Reisebericht Navigator of the Seas 03.08.08 - 10.08.08 ab/bis Rom
Hallo alle zusammen. Wir sind wieder zurück von unserer insgesamt 4. Kreuzfahrt, jedoch die erste mit RCCL und diesem Schiff. Ich möchte interessierten Leuten ein wenig unsere Eindrücke und Erfahrungen mitteilen, die wie gewöhnlich subjektiv sind und man deshalb keine Verallgemeinerungen daraus ableiten soll. Ich versuche den Bericht jedoch so gut wie es geht objektiv zu gestalten. Mal sehen wie es mir glingt.
Also wie schon erwähnt ging es um folgende Reiseroute:
Civitavecchia - Seetag - Athen - Kusadasi/Ephesus - Heraklion - Seetag - Civitavecchia
Mit dem Flieger von München nach Rom-Fuimicino, von dort aus mit dem Leonardo-Express (11Euro pro Nase) nach Rom Statione Termini. Dort hatten wir es nicht weit zu unserem kleinen schnuckeligen Hotel, wo wir eine Nacht in Rom verbrachten. Das Übliche Programm - Trevi-Brunnen, Pantheon, Piazza Navona.......
Müde und erschöpft erreichten wir nach langem Fußmarsch und bei einer noch immer anstehenden Bullenhitze unser Hotel.
Am nächsten Morgen dann mit dem Zug nach Civitavecchia raus. Also wieder am Schalter anstellen und da erfuhr ich gleich, dass unser angepeilte Zug ausgefallen ist. Also noch eine Stunde warten. Gegen Mittag kam dann der Zug und es standen schon viele hunderte Leute mit doppelt so vielen Koffern am Bahnsteig. Als sich die Türen öffneten wollten leider genau so viele Leute nebst Koffer aus dem Zug raus und es entstand ein heilloses Durcheinander und eine sehr laute Geräuschkulisse am Bahnsteig. Wir konnten dann Gott sei Dank 2 Sitzplätze ergattern, wobei unsere Koffer ein Abteil weiter entfernt sehr wackelig am Ausgang standen. Alles war heillos überfüllt. Der Zug war leider auch nicht klimatisiert und es herrschte eine dementsprechende Schwüle im Abteil.
Als der Zug nach einem Halt in einem Bahnhof auf halber Strecke wieder losfuhr gab es plötzlich einen Ruck und dann war wieder Stillstand. Ratlosigkeit herrschte. Nach 5 min das gleiche Spiel wieder. 10m anfahren - ein Ruck - und wieder Stillstand. Das Schauspiel wiederholte sich dann noch ein paar Mal und die Leute schauten schon auf die Uhren und wurden ungeduldig. Irgendwann ging es dann trotzdem weiter und wir erreichten Civitavecchia gegen 13:30 Uhr. Die vielen Menschen mit den ganzen Koffern zwängten sich alle Richtung Ausgang, wo wir alle vergeblich nach irgendwelchen Taxis suchten.
Wir hatten vor 3 Jahren schon mal Halt in Civitavecchia gemacht, deshalb kannten wir uns ein wenig aus, waren aber sehr verwundert dass kein einziges Taxi mehr zu finden war.
Aber halt - da stand doch ein ganzer Taxi-Bus mit dem Schildchen "Navigator of the Seas" in der Windschutzscheibe. Also nix wie hin. Wir wollten unsere Koffer gerade einladen, als die Dame uns sagte, dass der Shuttle-Bus doch $25 pro Person kosten würde. Keiner in der Menschentraube wollte das glauben. $25 für vielleicht 3km Fahrt!!!! Somit setzten sich viele Hundert Leute mit ihren Koffern im Schlepptau in Bewegung und wir alle gingen zu Fuß zum Eingang im Hafenterminal. Dort war eine kleine Bushaltestelle, wo schon einige Taxi-Busse (die ab hier umsonst waren) bereit, um die Leute auf die Schiffe zu bringen. Es standen die "Wind Star", ein Schiff von Costa, eines von MSC und die "Norwegian Jade" im Hafen. Dementsprechend viele Leute tummelten sich bei den Shuttle-Bussen.
Nach weiteren 45min Wartezeit kam dann endlich unser Bus, der uns dann in den neuen Hafenbereich Richtung der weiß-roten Fabrik direkt vor das Zelt-Terminal zum Einchecken gebracht hat.
Dann kam die schnellest Eincheck-Zeremonie, die wir bisher erlebt hatten!
Koffer abstellen, rum ums Eck zum Eingang, durch die mäanderförmig aufgestellten Stuhlreihen durchmaschiert und schon stand jemand da, der einen an den nächsten freigewordenen Schalter geleitet hat. Dort die Set-Sail- und Reisepässe abgegeben, Bordkarten bekommen und schon war man durch und stand direkt vor dem riesigen Schiff. Es war wirklich überwältigend welche Ausmaße dieser Kahn hat.
Beim Betreten des Schiffes wurde man dann noch "erkennunsdienstlich" behandelt - sprich das Erkennungsfoto gemacht und schon ging es mit dem Aufzug auf Deck 8 wo wir im Bugbereich auf der Backbordseite unsere Innen-Kabine 8513 hatten. Ein Koffer stand sogar schon in der Kabine (10 min seit der Kofferabgabe waren vergangen) und der 2. wurde etwas später in die Kabine gebracht.
Die Kabine selbst war sehr geräumig, vor allem der riesige Kleiderschrank, in den man sich locker reinstellen konnte war mit min 25 Kleiderbügeln bestückt, was wir bisher noch nie erlebt hatten. Die Duschkabine war mit einer festen Schiebetüre ausgestattet und nicht mit einem unhygienischen, klebrigen Duschvorhang, der einem beim Umdrehen ständig irgendwo am Körper kleben bleibt. Schränke und Ablagefächer gab es zu Genüge. Wir konnten gar nicht alle nutzen. So eine Ausstattung kannte wir von Costa und MSC bisher überhaupt nicht. 3 riesige Spiegel an den Wänden ließen die eh schon geräumige, mit einer zusätzlichen Sitzecke ausgestattete Kabine noch größer erscheinen. Die Klimaanlage war flüsterleise und ließ sich sehr präzise einstellen. Ein Umstand, der uns auf unseren bisherigen Reisen verwehrt geblieben war. Insgesamt extrem tolle Kabine, bis - ja, das hatten wir auch erst später bemerkt, bis auf die Verbindungstür zur Nachbarkabine. Diese war zwar verschlossen, jedoch war die Schallisolierung dadurch ziemlich schlecht, so dass man fast jeden Atemzug der Nachbarbewohner hörte, besonders das Fernsehprogramm nachts um halb 2 wenn unsere alkoholisierten russischen Nachbarn meinten, sie müssten jetzt noch eine Stunde fernsehen. Auf lautes Zurufen reagierten sie leider nicht, so dass unsere Oropax jeden Abend zum Einsatz kamen. Also die nächste Kabine wird sicherlich keine Verbindungstür mehr besitzen!!!
Die obligatorische Rettungsübung fand im Anschluss gleich statt. Die Abfahrt verzögerte sich um 2h weil es irgendwelche technischen Probleme gab. Ein monströses Teil wurde von Bord auf einem bereitstehenden Tieflader gehoben. Gott sei Dank hatten wir die 2. Essenssitzung um 21.15 Uhr gewählt, so konnten wir jeden Tag an Deck im Kreise sehr weniger Leute das Auslaufen genießen. Die erste Essenssitzung fand bereits um 18:30 Uhr statt. Das war uns dann doch zu früh und man hätte nach einem Ausflug nichtmal mehr die Möglichkeit gehabt, sich etwas im Pool oder in einem Liegestuhl zu entspannen. Aber scheinbar nutze die Mehrheit die 1. Sitzung und wir hatten das Schiff ab 17:30 Uhr für uns!
Der 3-stöckige Speisesaal ist schon eine Wucht. Wir hatten auf dem Mitteldeck 4 den Tisch Nr. 417 - ein Sechsertisch, an dem wir alleine zu zweit saßen, was uns allerdings überhaupt nichts aus machte, im Gegenteil. Unser Assitant-Waiter "Drmenda" aus Indien war der lustigste und zuvorkommenste Kellner, den wir je auf einer Kreuzfahrt hatten. Es begrüßte uns jeden Tag mit Handschlag und mit unserer Vornamen. Sobald auch nur das Glas halb leer war stand er schon da und schenkte nach. Einfach klasse der Mann!!!
Das Essen war excellent, die am ersten Tag nachgefragte deutsche Speisekarte war ab dem 2. Tag sofort da und die darin enthaltene Auswahl war riesig. Auch das waren wir von unseren letzten Reisen nicht gewohnt. Allerdings war der Speisesaal, so wie auch das Theater viel zu kalt temperiert, so dass man gut bedient war, etwas langärmeliges zu tragen. Einer der wenigen negativen Punkte auf diesem Schiff. Eigentlich waren alle öffentlichen Räume zu kühl eingestellt. Es kam einem ein eiskalter Wind beim Betreten durch die Schiebetüren entgegen. Aber die Amis wollen es eben so kalt.......
Nach dem Essen besorgten wir uns unseren Aufkleber auf der Bordkarte für das "Soda-Paket". Für $48 die ganz Woche Erfrischungsgetränke so viel man trinken kann. Das Paket hat sich bei uns 5-Mal ausgezahlt, denn es war sehr heiß diese Woche!!!
Lustigerweise gab es dazu noch einen größeren, verschließbaren Isolier-Trinkbehälter, den man sich immer wieder auffüllen lassen konnte. Sehr hilfreich wenn man nicht direkt um die die 3 Bars am Pool liegt und etwas gehen muss um etwas zu Trinken zu holen.
Messina / Ätna:
Durch die 2h verspätete Abfahrt trafen wir ca. 1h später in Messina - Sizilien ein als geplant. Die Durchfahrt zwischen dem italienischen Festland und Sizilien ist schon impossant, vor allem hatte man bei diesem Schiff die Möglichkeit von Deck 11 aus durch große Fenster direkt auf die Brücke sehen zu können um die Offiziere und den Lotsen bei der Arbeit zuzusehen. Ein toller Service!!!
Wir hatten einen Ausflug zum Ätna gebucht. Durch den interessanten Wechselkurs Dollar zu Euro waren die Ausflüge wirklich spottbillig und so fuhren wir für ungefähr die Hälfte der Kosten, die solch ein Ausflug bei Costa oder MSC gekostet hätte die Küste entlang und zu einem Nebengipfel des Ätna. Es ist schon beeindruckend, wenn man die erkalteten Lavaströme sieht, wie sie sich ihre Wege durch die Wälder bis vor die Dörfer gesucht haben um dort unvermittelt stehen zu bleiben.
Durch die verspätete Abfahrt kamen wir auch erst wieder viel später am Schiff an. Das Windjammer-Restaurant hatte schon zu und so versuchten wir für $3,95 p.P. die Burger und Pommes im "Johnny Rocket`s", einem amerikanischen Diner nachempfunden. Es war jeden Cent wert!!!!!!!!
Abends um sieben ging es dann weiter am rauchenden Ätna vorbei in Richtung Griechenland.
Seetag:
Vom Seetag gibt es nicht viel zu erzählen. Ausschlafen, faul in der Sonne liegen und ein Buch lesen. Zwischendrin wieder essen gehen und wieder hinlegen.
Wir hatten uns ein Plätzchen auf Deck 12 am Heck gesucht. Da waren wir fast immer alleine. Den längeren Weg vorbei am Youth-Corner fand fast niemand und somit war es auch sehr ruhig dort. Windschatten gab es auch, lediglich der Weg zur Bar um die Isolierkanne mit frischem Nass zu füllen war etwas länger.
Athen:
Morgens in Athen eingelaufen und während das Schiff fest machte trafen wir uns wieder im Theater für die Organisation mit den Ausflugsbussen. Wir hatten das Glück, dass wir ein paar Deutsche unter den vielen Amerikanern waren und eine deutschsprachige Führerin mit an Bord kam. Zuerst ging es mit dem Bus durch die Stadt, vorbei an den historischen Gebäuden und dann hinauf zum Fuße der Akropolis. Es hatte gefühlte 45 Grad im Schatten und es wehte ein heißer Wind, der keinerlei Abkühlung brachte. Der Aufstieg war dementsprechend anstrengend, auch wenn er nicht lange war. Oben angekommen erschlugen einen die Menschmassen. Das macht dann keinen Spaß mehr. Man konnte kaum stehen bleiben weil von unten wieder so viele nachdrückten. Wir waren alle froh, als wir völlig erschöpft wieder in unserer normal temperierten Kabine waren und uns etwas ausruhen konnten. Ich denke, man müsste da schon im Frühjahr oder im Herbst kommen, wo es weniger Touristen hat und es kühler ist. Aber wenn man schon mal da ist.......
Kusadasi / Ephesus:
Dieses Ziel ließen wir aus, d.h. wir blieben an Bord. Da wir vor ein paar Jahren Olympia besuchten und uns nicht so viel aus alten Steinsäulen machen beschlossen wir, die Poollandschaft für uns in Beschlag zu nehmen, was auch exakt so eintraf. Das Schiff war bis auf eine paar Exoten wie wir komplett leer. Entweder schliefen die Leute länger oder sie waren gleich bei den ersten Ausflügen um sieben dabei. Jetzt konnten wir auch mal die öffentlichen Poolbereiche ohne wildes Kindergekreische oder extrem lauten Italienern genießen. Als eine sehr gute Einrichtung haben wir den kinderfreien Pool mit 2 Jaccuzie`s empfunden. Hier war es den ganzen Tag angenehm ruhig und die Musik war nicht sehr laut zu hören. Da konnte man auch mal in Ruhe etwas lesen oder auch eine Mütze Schlaf nehmen.
Neben uns am Kai stand die "Legend of the Seas" den ganzen Tag über. Als sie kurz vor uns auslief gab es ein lustiges Hupkonzert beider Schiffe. Da die Legend um einiges kleiner war als unser Schiff mussten die Leute an Deck fast andächtig nach oben schauen. War jedenfalls ein interessantes Szenario.
Als wir dann ausliefen uns etwas in freies Gewässer kamen meldete sich der Meltemi, allerdings aus einer etwas ungewöhnlichen Richtung, nämlich aus NW bis W. Die Wellenkämme waren schon mit Schaumkronen bedeckt, aber das stört so einen riesen Kahn natürlich in keinster Weise. In unserer Kabine waren lediglich die mächtigen Bugstrahler zu hören wenn sie zum An- und Ablegen kurz gebraucht wurden. Sonstige Geräusche kamen nur von Passagieren. Es war flüsterleise sonst.
Heraklion:
Wir hatten diesmal keinen Ausflug gebucht und gingen bei 6-7Bft von Bord. Gott sei Dank im Windschatten des Schiffs, aber draußen bildeten sich schon hohe weiße Wellen.
Die Stadt selbst ist relativ unspektakulär und wäre ich nicht auf dem Rückweg beinahe von einem völlig durchgeknallten Busfahrer über den Haufen gefahren worden, der mit quietschenden Reifen in eine Seitenstraße einbog und beinahe noch ein paar Autos mitnahm, hätten wir nicht viel von Kreta zu erzählen.
Die Ausfahrt war allerdings schon ganz schön spektakulär, da das Schiff gegen den Wind abdocken und innerhalb des Hafen um 180 Grad drehen musste. Der Kapitän hat schon durchgesagt, dass es dazu die volle Kraft und die Hilfe eines Schleppers braucht. Das Hafenwasser färbte sich zuerst weiß vom Schaum und dann kam der Schlamm und Schlick nach oben und alles wurde braun und schwarz.
Im offenen Wasser hatten wir den Wind direkt auf die Nase und mit dem Fahrtwind waren es dann einige Zeit lang an die 100km/h. Das Heli-Deck wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt und auch auf Deck 12 hatte man verdammte Probleme zu gehen. Wir verzogen uns dann wieder ans Heck, wo es fast windstill war. Ein paar Leute hatten die gleiche Idee aber was waren noch immer eine Menge Liegen frei und vor allem - es herrschte Ruhe!!
Seetag:
Wie schon der erste Seetag recht unspektakulär
Rom:
Wir kamen recht früh dort an und wurden nach dem Frühstück um 8:30 Uhr ausgeschifft. Dann ging unser Tranferbus zum Flughafen. Wir hatten zuerst gezögert, ob wir für $86 p.P diesen buchen sollten aber als wir dann am Flughafen mehr als 2h am chaotischen Alitalia-Schalter standen waren wir froh um diese Entscheidung. Mit dem Zug hätten wir wohl den Flug nicht mehr erreicht.
Das Schiff selbst ist ein Wahnsinn. Alleine schon die Royal Promenade mitten im Schiff ist schon alleine für sich ein Höhepunkt, der vor allem am Abend wunderbar beleuchtet ist. Das Publikum war überwiegend aus Übersee und Italien. Deutsche konnte man an 2 Händen abzählen. Allerdings gab es auch Liegen-Reservierer, die ausnahmsweise nicht aus Deutschland kommen. Vor allem dann, wenn die Leute zum Essen gingen brachten sie ihre Handtücher nicht zurück sondern ließen sie einfach auf den Liegen. Eine Unsitte, die bei den Italienern vor allem beliebt war. Auch was das Buffetverhalten anbelangt gab es große Unterschiede. Da wurden sich Berge von Speisen auf die Teller geladen und dann nach ein paar Bissen gingen die Teller wieder zurück. Salz und Pfeffer wurden von Kindern teilweise wie in einer Schlacht auf den Tischen uns Sesseln verteilt. Die Eltern saßen meist unbeteiligt daneben oder lachten noch mit ihren Kindern. Was mögen sich die Angestellten bloß immer gedacht haben als sie die Sauerei dann anschließend in Rekordtempo wieder beseitigen mussten. Leider gibt es solche verantwortungslosen Idioten überall und man kann nur den Kopf schütteln.
Fazit:
Dies Kreuzfahrt war die beste bisher. Warum? Im Vergleich zu Costa und MSC war der Kosten/Nutzen Faktor unübertrefflich. Es wurde einem unheimlich viel für das Geld geboten, das Personal war äußerst freundlich und jederzeit hilfsbereit. Und - sie haben immer gelächelt. Selbst wenn das nur aufgesetzt war, man wurde immer als Gast behandelt - oft sogar noch etwas mehr. Die Ausstattung des Schiffes ist ein Wucht, die Klimaanlage in der Kabine ein Traum und das Essen einfach erste Sahne!!!
Wir werden auch jeden Fall nicht das letzte Mal mit dieser Reederei unterwegs gewesen sein. Costa und MSC spielen für uns keinerlei Rolle mehr. Sowohl preislich als auch von Service können die da nicht mehr Schritt halten. Da das Schiff ca. 16m breiter als unsere bisherigen Schiffe waren, war das Platzangebot natürlich dementsprechend hoch. Man hatte allerdings zu keiner Minute das Gefühl dass zu viele Leute an Bord waren. Weder am Buffet noch in anderen öffentlichen Bereichen gab es Gedränge oder Staus.
Eigentlich würde ich gerne schreiben, dass wir das Schiff jederzeit weiterempfehlen können, doch das wäre jetzt sehr subjektiv. Man muss die Größe solcher Schiffe mögen. Auch sollte man des Englischen mächtig sein.
Für uns war es auf jeden Fall eine herrliche Woche an die wir uns noch lange positiv zurück erinnern können.














