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Reisebericht: Serenade otS 22.08. - 05.09.10 Karibik

Carnival Corporation & plc, Royal Caribbean Cruises und Apollo Global Management mit allen Tochtergesellschaften (Ausnahmen: AIDA Cruises & TUI Cruises)

Moderator: moeve

Reisebericht: Serenade otS 22.08. - 05.09.10 Karibik

Beitragvon Santa Matze am 07.10.2010 21:06

Reisebericht Serenade otS
22.08.10 - 05.09.10
östliche & westliche Karibik
Innenkabine 3545

Routen:
1. Woche: San Juan - Seetag - Curacao - Aruba - Seetag - Dominica - St Thomas - San Juan
2. Woche: San Juan - Seetag - Barbados - St. Lucia - Antigua - St. Maarten - St. Croix - San Juan

Da wir (27 und 36 Jahre jung) noch nie in der Karibik waren und weil man dorthin eine lange Anreisezeit und 6h Zeitverschiebung hat, war klar dass wir 2 Wochen auf dem Schiff bleiben wollten. Auf der Suche nach einer passenden Reise ohne sich wiederholenden Häfen sind wir auf diese Kombination mit der Serenade otS aufmerksam geworden.
RCCL kannten wir schon, da wir bereits mit der Navigatior otS im Mittelmeer unterwegs waren.
Gebucht haben wir also Ende letzten Jahres online beim <PIEP>. Sehr gute Preise, einfache Buchung, Aussuchen der Kabine möglich, schnelle und freundliche Kommunikation - kurzum, wir würden jederzeit wieder dort buchen.
Einige Bedenken hatten wir wegen der vorherrschenden Hurricane-Season, jedoch konnten wir keinen anderen Termin nehmen. Entweder oder….. wir sollten aber nicht enttäuscht werden.

Flug und Vorübernachtungshotel standen noch aus. Ein Nachfragen hier im Forum bezüglich der Vorzüge der fertigen Anreisepakete der Reederei ergaben, dass man trotzdem auf sich alleine gestellt ist und man trotzdem keine Betreuung zu erwarten hat. Somit sahen wir den in unseren Augen sehr hohe Preis für den Flug und einer Vorübernachtung nicht gerechtfertigt. Zumal beim Anreisepaket der Flug mit Iberia von München über Madrid nach San Juan gegangen wäre. Eine Recherche und mehrere Empfehlungen hier im Forum brachten ans Tageslicht, dass Iberia die Koffer sehr gerne erstmal woanders hinfliegen lässt als der Passagiere. Das ist bei einem mehrtägigen Hotelaufenthalt schon ärgerlich - bei einer Kreuzfahrt, wo man erst nach einer Woche wieder an den Ausgangshafen gelangt, ein No-Go. Der einzige Vorteil dieses Fluges wäre die Immigration in die USA am Endziel in San Juan gewesen.

Wir entschieden uns jedenfalls für einen Flug mit US Airways von München über Philadelphia nach San Juan. Bedenken hatte ich jedoch nach wie vor über die in unseren Augen relativ geringe Bodenzeit in Philadelphia von 2h15min. Wer weiß wie lange die Immigration dauert, dann noch die Sache mit den Koffern, die man ja in die Hand nehmen muss obwohl man einen Anschlussflug hat…..
Kurzum, wir hatten trotz einer schikanösen Befragung bei der Immigration genug Zeit und waren viel zu früh am Gate für den Weiterflug.

Als Hotel für die Vorübernachtung haben wir uns das Sheraton Hotel am Convention Center gegönnt. http://www.starwoodhotels.com/sheraton/property/overview/index.html?propertyID=1523
Zwar nicht ganz billig aber man bekommt sehr viel fürs Geld. Außerdem hatten wir am nächsten Morgen die Serenade in Sichtweite von unserem Zimmerfenster aus.

Ich möchte noch darauf hinweisen dass dieser Reisebericht natürlich subjektiv geschrieben ist. Dinge die uns gefallen haben müssen nicht zwangsläufig anderen Lesern genauso zusagen.

21.08.10 - Anreise
Nachdem wir unsere Koffer strategisch gepackt hatten (2 große Handgepäckkoffer voll mit Klamotten, um bei Kofferverlust zumindest ein paar Tage auszukommen, die großen Koffer dann 50:50 mit unser beiden Klamotten voll gemacht) ging es morgens mit dem Auto von Regensburg nach München. Wir hatten vorab einen Parkplatz bei Holiday-Parking reserviert. 55 Euro für 2 Wochen inkl. Transfer zum Terminal und wieder zurück. Freundliche Leute dort. Wir sind frühzeitig zum Terminal 2 gebracht worden. Der US-Airways-Schalter war noch gar nicht offen. Unser Flug ging um 12:15 Uhr ab. Wir hatten genug Zeit für den Check-In und die Sicherheitsschleusen.
Als wir das Flugzeug betraten stellten wir fest, dass die reservierten Plätze, die wir online bei der Fluggesellschaft reserviert hatten sich nicht wie angegeben an den Notausgängen befanden sondern 2 Reihen dahinter. Warum? Keine Ahnung. Aber egal. Wir hatten auch so überrashend viel Beinfreiheit. Kopfkissen, Decke und In-Seat-Entertainment. Alles war vorhanden. Die 8h Flug nach Philadelphia vergingen ziemlich schnell.
Nach der Ankunft ging es dann Richtung Immigration. Es waren viele Schalter offen, so dass die Prozedur innerhalb von 25min erledigt war, auch wenn die Fragen, die uns beiden unabhängig voneinander gestellt wurden schon ziemlich schikanös waren. Aber was solls. Die Fingerabdrücke noch abgegeben, das obligatorische Bild gemacht und schon konnten wir weiter zum Kofferband. Alle bekamen ihre Koffer und mussten sie ein paar Meter weiter um die Ecke tragen und sie dort wieder auf ein Band legen. Warum das so ist erschloss sich uns nicht, da die Koffer ja in Deutschland schon durchgecheckt wurden.
Jetzt hatten wir genug Zeit uns zum Anschlussterminal zu begeben was wir auch taten. Dieser Teil des Flughafens war scheinbar schon ziemlich alt. Kleine Nieschen mit Sitzgelegenheiten, die die Gates darstellten. Dummerweise hingen in allen 4 Ecken des Raumes Fernseher, auf denen sowas ähnliches wie MTV lief. Also Musik, Werbung und Klingeltöne in voller Lautstärke. Immer mehr Leute kamen ins Gate, so dass die Sitzplätze ziemlich schnell belegt waren. Immer mehr Leute strömten herein und so gab es ein ziemliches Durcheinander. Plötzlich hat einer der Angestellten was durchgesagt, leider kam er aber trotz Lautsprecher nicht gegen die Klingeltonwerbungen an. Irgendwas mit dem Handgepäck wärs wohl - das hab ich mitbekommen. Zudem hatte seine Aussprache was kaugimmiartiges und die Geschwindigkeit seiner Worte war dann doch etwas zu viel für mich. Erst nach mehrmaligem Nachfragen stellte sich heraus dass die Anschlussmaschine schon mit Leuten belegt ist und somit nicht allzu viel Platz zum Verstauen des Handgepäcks verbleibt. Deshalb sollten alle, die große Handgepäckstücke hätten, diese vor Ort einchecken und beim Betreten des Flugzeuges davor stehen lassen. Sie werden dann in den Bauch verladen und erscheinen dann wieder am Kofferband in San Juan mit den restlichen Gepäck. Super - Laptop, Schlüssel, alles war in dem Handgepäck. Aber Rausräumen war nicht, deshalb haben wir alle Finger gekreuzt dass unser Handgepäck dann auch wirklich ankommt.
Der Flug war aus mehreren Gründen nicht sehr ansprechend. Zum Einen saßen wir in Reihe 25 - also in der drittletzen Reihe und just als der Verpfelgungstrolley vorbei kam waren alle Sandwiches aus. Nur noch eine Art Käseplatte war nicht übrig. Na ja, der Hunger treibt`s rein….. Zum Anderen war die Lufttemperatur dermaßen weit unten dass wir trotz mitgebrachter Jacken und Stricksocken tierisch gefroren haben. Vor und hinter uns haben dann noch kleine Babys geschrien. Die Beinfreiheit war gerade mal so ausreichend dass meine Knie nicht angestoßen sind. Es muss wohl so über den Bahamas gewesen sein als wir dann vor Müdigkeit weggepennt sind. Kurz vor der Landung sind wir dann wieder zu uns gekommen. Selbst im Flughafengebäude war es saukalt. Wir hatten schon Bedenken dass es draußen auch nicht gerade warm wäre.
Wir hatten Glück, denn alle 4 Koffer kamen an. Sogar ohne Beschädigungen!
Also nichts wie durch das Terminal zum Ausgang. Immerhin war es schon 22:00 Uhr Ortstzeit ( 04:00 Uhr MESZ ). Wir wollten jetzt nur noch in unser Hotel, eine Dusche nehmen und schlafen.
Als wir nach Draußen getreten sind war es auf einen Schlag da das karibische Klima. Selbst jetzt hatte es noch gefühlte 30 Grad und 80% Luftfeuchte. Mit dem Taxi ging es zum Hotel. Dort wurden wir fürstlich empfangen und aufs Zimmer gebracht, welches klasse ausgestattet war.

Bilder Zimmer:
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Als wir am nächsten Morgen durchs Fenster blickten sahen wir die Sereande schon im Hafen stehen.
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In den Unterlagen stand dass man nicht vor 14:00 Uhr einchecken sollte. Wir gingen erstmal frühstücken und klärten ein verstpätetes Auschecken um 13:00 Uhr an der Rezeption ab. Danach genossen wir die Vorzüge des Hotels auf der Dachterasse mit Pool und Bar. Zum Glück waren die Sonnenstühle mit großen Schirmen überdacht, denn es fing kurze Zeit später zum Schütten an. Kurz aber heftig! Aber entgegen dem heimischen Klima kühlte es selbst beim Regen nicht ein Grad ab. Nach 10 min kam die Sonne wieder raus und es war noch ein wenig schwüler als vor dem Regen. Jede Stunde wiederholte sich das Schauspiel wieder, was uns aber nichts aus machte. Im Sommer muss man halt damit in der Karibik rechnen.
Nach einem kleinen Mittagsschlaf packten wir unsere Sachen zusammen und checkten aus. Eigentlich wäre der Weg zum Hafen nicht weit gewesen - ca. 1km aber wir nahmen dann doch ein klimatisiertes Taxi um dorthin zu gelangen. Vor Ort empfingen uns gleich ein paar Angestellte von RCCL, die zuerst die Gepäckanhänger kontrollierten, die wir vorab ausgedruckt und einlaminiert hatten und uns dann das Gepäck abnahmen. Da wir die Set-Sail-Pässe fertig hatten konnten wir an der langen Schlange vorbei ins Terminal gelangen. Vorher noch schnell eine Röntgenkontrolle des Handgepäcks und eine Passkontrolle. Im Gebäude standen wieder Ordner, die uns zum nächsten freien Platz am Check-In leiteten. Unterlagen abgegeben, Seapass-Karten bekommen - das wars. Mit der Rolltreppe hinauf auf Höhe Deck 5 - das obligatorische Einschiffungs-Foto gemacht und schon waren wir drauf auf dem Dampfer. Vom Aussteigen aus dem Taxi bis zum ersten Schritt auf das Deck der Serenade vergingen keine 15 min!!! Das ist spitze!!!
Die Kabinen waren zu dieser Zeit noch nicht fertig hieß es, wir begaben uns aber trotzdem dorthin und stellten unser Handgepäck gleich auf unsere Innenkabine auf Deck 3 mit der Nummer 3545.
Die Kabine war wie erwartet geräumig und nett eingerichtet. In der Dusche war wie schon auf der Navigator eine feste Duschwand, was wir sehr begrüßten.
Unser Room-Attendant Marc stellte sich gleich vor. Ein sehr netter Bursche. Wobei sämtliches Personal, egal welches Ranges und Funktion stets ein Lächeln auf den Lippen hatte und wir zu keiner Zeit unfreundliche Leute getroffen haben. Bei Costa und MSC war das schon mal anders.
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Unser Magen meldete sich und so gingen wir auf Deck 11 ins Windjammer und genossen das Buffet, welches die herrlichsten Speisen bereit hielt und machten es uns im Außenrestaurant am Heck hinter dem Windjammer gemütlich. Wir können echt nicht verstehen wie es Leute geben kann, die an dem Essen was auszusetzen haben. Zu unserer Verwunderung gab es morgens sogar Bircher-Müsli!!!

Apropos Trinken: Wir hatten pro Woche ein Soda-Paket und ein Mineralwasser-Paket mit 12 Flaschen gebucht. Das war eine sehr gute Entscheidung. Die Literflaschen Wasser konnte man gut mit zu den Landausflügen nehmen und in den Rucksack stopfen.
Apropos Essen: Wir hatten die 2. Essensitzung um 20:30 Uhr gebucht. Ein weiser Entschluss. Zum Einen weil 18:00 viel zu früh ist (man bedenke dass Frauen viel mehr Vorlaufzeit im Bad vor dem Dinner brauchen als Männer) und zu Anderen war das Ablegen immer zwischen 17:00 und 18:00 Uhr. Somit hätten wir kein einziges Ablegemanöver mitbekommen. So schnappten wir uns ein Bier oder einen Cocktail, schauten dem Treiben zu und genossen die ruhige Stunde nach dem Ablegen ziemlich alleine auf dem Vorschiff auf Deck 12 und beobachteten den Sonnenuntergang. Im Hintergrund war die Raggae-Band vom Pool zu hören. Wirklich herrlich!

Wir gingen nach dem Essen wieder zurück auf unsere Kabine, wo unsere Koffer schon auf uns warteten. Die gräumigen Schränke und Fächer waren schnell mit unseren Klamotten gefüllt. Um 20:00 Uhr war die Rettungsübung ohne Schnwimmwesten angesetzt. Nach Beendigung ging es für uns direkt ins Restaurant wo wir gleich am Eingang einen 6-er Tisch hatten. Es waren noch 2 Pärchen unseres Alters aus den USA und Antigua bei uns am Tisch. Wir haben uns die ganze Woche recht gut unterhalten, obwohl wir keine "native speakers" sind. Nur bei einem Thema konnten wir keinen Abend mitreden - Thema "shopping". Deshalb - und ich glaube nur deshalb machten die beiden aus Antigua (welches auch ein Ziel dieser Reise war) diese Kreuzfahrt.
Das Essen war hervorragend. Wir fragten nach einer deutschen Version der Speisekarte, welche wir sofort bekamen und danach jeden Tag automatisch. Unser Waiter war ein Inder, der Assistent-Waiter stammte auch aus der Karibik, sah nicht nur aus wie Michael Tyson, sondern hieß auf noch Michael. Aber ein sehr netter Typ!
Wir ließen den Abend mit einem Bier und einem Rundgang durchs Schiff ausklingen. Morgen ist ja Seetag, somit kann man ja ausschlafen.

23.08.10 - Seetag
Was macht man so an einem Seetag? Genau - ausschlafen, spät frühstücken, sonnen, Schiff erkunden, Drinks genießen, Mittagsschlaf, sonnen…….
Hier ein paar Impressionen des Schiffs:
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Kreiselgesteuerte Billardtische Bild
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Dining Room Bild
Kletterwand Bild
Lobby Bild
Minigolf Bild
Pool Bild
Poolfigur Bild
Safari Club Bild
Schiffsmodell Bild
Schooner Bar Bild Bild
Solarium Bild
Kunst in den Treppenhäusern Bild



24.08.10 - Curacao
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Webcam wo man die Serenade jede 2 Woche liegen sieht: http://www.webcamcuracao.com/?cam=otrobanda
Wir hatten einen Ausflug gebucht. Kayak fahren in einer Bucht mit Schorcheln und Schwimmen. Wir hatten Glück, denn der Ausflug startete erst um 12:30 Uhr. Wir beobachteten das Anlegemanöver und das Ausströmen der Leute, die das Pech eines frühen Landausflugs hatten. Nach dem Frühstück genossen wir erstmal die Sonne.
Um 12:15 Uhr trafen sich alle Nachmittagsausflügler an der Pier und eine Viertelstunde später ging es auch schon mit dem Bus los über die große Brücke Richtung Südosten entlang der Küste zu einem bewachten Ferienresort namens "Spanish Waters". Sehr gepfelgt dort alles. Wir kamen zu ein paar kleinen Holzschuppen an, wo allerlei Wassersportgeräte vorhanden waren. Dort standen auch unsere 2-er Kajaks, die wir alsbald bestiegen und vergnügt rumpaddelten. Wir kamen vorbei an Millionenschweren Villen direkt am Meer mit Privatstrand und eigenem Bootsanleger. Am Ausgang der Bucht steht seit kurzem ein Hyatt-Hotel, an dessem Strand wir anlandeten und Zeit zum schwimmen und schnorcheln hatten. Wir konnten wirklich gut entspannen. Das Wasser hatte sicherlich 28 - 30 Grad und die Sonne war sehr intensiv. Ständiges Nachschmieren mit Sonnencreme war Pflicht!

25.08.10 - Aruba
Früh Aufstehen ist angesagt. Unser Ausflug mit einem Katamaran beginnt um 9:00 Uhr. Wir fahren entlang der Küste in nordwestlicher Richtung. Unterwegs hat uns dann ein fetter Regenschauer erwischt. War aber nur eine Sachen von wenigen Minuten, dann war der Himmel wieder klar und die Sonne brannte wieder unbarmherzig. Die Fahrt endete bei "Pelikans Nest" direkt am weißen Sandstrand. Ein echter Traumstrand, genau so hatten wir uns die Karibik immer vorgestellt.
Nach einem Strawberry-Smoothie ging es mit einem alten, amerikanischen Schulbus weiter über die Insel. Der Bus was total bunt angemalt und hatte keine Seitenfenster. Perfekte Klimaanlage :-)
Gott sie Dank kam kein weiterer Regenschauer, denn da wären wir im Bus ziemlich nass geworden.
Die Fahrt ging an die Nordostspitze zum Leuchtturm "California Lighthouse", dann weiter zu einer kleinen Kapelle und dann zu einem Naturpark mit Granitfelsen und großen freilaufenden Leguanen. Ziemlich strange wenn man die das erste Mal in freier Wildbahn sieht.
Anschließend ging die Fahrt wieder zurück zum Hafen und aufs Schiff wo schon das Mittagsbuffet auf uns wartete.
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26.08.10 - Seetag
siehe 23.08.10

27.08.10 - Dominica
Mit einem Kleinbus ging es über abenteuerliche Straßen ins Hinterland von Dominica. Die Straßen sind extrem steil, sind sehr kurvenreich und unheimlich holprig. Man hat den Eindruck es wurden einfach die Bäume gefällt, ein wenig Schotter als Untergrund drauf geworfen und dann eine Ladung Teer drüber. Überlegen darf man nicht was wäre wenn jetzt die Bremsen versagen würden aber unser Busfahrer kam ganz gut mit den Bedingungen zurecht. Denke er hat das schon ein paar Mal gemacht :-)
Die Fahrt ging also zuerst zu einem im Regenwald versteckten Wasserfall. Wir konnten dorthin wandern. Das war schon ein tolles Erlebnis durch den Regenwald zu wandern. Überall hörte man fremdartige Geräusche von Vögeln und anderen Waldbewohnern, es tropfte ständig von den Bäumen runter und die Luftfeuchtigkeit war quasi sichtbar. Die Flasche Wasser ging weg wie nix. Der Wasserfall war atemberaubend. Mitten im Wald öffnete sich eine Lichtung wo das Wasser ca. 30m tief und einen Topf fiel.
Weiter ging es mit dem Bus bis wir schließlich wieder an der Westküste bei der Ortschaft "Mero" raus kamen. Dort verbrachten wir einige Zeit an einem Strand mit schwarzem Sand. Durch die Sonneneinstrahlung was der so heiß dass man sich die Fußsohlen verbrannt hat wenn man nur versuchte ein paar Schritte barfuß zu laufen.
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28.08.10 - St. Thomas
Da unser Ausflug er am Nachmittag los ging nutzten wir den Vormittag um mit der Seilbahn auf den "Paradise Point" zu fahren. Wir waren da so ziemlich die einzigen oben. Es war sehr schwül so dass der kurze Weg oben am Berg sehr anstrengend war. Wir kannten den Aussichtspunkt schon von der Webcam im Internet. Dort sahen wir alle 2 Wochen die Serenade im Hafen liegen. Jetzt sind wir selbst vor Ort und genießen den Blick auf "unser" Schiff. Nach einiger Zeit fuhren wir wieder runter und legten uns ins "Solarium", den überdachten, kinderfreien Poolbereich am Schiff.
Nach dem Mittagessen ging es wieder runter von Schiff ein paar Meter weiter am Hafen. Dort wartete auf uns ein Zweimastschoner, der uns auf eine vorgelagerte kleine unbewohnte Insel brachte - genannt "bird island". Dort bekamen wir eine Einweisung ins Schnorchelequipment und schon machte sich die Meute auf die Suche nach Seeschildkröten und Stachelrochen. Anfangs schwammen wir auch mit der Menge und dem Guide mit, aber nachdem wir keinerlei Getier sahen gingen wir abseits der Gruppe alleine auf die Pirsch. Und siehe da, 5 Meeresschildkröten schwammen und fraßen keine 2m entfernt von uns - völlig unbeeindruckt unserer Anwesenheit. Und sie das alles noch nicht genug sahen wir auch noch ein paar kapitale Stachelrochen am Grund umher schwimmen.
Bei der Rückfahrt wurde reichlich Rumpusch ausgeschenkt, welche auch bei uns seine Wirkung nicht verfehlte. Es war eine sehr lustige Überfahrt.
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29.08.10 - San Juan
Die erste Woche ist nun vorbei. In der Nacht haben so gut wie alle ihre Koffer vor die Kabine stellen müssen. Ein gutes Gefühl dies noch nicht tun zu müssen. Wir dürfen noch eine weitere Woche durch die karibischen Gewässer fahren. Am Abend hatten wir neben dem Cruise Compass die Informationen für den Tag in San Juan auf der Kabine. Uns standen 2 Optionen zur Wahl. Entweder wir verlassen das Schiff, was bis 10:00 erfolgt sein muss und können ab 12:30 Uhr wieder an Bord gehen oder wir bleiben am Schiff, müssen uns um 10:00 Uhr auf Deck 5 einfinden, mit der alten Seapass Card ausbuchen und mit der neuen, die wir auch am Vorabend auf der Kabine vorfanden wieder einbuchen.
Wir entschieden uns dafür an Bord zu bleiben. Unsere Planung war, nachdem die Meute das Schiff verlassen hat, wir den Pool und alle Außenbereiche für uns zu haben und den Tag in Ruhe zu genießen, bevor die neuen Leute kommen. Leider kam es ganz anders.
Das Wetter war wieder sehr warm und schwül. Wir schmissen uns in kurze Klamotten, spazierten zur vorgegebenen Zeit auf Deck 5 um auszustempeln. Wir mussten in einem abgesperrten Bereich am Außendeck warten. Jetzt sah man wie viele Leute back-to-back unterwegs waren und eine weitere Woche an Bord bleiben. Es waren gerade mal 18 Leute. Nachdem der letzte Passagier das Schiff verlassen hatte mussten auch wir ausstempeln und mit der neuen Karte wieder einstempeln. Danach wurden wir in die Sportsbar geleitet. Der einzige Bereich an Bord wo man rauchen durfte und wahrscheinlich auch der kälteste Bereich, mal von den Kühlräumen für Lebensmittel im Schiffsbauch abgesehen. Wir saßen da mit unseren kurzen Hosen und durften uns 1,5h nicht vom Fleck bewegen weil das restliche Schiff von oben bis unten desinfiziert und gesäubert wurde. Wir froren wie die Seuche. Es gab zwar Snacks und Getränke, aber der kalte Rauch und die Temperatur ließen unsere Stimmung ziemlich in den Keller sinken. Um 11:45 Uhr durften wir die Sportsbar verlassen und im Gänsemarsch ins Restaurant gehen, wo wir unser Mittagessen einnahmen. Pünktlich um 12:30 wurde das Schiff wieder freigegeben und nach dem Desert durften wir uns wieder wie gewohnt frei bewegen. Allerdings kamen alsbald die ersten neuen Gäste an Bord, welche natürlich wie wir eine Woche zuvor, das Schiff ausgiebig begutachteten. Wir zogen uns ins Solarium zurück, welches aber bald mit übernächtigten Gästen als Schlafplatz genutzt wurde.
Das Vorgehen, die Leute zu isolieren ist sicherlich notwendig, jedoch hätte ich erwartet, dass einem genau dies am Abend vorher mitgeteilt wird. Man denkt man könnte sich frei am Schiff bewegen, wird aber in einer nach kalten Rauch stinkenden Kühlkammer eingesperrt. Das ist wirklich sehr ärgerlich gewesen. Hätten wir das vorher gewusst, so hätten wir uns die Zeit doch lieber an Land vertrieben.

Abends um 20:00 Uhr war wieder die Rettungsübung, die wir ja schon eine Woche zuvor mitgemacht hatten. Also nochmal raus auf das Freideck und brav anstellen. Dabei ist es immer wieder interessant zu beobachten dass Lesen für einige Leute nicht zu deren Stärke gehört. Auf der Seapass-Karte steht in großen Zahlen und Buchstaben die Muster-Station drauf. Man wird von vielen Angestellten auf die richtige Schiffsseite geleitet. Dann ist es an einem selbst sich nur noch unter dem Schild mit der richtigen Nummer einzufinden. Aber genau dieser letzte Schritt scheint manchmal ein unüberwindbares Hindernis für einige zu sein. Ein kleines Chaos entstand dann auf dem Außendeck. Na ja…….

Um 20:30 Uhr, nach Beendigung der Rettungsübung kam die Ansprache von Captain Michele Clusseau dass der nahe Hurricane "Earl" nur noch 140sm entfernt sei und auf unserem Weg nach Barbados mit schlechterem Wetter, viel Wind und höheren Wellen zu rechnen sei und er deshalb entschieden hat, die Route etwas zu ändern und die Deckung der Inseln nutzen wird, um möglichst wenig freien Seeraum zu passieren, wo die Wellen genug Platz haben sich aufzubauen. Im Laufe des Nachmittags soll es dann wieder besser werden, denn wir fuhren einen Kurs Richtung Südost, der uns mit jeder Meile immer weiter in den Süden brachte.

30.08.10 - Seetag
Wir am Vorabend bereits angekündigt wurden wir mit deutlichen Schiffsbewegungen am Morgen geweckt. Der Blick auf die Bugkamera im TV zeigte schon lange Schaumkronen auf den Wellen. Nach dem Frühstück drehten wir unsere Runden auf Deck 5. Auf der Serenade - wie auch auf der Navigator - kann man komplett vom Bug bis zum Heck zu Fuß gehen. Auf dem Helipad am Bug war der Wind wirklich heftig. 30-40kn Wind und 3-4m hohe Wellen querab. Ich denke, die Stabilisatoren mussten ganz schön ackern. Aber die Lufttemperaturen lagen trotz des Windes und fehlender Sonne bei geschätzten 28 Grad und 75% Luftfeuchtigkeit. Wir haben uns dann einen windgeschützten Platz auf Deck 5 gesucht, gelesen, oder einfach nur das Spiel der heranrollenden Wellen beobachtet. Ab und zu ließ eine besonders große Welle das Schiff leicht erzittern. Aber insgesamt kam es locker mit den Begebenheiten zurecht. Wir genossen die Ruhe im Schiff und ließen es uns gut gehen.

31.08.10 - Barbados
Beim Frühstück sah das Wetter schon wieder herrlich aus. Die dunklen Wolken von gestern waren weg. Die Sonne brannte schon wieder unbarmherzig vom Himmel. Beste Voraussetzungen also für unseren heutigen Ausflug. Gebucht war ein Ausflug in den Aerial Zipline Adventure Park. Mit dem Bus ging es eine halbe Stunde ins Landesinnere. Wir machten Halt in einer Hochebene. Dort wurden wir von den Guides begrüßt. Wir bekamen unsere Ausrüstung und wurden eingewiesen. Dann ging es los. Wir kamen zur ersten Plattform, wo wir in dicke Stahlseile eingeklinkt wurden, um über die Baumkronen zur nächsten Plattform fuhren. Es war ein riesiger Spaß. Die Zeit verging wie im Fluge. Der längste Trip ging über fast 100m Länge in 40m Höhe über Grund.
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01.09.10 - St. Lucia
Diese Insel ist die grünste, die wir auf unserem Trip besucht haben. Genau so haben wir uns die Karibik immer vorgestellt. Unehimlich saftig grün, dazwischen kleine bunte Häuser und keine Hektik. Der Hafen von St. Lucia ist relativ klein, so dass unsere Serenade wahrscheinlich gerade noch so rein gepasst hat.
Unser gebuchter Ausflug führte uns zuerst mit dem Bus entlang der Küste, bergauf, bergab und dann hinein ins Landesinnere in den tiefsten Regenwald. Anfangs war die Straße noch befestigt, auf der unser Kleinbus fuhr, aber als es dann mitten hinein in den Regenwald ging war nur noch Schotterpiste und massenhaft nasses Laub auf dem Boden. Wir fuhren Gefälle mit Haarnadelkurven hinab, wo man besser nicht nachdenken sollte was jetzt wär, wenn der Fahrer nur einen Moment unachtsam ist oder die Bremsen versagen. Die Reifen verloren oft die Bodenhaftung wegen des nassen Laubes. Am Ende sind wir dann doch am Haltepunkt angekommen. Weiter ging es zu Fuß mitten durch den Regenwald. Wie auch schon in Dominica war der Regenwald sehr interessant. Nach einer halben Stunde Wanderung mit Lehrstunden des Guides kamen wir wieder zu einem Wasserfall wo wir baden oder einfach nur die Füße ins Wasser halten konnten. Nach dem Rückweg gab es Koksnuss und Rumpunsch.
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02.09.10 - Antigua
Wir hatten einen Ausflug zum Schnorcheln und Kayak gebucht. Wir gingen morgens von Bord und stiegen in einen Bus ein. Der Bus hatte vielleicht 25 Sitzplätze, jedoch nur dann wenn die Notsitze im Gang belegt werden. Wir saßen also in der letzten Reihe eingezwängt, der Bus war ziemlich alt und klapprig, ohne Klimaanlage und wir konnten erst dann raus, wenn alle Passagiere ausgestiegen waren. Nicht auszudenken was im Falle eines Unfalls gewesen wäre.
Die Fahrt ging an die Ostküste der Insel. Die Fahrt dorthin war sehr holprig. Jedes Schlagloch drang aufgrund der quasi nicht vorhanden Federung in den Innenraum durch. Nach einer halben Stunde erreichten wir unser Ziel "Seatons Village". Dort stiegen wir auf Speedboote um. Mit 55kn ging es durch die Mangrovenlandschaft hinaus aufs offene Meer nach "Bird Island", einer unbewohnten kleinen Insel mit 2 herrlichen Sandstränden. Dort bekamen wir unser Schnorchelequipment. Leider gab es dort unter Wasser nicht viel zu sehen. Die Strömung war nicht ohne so dass man immer in Bewegung bleiben musste. Wir hielten uns dann lieber am Sandstrand auf und langen in der Sonne.
Nach einiger Zeit ging es mit Highspeed weiter übers offene Meer zur Kayak-Plattform in den Mangrovenwäldern. Wir genossen das Paddeln in der Lagune, da es hier keine Wellen gab. Unser Guide holte Seesterne und anderes Getier aus dem flachen Wasser und erzählte so allerhand über die lokale Fauna und Flora. Nach einem abschließenden Kayak-Rennen zum Ende des Ausflugs ging es wieder mit dem Speedboot zurück zur Basis. Nach ein paar kühlen Getränken und selbst gemachtem Bananenkuchen ging es wieder in den stickig engen Bus, der uns zurück zum Schiff brachte. Wir schnissen und am Hafen noch in eine Kneipe und stürzten ein großes Glas lokalen Bieres die Kehle hinunter. Den kurzen Weg zum Schiff legten wir dann mit zugegeben etwas wackeligen Knien zurück. Das Mittagessen ließ dieses Gefühl aber schnell wieder verfliegen.
Wir haben den Tag sehr genossen!
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03.09.10 - St. Maarten
Wir hatten einen Ausflug zu einem Strand gebucht. Ein großer klimatisierter Reisebus wartete am Pier auf uns. Der Busfahrer war einer der eifrigen. Wir fuhren zuerst über die Insel. Dabei hat der Fahrer uns wirklich alles erklärt. Und wenn ich sage alles, dann meine ich auch alles. Man glaubt gar nicht wie viel man über ein banales Wohnhaus sagen kann. Hätte nur noch gefehlt dass er uns die Mülltonnen erklärt hätte, was da so drin ist und wann die Müllabfuhr kommt, welche Fahrzeuge sie verwendet, wieviel Mann da drauf sind….. Es waren entschieden zu viel Informationen für uns.
Jetzt kamen wir in eine Ortschaft wo wir eine Stunde Halt machten. Zum Shoppen!!! Davon stand nichts in der Ausflugsbeschreibung. Jeder bekam vom Fahrer eine Erkennungsmarke, die man bei einem Einkauf vorzeigen sollte. So würde der Fahrer also auch noch was dran verdienen. Wir jedoch spazierten an der Pier entlang und langweilten uns nach kurzer Zeit denn es gab in diesem Ort nichts interessantes zu sehen. Als dann nach einer Stunde alle eingestiegen waren fuhren wir allerdings noch nicht weiter. Aus der Ferne kam ein Typ mit seinem Bauchladen an, der Nüsse verkaufte. Er ging durch den Bus und es dauerte nochmal eine Viertelstunde bis wir dann endlich unsere Fahrt fortsetzen konnten.
Aber dann kamen wir zum "Orient Beach". Ein langer Sandstrand mit Liegestühle und Sonnenschirme, die im Ausflugspreis inbegriffen waren. Das Meer war ziemlich aufgewühlt, aber die Wellen waren herrlich. Wir hielten uns erstmal eine Stunde im Wasser auf - kein Wunder, es hatte bestimmt 30 Grad.
Später gab es dann Barbeque in der Strandhütte mit Creolischem Hühnchen und Rippchen. Wir ließen es uns am Strand richtig gut gehen.
Die Rückfahrt war wieder mit vielen Erklärungen des Busfahrers gespickt.
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04.09.10 - St. Croix
Wir stiegen an der Pier in einen klimatisierten Kleinbus ein, der uns um die Insel fuhr. Einen kleinen Schock haben wir bekommen als der Fahrer auf die linke Seite der Haupstraße eingebogen ist. Jetzt nicht wegen des vorherrschenden Linksverkehrs auf der Insel, aber der Bus war ein europäischer Linkslenker. Aber alle Verkehrsmittel auf der Insel sind Linkslenker. Wir fragten uns wie auf der Insel ein Überholvorgang eingeleitet wird. Erstmal nach rechts fahren bis es kracht weil man nichts sieht? Na ja egal, wir fühlten uns jedenfalls sicher.
Die Insel selbst ist auch wieder sehr grün. Alles macht einen aufgräumten Eindruck. Kein Müll der irgendwo rumliegt. Man erkennt den holländischen Einfluss. Wir machen Halt in Christiansted. Dort flanierten wir an der Pier entlang. Sehr interessant dort. Alles aus Holz. Eine alte Zuckermühle wurde zu einer Kneipe umfunktioniert. Im Wasser lagen viele Segelyachten vor Anker und auf einer kleinen Insel war ein schnuckeliges Hotel mit herrlichem Sandstrand zu sehen. Uns gefiel es hier sehr gut. Das alles machte einen sehr maritimen Eindruck. Am Abend wenn alles schön beleuchtet ist mag die Wasserfront bestimmt sehr einladend wirken. Wenn man dann noch in einer der vielen kleinen Kneipen sitzt und aus Meer mit den vor Anker liegenden Yachten schaut…..
Leider mussten wir wieder weiter. Wir bekamen jedenfalls einen guten Überblick über die Insel und verbrachten noch eine schöne Zeit an einem Strand.
Heute war ja unser letzter Tag an Bord. Jetzt hieß es auch für uns Koffer packen und vor die Kabinentür stellen. Der Abschied fiel uns sehr schwer. Wir hatten uns sehr wohl auf dem Schiff gefühlt. Das Schiff selbst und das ganze Personal war 1A. Sollte das Schiff mal wieder eine interessante Route fahren würden wir auf jeden Fall wieder mit kommen.
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05.09.10 - San Juan
Morgens nach dem Aufstehen klingelte das Telefon dass wir unsere Rechnung noch zu begleichen hätten was uns sehr verwunderte, denn wir hatten vorab online ja bereits angegeben dass wir auch die 2. Woche per Kreditkarte zahlen wollen. Also rauf auf Deck 5 zur Desk Relation. Dort habe ich erfahren dass bei back-to-back Reisen alles nochmal neu beantragt werden muss, egal ob man die Daten online angegeben hat oder nicht. Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wozu gibt es die elektronischen Formulare wenn sie keiner ansieht? Die Getränkepakete wurden ja auch sauber verbucht und auf die Seapass-Card aufgedruckt.
Nach einiger Zeit war das also auch geregelt. Jetzt noch ein letztes leckeres Bircher-Müsli zum Abschluss und dann ab ins Theater und warten bis unsere Farbe aufgerufen wurde. Die Personenkontrolle im Terminal war auch relativ schnell erledigt und unsere Koffer haben wir auch schnell gefunden. Ein Taxi brachte uns flink rum Flughafen wo wir wieder viel Zeit hatten bevor unser Flug nach Philadelphia ab ging.
Auch auf diesem Flug - wir hatten wieder die Plätze in der drittletzten Reihe waren kurz bevor der Verpflegungstrolley zu uns kam sämtliche Sandwiches aus. Kannten wir ja schon vom Hinflug.
Unterwegs konnten wir einen schönen Blick auf die Bahamas werfen. Vielleicht eines der nächsten Kreuzfahrtziele?
Beim Umsteigen in Philadelphia waren wir diesmal in einem neuen Bereich des Terminals. Keine laute Musik aus dröhnenden Fernsehern wie beim Hinflug. Alles ruhig.
Der Flug nach München startete am Abend. Kurz nach dem Start überflogen wir New York bei untergehender Sonne. Das war ein klasse Anblick. Der Central Park und die niedrigen Häuser waren schon im Dunkeln, nur die größeren Wolkenkratzer leuchteten noch im Licht der roten Sonne. Einfach herrlich!!! Dabei konnte man mal die Ausmaße von New York erkennen. Häuser und Straßen so weit das Auge reicht. Irre!
Ein paar andere Flugzeuge begaben sich mit uns auf die "Autobahn" über den großen Teich. Eigentlich sollten wir ja jetzt versuchen zu schlafen, so stark wir es versuchten, an Schlaf war nicht zu denken. Dementsprechend übernächtigt kamen wir bei blauem Himmel, aber kühlen Temperaturen in München an. Mit dem Auto ging es dann wieder nach Hause wo viele Ladungen Wäsche zu erledigen waren…..

Es war die schönste Kreuzfahrt, die wir bisher gemacht hatten. Es hat so gut wie alles gestimmt. Preis/Leistung, das Schiff, das Personal, das Essen, die Ausflüge….. alles eben.
Von RCCL haben wir mit der Navigator und der Serenade jetzt schon 2 Schiffe erlebt und sind nicht enttäuscht worden. Die Stimmung war entgegen Costa und MSC wesentlich lockerer und vor allem freundlicher. Diese Reederei wird wohl unsere 1. Wahl bleiben und wer weiß auf welche Reise wir uns in 2 Jahren wieder begeben werden…


So, der Bericht ist jetzt doch etwas länger geworden als beabsichtigt. Ich hoffe ihr seid nicht beim Lesen eingeschlafen. Abschließend möchte ich allen danken die uns im Vorfeld dieser Reise bei der Planung hier im Forum behilflich waren. DANKE!

Viele Grüße
Matthias
2005 Costa Victoria - östl. Mittelmeer
2006 MSC Opera - westl. Mittelmeer
2007 Costa Classica - Norwegen
2008 Navigator of the Seas - östl. Mittelmeer
2010 Serenade of the Seas - östl. & westl. Karibik
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Re: Reisebericht: Serenade otS 22.08. - 05.09.10 Karibik

Beitragvon MS Cruiser am 07.10.2010 23:30

Danke für diesen netten Reiseberichtmit so vielen Fotos!

Schön, daß Ihr so viel Spaß hattet.
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Re: Reisebericht: Serenade otS 22.08. - 05.09.10 Karibik

Beitragvon OHV_44 am 07.10.2010 23:52

...sehr gelungen, Matthias! :thumb: :thumb: :thumb:

Gruß Micha
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Re: Reisebericht: Serenade otS 22.08. - 05.09.10 Karibik

Beitragvon kajomare am 08.10.2010 09:20

Hallo Matthias,

danke für Deinen Bericht! Hat mir sehr gut gefallen.

Interessant, dass für Dich anscheinend das Vorhandensein von Bircher Müsli eine Bedeutung hat. Geht mir genau so. Habe auch schon RCCL-Schiffe erlebt, wo man vergebens gesucht hat. Ist auch immer mein erster Blick.

Wir waren jetzt im September 2010 mit der Radiance in Alaska. Da gab es Bircher Müsli im Windjammer und auch im Cascades-Restaurant, wobei es im Bedien-Restaurant besser schmeckte.

Nochmals danke für den netten Bericht. Ich denke, Du hast die Reise gut vermittelt!

Kajo
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Re: Reisebericht: Serenade otS 22.08. - 05.09.10 Karibik

Beitragvon Summer35 am 09.12.2010 16:24

Hallo, Matthias,

vielen Dank für Deinen Bericht. Wir fahren im April "Eure" zweite Woche ( für mehr reicht die Zeit bei uns leider leider leider nicht) und es ist schön auch mal einen "deutschen" Bericht über die Serenade zu lesen, da ich zur Zeit eher in den amerikanischen Kreuzfahrtforen unterwegs bin und das Gefühl habe, deutsche und amerikanische Interessen sind doch ETWAS unterschiedlich....naja, auf jeden Fall werde ich mir auch Eure Touren nochmal ganz genau ansehen, da wir noch keine Ahnung haben, was wir uns ansehen wollen auf den Inseln.


Liebe Grüße,


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Re: Reisebericht: Serenade otS 22.08. - 05.09.10 Karibik

Beitragvon Cali65 am 09.12.2010 17:42

Toller Bericht. Danke, insbesondere auch für die schönen Bilder. An dem Strand waren wir auf Aruba auch. :thumb:

Die Radiance-Klasse ist scheinbar immer wieder ein Genuss, wirklich zu empfehlen.

Noch eine eher unwichtige Randanmerkung:
Interessant finde ich immer wieder die Sichtweisen auf New York. Ich finde diese Stadt auch fantastisch.
Auch den "Blick" auf Größe und Häusermeer finde ich immer sehr oft im Web. Interessant ist aber vielleicht auch, dass NYC 789,4 km² Landfläche hat, unser Berlin aber 891,85 km². Da sieht man mal, was die vielen Wolkenkratzer und die höhere Bevölkerungsdichte dann aus der Luft für einen Eindruck machen.
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