können sie direkt seitlich ranfahren, durch die 360° steuerbaren Dinger.
950 Leute Besatzung, 23 Sprachen.
Wenn Wind ist, ab 35 km, wird das Einparken schwierig, bei 40 kmh lassen sie es vermutlich sein.
Von 2000 – 2004 hatten sie viele technische Schwierigkeiten mit dem Schiff. Immer war irgendwas nicht in Ordnung. Er hat dadurch gelernt, wie man damit umgeht, und meint, es ist ein sicheres gutes Schiff, auch im Sturm, verhält sich gut. Auch in Südamerika, da gibt’s die tollsten Stürme. A smooth sailing ship. Das stimmt, wir merken eigentlich nie, dass es sich irgendwie bewegt.
Unser Kellner meinte, es wäre nicht so gut wie die Schiffe aus Papenburg, die Deutschen bauen bessere Qualität.
Bremsweg bei maximaler Geschwindigkeit: 4-5 Minuten, knapp eine Meile.
Frage aus dem Publikum nach den Hurrikan-Aktivitäten. Da erfuhren wir, dass grade Paula bei Kuba tobt.
19.10. Dienstag Curacao, Willemstad
Vor 7 Uhr war oben schon eine Menschenmenge, das war ungewohnt. Viele bunte Häuser, es sieht sehr angenehm aus. Nach uns kam die Serenade of the seas, sie legte außen an dem Anleger an.
Wir sind irgendwie in Holland. Manche sprechen holländisch, was hier Landessprache ist. Außerdem spricht man Englisch und Papiamento, das es nur hier gibt und eine Mischung aus allem ist
Morgens Stadtbummel, natürlich über die Brücke und durch das Städtchen streifen.
Nach dem Mittagessen auf dem Schiff fanden wir direkt davor noch eine Rundfahrt für zwei Stunden, nur für 8 Leute. Es ging zum Plantagenhaus mit der Likörfabrik, zum Ort Spanish Water, wo die Reichen wohnen, später auch vorbei an ärmeren Stadtvierteln. 90 % der Strände der Insel sind künstlich angelegt.
Zu kaufen gibt es überall Schmuck, Swarovski, Uhren, Shirts, dann Klamotten und halt Souvenirs.
Als wir zurück ins Schiff sind, stellte die Securityfrau fest: There is liquor in it, please drop it at the table on the right, aber das haben wir einfach mal nicht verstanden und sind unwissend vorbeigelaufen. Das wiederum hat niemanden interessiert. Wir haben 5x 50 ml Likör dabei und werden unsere Souvenirs nicht leer trinken, um dann durchs Schiff zu torkeln.
Show heute: Mike Price, Jongleur mit ersten Plätzen bei Meisterschaften, die Menge war begeistert.
20.10.2010 Aruba
Aruba sieht schön aus. wieder schön bunt.
Im Hintergrund sieht man große Hotels, das muss Palm Beach sein, hoffentlich auch mit solchen.
Nachdem wir uns nur mal interessehalber erkundigen, was es so an Ausflügen gibt und was sie kosten, nehmen wir den öffentlichen Bus für 2,30 pP hin und zurück nach Palm Beach. Dort gehen wir an den Strand. Ja, es gibt Palmen dort. Aber man sieht sie kaum neben all den Liegestühlen, Sonnenschirmen und Menschen.
Liegen kosten 5$, Sonnenschirme sind inklusive, da wir früh sind, kriegen wir einen schönen Schattenplatz. Es wird voll. Von den 4000 Leuten auf 2 Schiffen sind ca. 2000 hier, dazu noch die, die in den Hotels wohnen. Das Wasser ist nicht klar, ich kann noch nicht mal bis zu meinen Knien gucken und relativ schnell kann man nicht mehr stehen. Bei den Stränden der anderen Inseln war das Wasser immer klar, zum Teil sogar mit Fischen.
Schön war’s trotzdem, aber dort mache ich keinen längeren Urlaub.
Bei der Rückkehr gab es in der Halle was Besonderes: Sekt-Orange für alle, weil es der letzte Anlaufhafen war, vom F&B Manager persönlich.
Einkaufstipp: Aus dem Tor raus gleich nach links an den Ständen mit dem engen Gang dazwischen sind die Souvenirartikel billiger als in jedem anderen Geschäft oder den Buden gegenüber vom Schiff. An der Hauptstr. sind vor allem Schmuckgeschäfte, Uhren usw. Schweizer Uhren sind dort nicht unbedingt billiger, sagt mein Uhrenkenner. Vielleicht für die Amis. Und Victorinox Taschenmesser kriege ich hier daheim günstiger als dort.
Wir hatten tatsächlich ein zweites Mal eine Einladung für morgen für die Brückenführung. Dafür hatten Scott und Debbie beim Abendessen immer noch keine verbindliche und haben mal nachgefragt und erst dann eine bekommen.
Heute ist zweiter Galaabend. Leider fahren wir genau um 6. Während wir schon vorwärts fahren fliegt ein Flieger im Landeanflug grade vor unserem Schiff vorbei. Draußen ist es noch hell, wir fahren weg und wir müssen ins Restaurant, wo die Jalousien zu sind wegen dem Gala-Essen. Grrrrr... (Nächstes Mal haben wir Select oder Mytime dining!!!)
Dieses war wieder ausgesprochen lecker, man isst Hummerschwänze; ich hatte ein Rinderfilet. Beim Baked Alaska war die Flamme in einem Stövchen daneben.
Dann folgt die dritte Show der Reise, die Abschiedsshow der Tanztruppe. Alles tolle Sachen, eine Stunde, von Musical bis Abba. Bei der zweiten Show waren alle abkömmlichen Offiziere des Schiffs bei den Zuschauern.
Seit dem Abendessen bewegt sich was - nämlich das Schiff leicht. Ein seltenes Erlebnis.
Irgendwann vor einigen Tagen habe ich einen echten Hund gesehen - auf dem Schiff! Nein, ich habe nicht den Souvenir-Likör getrunken! ! Es war kein Blindenhund, dafür war er zu klein. Heute habe ich nachgefragt, sie hat was von Training erzählt, wie sich der Hund in bestimmten Situationen verhält. Vielleicht musste er Aufzug fahren üben, da war er nämlich.
21.10.10 Seetag
Zum ersten Mal drückt sich der Gedanke durch, dass wir heute packen müssen und es in D kalt ist.
Der Tanzkurs ChaCha war verschwendete Zeit. Danach war ein Highlight, das man nicht versäumen sollte: Ca. eine halbe Stunde Show der Crew im eiskalten Theater, super tolle Leute, z.B. ein Balinesischer Tanz, zwei Gesangsnummern, ein YMCA unter Einbeziehung von Zuschauern, eine „sehr eigene“ Darbietung zweier Herren von Schwanensee (das Theater lag unter den Stühlen vor Lachen). Hinterher gabs Beifall für die Mannschaft, soviel auf die Bühne passte. Des weiteren war noch eine Kochshow und andere Aktivitäten übers Schiff verteilt. Man kann auch nur die Ruhe genießen.
Nach dem Essen fanden wir ganz oben ganz vorne zwei Liegen im Schatten mit leichtem Wind, hier kann man's aushalten. Ach ja, wann packen wir eigentlich?
Hätte gerne noch einen Seetag.
Die Show wurde gestaltet vom Orchester, dem Sänger und dem Jongleur Mike Price. Er kam ca. in Barbados an Bord und hat seinen Koffer nicht bekommen. Also lief er die ersten drei Tage in der gleichen Jeans rum. In Aruba bekamen sie dann die Mitteilung, dass sein Koffer in Curacao angekommen sei, sie schafften es aber nicht, ihn die paar Minuten rüber zu fliegen. Inzwischen hatte er von einem Kellner eine Hose ausgeliehen und ein neues T-Shirt an.
Nach der Show waren draußen viele Lichter, Land und Städte – wir waren um 22 Uhr schon bei Puerto Rico! Er wird außerhalb vom Hafen wohl über Nacht geparkt haben.
22.10. San Juan zum zweiten
Unsere Ausschiffungszeit ist 10:25 Uhr, sehr gemütlicher Vormittag auf dem leerer werdenden Schiff.
Um 10:45 konnten wir raus, die Passkontrolle ging sehr schnell mit einem „Auf Wiedersehn“, aber um den Zollzettel abzugeben brauchten wir 30 Min.
Draußen nahmen wir uns zu fünft ein Taxi zum Hotel Radisson Ambassador Plaza, Ashford Av. Das war super. Ich hatte es erst einige Wochen vorher für unter 90,- fürs Zimmer gebucht, für uns drei.
Zu Mittag wählten wir das Kontrastprogramm: den Burgerking direkt gegenüber.
Den Rest des Tages waren wir unterwegs, Fahrtkosten insgesamt pro Person 3,50 $: Bus in City für 75 Ct.. Fähre fahrn 50 Ct, Bus fahren 1$, Bacardiführung für nix, Bus umsonst zurück, weil wir kein passendes Geld hatten, Fähre für 50Ct., noch mal Bus für 75 Ct. zurück zum Hotel. Das war günstig!
Während wir in der Fähre waren kam um die Altstadt herum die Mercury gefahren und parkte an der stadtnahen Pier ein. Tolle Ansichten bei Sonne von hinten!
Bacardi ist einfach Verkaufsförderung und man kann keinen Schritt alleine tun, aber es ist interessant. Inkl. Verköstigung (nur flüssig).
In San Juan, besonders im Condado Viertel fährt man nur große Autos. Das war auffällig.
Und man geht aus Freitags Abend. Die Damen auf mindestens 10 cm hohen Absätzen!
23.10.10 San Juan – heim
Am Airport muss man zuerst die Koffer checken lassen, dann darf man einchecken, dafür haben sie Automaten, mit persönlicher Hilfe, wenn nötig. Koffer abgeben, durch Security (in USA immer Schuhe ausziehen), durch den so umstrittenen Nacktscanner mit dem Kommentar „you have a choice“; aber wenn man herangewunken wird, macht man sich ja schon dadurch verdächtig, dass man nein sagt.
Weil sie nicht viel Platz für Handgepäck im ersten Flieger hatten, konnten wir noch einen Handgepäckkoffer kostenlos als Gepäck abgeben.
Um 8:15 saßen wir im ersten Flieger, sind pünktlich geflogen und um 12:15 gelandet.
Zwischendurch war der Flug mal etwas „rockig“. Beim Anflug auf Philadelphia lief der Foto heiß.
Wartezeit überbrücken in PHL, dann ein paar unbequeme Stunden beim langen Flug ohne Schlaf.
Um gefühlt 24 Uhr bzw. hier 7 Uhr waren wir zuhause.
Wir haben eigentlich von den Inseln viel zu wenig mitgekriegt, weil es überall nur eine Stippvisite war und ein erstes Mal. Aber wir haben Grund, mal wieder zu kommen.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Kreuzfahrt war sehr gut. Hochmotivierte Mitarbeiter. Man merkt gegenseitige Wertschätzung. Das Schiff war nicht zu groß.
Leute, bucht Celebrity, sie geben sich so viel Mühe, die verdienen Kundschaft.
Wer den Bericht ausführlicher möchte (ja, das ist tatsächlich die kurze Version!), bitte PN schicken (oder ihr wisst schon, wo ihr mich sonst noch findet).
Fotos sind hier: http://picasaweb.google.com/Tinavonpfalz
Viele Grüße
Christina













